Rezension

Foto mit frdl. Genehmigung von Axiom Films

Blut im Auge

BERLIN. (hpd) Eine Geschichte "Von Pferden und Menschen" aus der Sicht der Pferde erzählen wollte der isländische Regisseur Benedikt Erlingsson mit seinem ersten großen Film, der jetzt in den deutschen Lichtspielhäusern startete. Das ist nicht ganz wörtlich zu nehmen. Aber in den Pferdeaugen spiegeln sich Schlüsselmomente und Corpora Delicti einer Saga voller elementarer Leidenschaften.

"Menschen sind so was von merkwürdig!"

WEIMAR. (hpd) Angelika Stucke war dem Rezensenten bis dato nur als Autorin exzellent erzählter und höchst vergnüglich zu lesender Krimikomödien ein Begriff. Nun hat sie ein schmales Bändchen mit 51 Schnurren von/über ihrem/n Zwergdackel "Alfred vom Hexenkessel" vorgelegt. Und wieder überrascht Angelika Stucke angenehm, denn hierin geht es nicht um die ansonsten üblichen heiteren Tiergeschichten, sondern auch um ein gerüttelt Maß an Kirchen- und Religionskritik.

Ein Meilenstein der Kirchenkritik

STEISSLINGEN. (hpd) Nach der kongenialen Rezension dieses Buches durch Siegfried R. Krebs, die mit Zitaten belegt, was die Leistung von Heinz-Werner Kubitza ausmacht, bleibt mir nur noch, ergänzende Bemerkungen anzufügen.

Leipziger Hauptbahnhof dieser Tage

Anstiftung zum Vanillasex

ZWICKAU. (hpd) Vorige Woche, pünktlich zum Valentinstag, kam der Film "Fifty Shades of Grey" in die Kinos und in aller Munde. In den USA hat der Film bereits über achtzig Millionen Dollar eingespielt. Er bricht auch in Deutschland Besucherrekorde. Besonders in katholischen Gegenden feiert er Triumphe. Die Medienlandschaft verkündet seit Wochen einen sensationellen Sadomaso-Film. Was für eine Irreführung, meint der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp in seiner Filmkritik.

Die Rituale der Affen und die Riten der Menschen

BERLIN. (hpd) Rituale besänftigen. Im Tierreich und unter den Menschen. Religiöse Riten entstanden aus Verhaltensmustern, wie sie in Auseinandersetzung um Territorien, in der Klärung von Situationen von Stärke und Schwäche längst vor Aufkommen des Menschen existierten. Das ist die These von Ina Wunn.

Die AfD als "neokonservatives Hegemonieprojekt"

(hpd) Der Bildungswissenschaftler Sebastian Friedrich legt mit "Der Aufstieg der AfD. Neokonservative Mobilmachung in Deutschland" eine Darstellung und Deutung der Entwicklung der neuen Partei vor. Einerseits erhält man eine Fülle von interessanten Informationen mit kritischer Orientierung, andererseits irritiert die ökonomiezentrierte Gesamteinschätzung als Folge von besonderen Klasseninteressen.

Der Dogmenwahn Oder Das Elend der Theologen

WEIMAR. (hpd) Selten stand der Rezensent vor solch einem Dilemma: Wie soll er bloß Hans-Werner Kubitzas neuestes Buch "Der Dogmenwahn" besprechen, es würdigen? Für all das, was hierüber – und natürlich lobend – gesagt werden muss, fehlt einfach der Platz. Eigentlich würde schon reichen zu sagen: Inhaltlich tiefschürfend, akribisch recherchiert und analysiert, wissenschaftlich präzise in der Aussage und dazu noch überaus gekonnt mit spitzer Feder geschrieben.