Armin Pfahl-Traughber

Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Jg. 1963, ist hauptamtlich Lehrender an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung mit den Schwerpunkten "Politischer Extremismus" und "Politische Ideengeschichte". Außerdem gibt er seit 2008 ebendort das "Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung" heraus.

Artikel des Autoren

Eine Kritik mit Schwächen

"Die neuen Biedermenschen" der Linken

Der Soziologe Karl Kollmann zeichnet in seinem Buch "Die neuen Biedermenschen. Von der 68er-Rebellion zum linksliberalen Establishment" die Entwicklung der Linken bezogen auf den Prozess im Untertitel nach. Dabei beschreibt und kommentiert der Autor relativ freihändig, interessante Kritikpunkte werden dabei nicht in eine systematische Reflexion integriert.

Ausschnitt eines Wandbilds von Michael Fischer-Art

Gegen den diktatorischen "real existierenden Sozialismus"

Erinnerungen an die intellektuelle Opposition

Der Publizist Marko Martin legt in seinem Buch "Dissidentisches Denken. Reisen zu den Zeugen eines Zeitalters" persönliche Portraits von Intellektuellen vor, die zur intellektuellen Opposition gegen den diktatorischen "real existierenden Sozialismus" gehörten.

Eine Kritik der Instrumentalisierung des Opfer-Status

Opfer als Helden

Der Journalist Matthias Lohre erörtert in seinem Buch "Das Opfer ist der neue Held. Warum es heute Macht verleiht, sich machtlos zugeben", dass ein angeblicher oder tatsächlicher Opferstatus auch instrumentalisiert werden kann.

"Die Machtelite"

Mit C. Wright Mills soziologischem Klassiker "Die Machtelite" von 1956 wurde die kritische Eliteforschung maßgeblich mit geprägt. Die neue Ausgabe dieses Buches erinnert nicht nur an Mills, der als einer der Mitbegründer der Neuen Linken gilt, sondern macht auch auf Fehlentwicklungen in den westlichen Ländern aufmerksam, welche sich heute noch mehr als Bedrohungen für die Demokratie erwiesen haben.