vor Ort

(K)eine Million" mit beeindruckendem Ergebnis

LEIPZIG. (hpd) Das Bürgerbegehren “(K)eine Million”, das sich mit der Finanzierung des Katholikentages 2016 durch die Stadt Leipzig befasst, geht mit einem unerwartet hohen Ergebnis zu Ende. Bis zum Abschluss der Sammelphase hatten 18.441 Leipziger ihre Unterstützung bekundet und damit deutlich mehr, als zuerst erwartet worden war.

Ute Elisabeth Gabelmann - fröhlich-optimistisch nach 10-Stunden Aufklärung zum Bürgerbegehren

(K)eine Million für den Katholischen Kirchentag

BERLIN. (hpd) In Leipzig läuft derzeit ein Bürgerbegehren, das erreichen will, dass die Stadt Leipzig den Katholikentag 2016 nicht mit einer Million Euro unterstützt. Dazu wurden auch am vergangenen Samstag wieder Unterschriften gesammelt. Bis zum kommenden Mittwoch (17.12.2014) ist für Leipziger Wahlberechtigte noch Zeit, gegen die Finanzierung des Kirchentages zu unterschreiben.

Das elfte Gebot

Ein Feigenblatt für Leipzig

LEIPZIG. (hpd) “Ein Katholikentag kann nicht in eine Stadt gehen, die ihn nicht unterstützt.” Dies hat Dr. Stefan Vesper, der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), beim “Leserforum zum Katholikentag” in Leipzig klargestellt. Gerichtet war diese Aussage vor allem an alle, die das Bürgerbegehren gegen den städtischen Förderbeschluss über 1 Mio. Euro unterstützen.

Hirnchips für alle?

BERLIN. (hpd) Um “Humanistische Kritik am Transhumanismus” ging es am 15. November auf einer gut besuchten wissenschaftlichen Tagung der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg (HABB). Auffällig und erfreulich für den Veranstalter war die überdurchschnittlich hohe Teilnahme von jungen Menschen und auch von Nichtmitgliedern des Humanistischen Verbandes (HVD).

Konzilssitzung im Konstanzer Münster (aus der Chronik des Konzils von Konstanz des Ulrich Richental)

Ziemlich beLammert

KONSTANZ. (hpd) Das hatten sich die Honoratioren der Stadt ganz anders vorgestellt. Zum Festakt der Konzilsfeierlichkeiten am 5. November war Bundestagspräsident Norbert Lammert geladen. Der hielt eine Rede, die sich kritisch mit dem Konstanzer Konzil (1414–1418) befasste. Die örtliche Tageszeitung Südkurier transportierte Lammerts erstaunliche Botschaft und das wiederum lasen die Konzilsbesoffenen gar nicht gern.