Armin Pfahl-Traughber

Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Jg. 1963, ist hauptamtlich Lehrender an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung mit den Schwerpunkten "Politischer Extremismus" und "Politische Ideengeschichte". Außerdem gibt er seit 2008 ebendort das "Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung" heraus.

Artikel des Autoren

Zwischen Hamas, Hizbollah und Muslimbrüdern

Der Politische Islam

(hpd) Der Orientalist und Politologe Imad Mustafa legt mit “Der Politische Islam. Zwischen Muslimbrüdern, Hamas und Hizbollah” eine Gesamtdarstellung zum Thema mit einem Schwerpunkt auf den Entstehungshintergründen und Positionierungen vor.

Die Geschichte des Westens

(hpd). Der Historiker Heinrich August Winkler legt mit “Geschichte des Westens. Vom Kalten Krieg zum Mauerfall” den dritten Teil seines monumentalen Werkes zum Thema mit über 1000 informativen Seiten vor. Bei aller Anerkennung für diese enorme Leistung und gelungene Monographie hätte man sich doch eine stärkere Thematisierung des Spannungsverhältnisses von westlichen Normen und westlicher Realpolitik gewünscht.

Kritische Reflexionen anlässlich der Thesen von Hamed Abdel-Samad

Der Islamismus ist kein grüner Faschismus

(hpd) Der Islamismus ist ein Faschismus meint der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad in einem Aufsehen erregenden Buch, worin er auf eine Fülle von Gemeinsamkeiten verweist. Doch sprechen formale auch für inhaltliche Gemeinsamkeiten? Diese Frage stellt wiederum der Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber und verwirft die Rede vom “Islamo-Faschismus”.

Die knappe politische Biographie des Diktators

(hpd) Der Historiker Wolfgang Schieder legt mit “Benito Mussolini” eine kenntnisreiche und knappe politische Biographie des italienischen Diktators vor. Dabei konzentriert er sich stark auf dessen Persönlichkeitsstruktur, wobei andere Aspekte des Einflusses auf seine Politik mitunter nicht immer genügend Aufmerksamkeit finden.

Differenzierte Studien zum Salafismus in Deutschland

(hpd) Die beiden Politikwissenschaftler Klaus Hummel und Michail Logvinov legen in ihrem Sammelband “Gefährliche Nähe. Salafismus und Dschihadismus in Deutschland” zehn Beiträge von Experten zu den unterschiedlichsten Aspekten des Themas vor. Zwar entsteht so eher ein fragmentarisches und kein rundes Bild, die Inhalte ermöglichen aber einen differenzierten Blick auf ein komplexes Phänomen mit einem nicht zu unterschätzenden Gefahrenpotential.