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Ansprechpartner für die Medien

Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V.
c/o Rainer Ponitka
Tilsiter Str. 3
51491 Overath

Tel.: (02206) 867 32 61
Fax: (02206) 903 79 40

 

E-Mail: rainer.ponitka@ibka.org

Trennung von Staat und Kirche

Die Geschichte der Menschheit - eine Geschichte der Unmenschlichkeit. Maßgeblichen Anteil hieran hatten und haben die organisierten Religionen.

Ein Ende der religiösen Gewalt und Intoleranz ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Kaum ein Tag, an dem nicht von militanten Religionsanhängern Gewalttaten verübt werden. Menschen, die sich von religiösen Dogmen losgesagt haben, werden vielfach sozial ausgegrenzt und als moralisch minderwertig diffamiert. Manche müssen sogar um ihr Leben fürchten.

Auch innerhalb des Christentums hat sich bis in die Großkirchen hinein ein starker Trend zum Fundamentalismus entwickelt. Fundamentalistische Gruppierungen haben sich zum Ziel gesetzt, ihre religiös begründeten Wertvorstellungen für die gesamte Gesellschaft verbindlich zu machen.

Im Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um sich für Religions- und Weltanschauungsfreiheit einzusetzen und ihre politischen Interessen entschlossen zu vertreten.

Der IBKA setzt sich ein für individuelle Selbstbestimmung und vernunftgeleitetes Denken. Er betrachtet kritisch die gesellschaftliche Rolle von Religion und religiösen Gemeinschaften.

Eine zentrale politische Forderung des IBKA ist die Trennung von Staat und Religion. Dieses Prinzip wird in Deutschland auf vielfältige Weise verletzt, z.B. durch Konkordate und Staatskirchenverträge, staatlichen Kirchensteuereinzug, konfessionellen Religionsunterricht an staatlichen Schulen und direkte wie indirekte Subventionen des Staates an die Kirchen in Milliardenhöhe. Der IBKA fordert stattdessen die generelle Abschaffung der Privilegierung von Religionsgemeinschaften.

Er wendet sich gegen Zensurversuche unter dem Deckmantel des Schutzes religiöser Gefühle - ob sie nun von christlicher oder islamischer Seite kommen.

 

Der IBKA ist Herausgeber der Zeitschrift MIZ. Er verleiht alle zwei Jahre einen Preis an Personen oder Organisationen, die sich für die Verwirklichung säkularer Ziele - im Sinne des Vereinszwecks - in besonderer Weise engagiert haben.

Der IBKA arbeitet international mit Bündnispartnern zusammen, darunter mit dem Atheist Centre Vijayawada (Indien) und der Aziz-Nesin-Stiftung (Türkei). Er ist Mitglied der Atheist Alliance International (Sitz USA).