Red.

Mit "Red." sind Artikel gekennzeichnet, die redaktionell bearbeitete Pressemitteilungen beinhalten.

Artikel des Autoren

Luther und Moses vom evangelischen Kirchentag verbannt!

Die beiden Kunst-Installationen des "11. Gebots", Moses und Luther, wurden heute nicht auf das Messegelände beim evangelischen Kirchentag gelassen. Der Kirchentagsveranstalter blockierte den Zugang zum Gelände, obwohl eine Genehmigung für eine Versammlung vor dem Eingang vorlag. Die Polizei hat ein berlinweites Platzverbot gegen die Luther-Figur erlassen. Der Anfangsverdacht der Volksverhetzung liege vor.

Der nackte Luther

Einen Tag vor Beginn des Evangelischen Kirchentags 2017 hat die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) am Dienstagmittag ihre Kunstaktion "Die nackte Wahrheit über Martin Luther" in Berlin vorgestellt. Die über vier Meter hohe Skulptur zeigt eine nackte Lutherfigur mit geöffnetem Mantel. Auf der Innenseite des Mantels prangt ein Zitat des Philosophen Karl Jaspers: "Luthers Ratschläge gegen die Juden hat Hitler genau ausgeführt". Auf der Rückseite sind die judenfeindlichen Ratschläge des Reformators, u.a. Niederbrennen der Synagogen, Zwangsenteignung und Zwangsarbeit für Juden, zu lesen.

Michael Wladarsch

Klage gegen Privilegien der Kirchen

Am 30.05.17 wird vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH Bayern) die Klage des ersten Vorsitzenden des Bundes für Geistesfreiheit München (BfG München), Michael Wladarsch, verhandelt. Wladarsch weigert sich für die Räume seines Designbüros in der Georgenstraße, das gleichzeitig Sitz des BfG München ist, den Rundfunkbeitrag zu bezahlen.

Betteln in der Fußgängerzone.

Reformen für bessere Teilhabe von Kindern

Eine gestern veröffentlichte Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Deutschen Kinderhilfswerkes mahnt föderale Reformen für eine bessere Teilhabe von Kindern in Deutschland an. Dafür sollen mit einem Bundeskinderteilhabegesetz jungen Menschen aus Familien in prekären Lebenslagen ein Rechtsanspruch auf besondere Förderung und Teilhabe garantiert und konkrete Qualitätsstandards festgeschrieben werden.

Kirchensteuer

BfG Bayern startet Mitgliederoffensive

In den großen Städten in Bayern laufen den christlichen Kirchen die Mitglieder davon. Viele Babys werden nicht mehr getauft. Oft sind es schon mehr als 40% der Bevölkerung, die keine Mitgliedsbeiträge mehr an die beiden christlichen Kirchen überweisen.

"Das Kopftuch ist kein Symbol der Freiheit!"

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist mit seinen Äußerungen zum Kopftuch-Tragen auf viel Unmut gestoßen. In einem offenen Brief wenden sich Frauen aus islamisch geprägten Ländern an ihn und fordern ein Treffen, um ihre Position darzulegen. 

"Jetzt sind Politik, Medien und Wissenschaftler gefragt"

"Es war ein deutliches Zeichen, das die Leipziger Bürger gestern gesetzt haben!", sagt Birte Sedat von den Organisatoren des "March for Science Leipzig".  Laut Zählung der Polizei haben gestern 1.100-1.200 Menschen in der Leipziger Innenstadt für die Bedeutung und die Freiheit von Wissenschaft demonstriert.

Assunta Tammelleo

Tanzverbot an Karfreitag generell aufheben

Der Bund für Geistesfreiheit München (BfG München) und die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) haben am Karfreitag in München eine Heidenspaß-Party veranstaltet. Besonders wurde dabei das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gefeiert, welches bestätigte, dass das Tanzverbot an Karfreitag in Bayern nicht schrankenlos gilt.

Frank Tempel (2016)

Linken-Politiker kritisiert geplante Verschärfungen im Abschieberecht

Der  jüngste Gesetzesvorstoß der Bundesregierung zur Verschärfung des Abschieberechts in Deutschland stößt beim stellvertretenden Vorsitzenden der Linken-Fraktion im Bundestag, Frank Tempel, auf deutliche Kritik. Die Regierungskoalition glaube, "ständig auf eine Stimmungslage in der Bevölkerung reagieren zu müssen, die sie selbst damit weiter anfacht", sagte Tempel in einem Gespräch mit der Wochenzeitung "Das Parlament". Wenn es ein Gesetz nach dem anderen zu beschleunigten Abschiebemöglichkeiten gebe, entstehe "in der Öffentlichkeit natürlich das Bild, dass die meisten Flüchtlinge kein Recht haben, hier zu sein".