BfG Bayern startet Mitgliederoffensive

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Auch bei Nicht-Kirchenmitgliedern ist das Geld nicht vor den Kirchen sicher.
Kirchensteuer

In den großen Städten in Bayern laufen den christlichen Kirchen die Mitglieder davon. Viele Babys werden nicht mehr getauft. Oft sind es schon mehr als 40% der Bevölkerung, die keine Mitgliedsbeiträge mehr an die beiden christlichen Kirchen überweisen.

Diesen Trend will der bfg Bayern mit einer neuen Aktion unterstützen.

Er bietet Menschen im Freistaat die Möglichkeit an, die Kirchenaustrittsgebühr, die fast überall 31,00 Euro beträgt, zu übernehmen. Voraussetzung dafür ist eine Mitgliedschaft in einer Ortsgemeinschaft des BfG. Manche Ortgemeinschaften bieten jedoch auch eine beitragsfreie Mitgliedschaft an.

BfG Bayern

"Damit wollen wir insbesondere Menschen ohne eigenem oder nur geringem Einkommen den Schritt erleichtern, sich von den Kirchen zu trennen" begründet der Vorsitzende des BfG Bayern, Erwin Schmid, die vom Landeshauptausschuss des BfG Bayern beschlossene Aktion.

Wer also beim Einwohnermeldeamt seinen Austritt erklärt und die Kirchenaustrittsgebühr bezahlt hat, erhält eine Rückerstattung der Gebühren durch den BfG, wenn die Ausgetretenen bei der Kirche gegenüber dem BfG ihre Mitgliedschaft erklären.

Informationen dazu gibt es auch auf der Homepage des BfG Bayern.