Gesellschaft

Métro

Die Pariser Métro

PARIS. (hpd) Die Pariser Métro ist ein eigener Mikrokosmos mit vielen Facetten. Sie ist ein Ort der Einkehr, ebenso wie der Konfrontation. In einer Kolumne beschreibt Carsten Pilger ihren ambivalenten Charakter sowie die Menschen, die sich täglich in und mit ihr bewegen. 

Die verkehrte politische Botschaft

BERLIN. (hpd) Heute berät der Innenausschuss des Deutschen Bundestags über einen Gesetzentwurf zur Reform des Verfassungsschutzes, mit dem auch die Befugnisse zur geheimdienstlichen Kommunikationsüberwachung durch den Bundesnachrichtendienst (BND) erweitert werden sollen (BT-Drs. 18/4654). 

Prof. Dr. Hajo Funke

Trotz der Selbstzerstörung des Nationalsozialismus gibt es heute Nationalsozialisten

BERLIN. (hpd) Am 8. Mai jährt sich die Kapitulation Deutschlands. Dieses Datum beendete im Jahr 1945 - also vor 70 Jahren - den 2. Weltkrieg, der mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann. Der hpd bat einige Autoren, ihre Gedanken zu diesem Tag niederzuschreiben. Heute fragt Prof. Dr. Hajo Funke, ob die Gesellschaft Lehren aus der Zeit des Nationalsozialismus zog.

Der Fall Jakob Augstein

BONN. (hpd) Der Philologe Lukas Betzler und der Politikwissenschaftler Manuel Glittenberg nehmen in ihrer Studie "Antisemitismus im deutschen Mediendiskurs. Eine Analyse des Falls Jakob Augstein" eine diskurs- und textanalytische Untersuchung zum Thema vor. Die Autoren sehen in dem Vorfall eine Form des "verschleierten Antisemitismus", wobei sie aber etwas einseitig in Richtung dieser Deutung formulieren und keine Kontroll-Kriterien zur Prüfung ihrer Deutung nutzen.

Tanzverbot bedarf an einigen Stellen einer Überprüfung

KONSTANZ. (hpd) Jährlich führt der Karfreitag mit seinem Tanzverbot nicht nur im "Ländle" zu Diskussion und Protest: In einem Antwortschreiben an die "Humanistische Alternative Bodensee" (HABO) betonte der baden-württembergische Ministerpräsident nun nochmals, dass prinzipiell an der Regelung festgehalten werde.

Antiziganismus als Form Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

BONN. (hpd) Der Historiker Wolfgang Wippermann behandelt in seinem Buch "Niemand ist ein Zigeuner. Zur Ächtung eines europäischen Vorurteils" den gegen Roman und Sinti gerichteten "Antiziganismus" als Form Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Man erhält durch den gut lesbaren Band einen informativen Überblick zum Thema, wobei manche analytischen Aussagen nicht immer überzeugen können.

Sendezentrum 1 des ZDFs in Mainz

Mehrheit der Deutschen gegen stärkeren Einfluss der Religionen im ZDF-Fernsehrat

BERLIN. (hpd/gbs/fowid) 60 Prozent der Deutschen lehnen einen größeren Einfluss der Vertreter der Religionen im ZDF-Fernsehrat ab, 61 Prozent sprechen sich dafür aus, dass dort auch Repräsentanten der Konfessionsfreien vertreten sein sollten. Dies geht aus einer repräsentativen EMNID-Studie hervor, die die Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) heute auf ihrer Internetseite veröffentlichte.

Kirchliches Selbstbestimmungsrecht und individuelles Arbeitsrecht

BERLIN. (hpd) Die eigene Religion, die sexuelle Orientierung oder der Wunsch, nach einer gescheiterten Ehe wieder zu heiraten, können eine Anstellung bei einem kirchlichen Träger ausschließen oder eine Kündigung nach sich ziehen. Kam es deswegen in der Vergangenheit zu einem Streit, räumten die Gerichte dem Selbstbestimmungsrecht der Kirchen in der Regel den Vorrang ein.

Horst Meiers Einwände gegen ein NPD-Verbot

BONN. (hpd) Der Jurist und Publizist Horst Meier legt mit seinem Buch "Verbot der NPD – ein deutsches Staatstheater in zwei Akten. Analysen und Kritik 2001 - 2014" eine Sammlung von früheren Veröffentlichungen zum Thema vor, worin er aus bürgerrechtlicher Sicht die Begründungen für ein NPD-Verbotsverfahren inhaltlich begründet und scharf formuliert kritisiert.