Termine

Rechtlicher Vorbehalt:

Der Humanistische Pressedienst übernimmt die Meldungen von den jeweiligen Veranstaltern/Verbänden. Die Verantwortlichkeit für die Richtigkeit der Angaben und die Durchführung der Veranstaltung verbleibt daher ausschließlich bei den Veranstaltern/den Verbänden.

Foto: Evelin Frerk

28. 05.

"Säkulare Tage" in Leipzig

Vortrag von Gerhard Czermak: Kirchen, Judenfeindschaft und Nationalsozialismus

Der Vortrag wirft ein Schlaglicht auf eine häufig verdrängte Wahrheit: Die Vernichtung der Juden durch die Nazis war kein historischer Betriebsunfall, sondern stand am Ende einer langen »Zergegnung«, die mit den christlichen Gründungstexten begann. Der rassistische Antisemitismus des 19. Jh., den die Nationalsozialisten auf die Spitze trieben, konnte auf einer alten religiösen Judenfeindschaft aufbauen. (weiter...)

28. 05.

Missa de homine

Uraufführung der "säkularen Messe" von Luca Martin in Basel

Der Schweizer Komponist Luca Mar­tin sagt über seine Missa de homine: "Seit Jahr­hun­der­ten sind in der abend­län­di­schen Musik zahl­rei­che geist­li­che Mes­sen teils aus reli­giö­ser Über­zeu­gung, teils aus Tra­di­ti­ons­be­wusst­sein ent­stan­den. Einem sol­chen Werk beab­sich­tige ich mit etwas Gegen­sätz­li­chem zu begeg­nen, in dem nicht Gott, son­dern der sterb­li­che Mensch mit sei­nen sowohl posi­ti­ven wie nega­ti­ven Eigen­schaf­ten und Errun­gen­schaf­ten im Mit­tel­punkt steht." Das "Credo" seiner "Missa de homine" beruht dabei auf dem "Humanistischen Glaubensbekenntnis" aus dem Buch "Hoffnung Mensch" von Michael Schmidt-Salomon. (weiter...)

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28. 05.

"Säkulare Tage" in Leipzig

Vortrag von Daniela Wakonigg: 11. Gebot: Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!

In jedem Sommer findet in Deutschland ein Kirchentag statt: abwechselnd in den geraden Jahren der »Katholikentag« und in den krummen Jahren der »Evangelische Kirchentag«. Jedes Jahr in einer anderen, auserwählten Stadt und jedes Jahr fließen Millionen von Steuergeldern in die Hände der klerikalen Programmgestalter. (weiter...)

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29. 05.

Grenzen der Toleranz - Wofür es sich zu streiten lohnt

Vortragsmatinée mit Michael Schmidt-Salomon in Basel

Die offene Gesellschaft hat viele Feinde. Die einen streiten für «Allah», die anderen für die Rettung des «christlichen Abendlandes». Letztlich aber verfolgen sie das gleiche Ziel: Sie wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen und vormoderne Dogmen an die Stelle individueller Freiheitsrechte setzen. Wie sollte eine moderne Gesellschaft auf diese doppelte Bedrohung reagieren? Welche gesellschaftlichen Entwicklungen sollten wir begrüssen, welche mit aller Macht bekämpfen? Klar ist: Wer den Überblick im «Kampf der Kulturen» nicht verlieren möchte, sollte wissen, wofür es sich zu streiten lohnt. (weiter...)

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02. 06.

Karl der Große. Die Korrektur eines Mythos

Vortrag von Rolf Bergmeier in Aachen

Regelmäßig und nicht nur zur Karlspreisverleihung wird Karl der Große euphorisch beschworen. Selbst nüchterne Historiker ergehen sich dann gerne in Lobeshymnen auf den »Vater Europas« und preisen Karl als Vermittler antiker Kultur und Gelehrsamkeit. Dabei hat Karl nicht eine einzige öffentliche Schule gegründet, keine Wissenschaftsdisziplin gefördert, kein einziges Theater eröffnet und nicht eine öffentliche Bibliothek finanziert. (weiter...)