Kuwait: Künftig Todesstrafe für Gotteslästerung

Im Parlament von Kuwait wurde diese Woche ein Gesetz aufgesetzt, welches die Todesstrafe für Moslems vorsieht, wenn diese Allah, den Koran, den Propheten Mohammed, dessen Ehefrauen oder andere Propheten verflucht haben.

Sollte sich ein Nicht-Moslem der Gotteslästerung schuldig machen, wird er mit einer Gefängnisstrafe von nicht unter zehn Jahren bestraft, so die Vorgaben im neuen Gesetz. Das Gesetz greift, sobald die Regierung dem Entwurf endgültig zugestimmt hat und der Emir es unterschreibt.

Das neue Gesetz beschäftigt sich auch mit der Reue. Sollte ein Moslem die Gotteslästerung bereuen, kann die Todesstrafe erlassen werden. Stattdessen muss der Täter eine Strafe von etwa 28.000 Euro zahlen oder kommt für fünf Jahre ins Gefängnis. Dies würde jedoch nicht für Wiederholungstäter gelten.

Quelle: http://www.secularism.org.uk/

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