Organisationen

Symbolbild

Faktenverzerrende Berichterstattung zu Kirchenaustritten in Bayern

Am 15. April 2025 erschien bei BR24 ein Text mit dem Titel: "Religion ja, Kirche nein: Weniger Kirchenmitglieder in Bayern". Er ist ein weiteres Beispiel für eine kirchenfreundliche und dabei faktenverzerrende Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Der bfg Bayern hat sich an die Autorin gewandt und einige Punkte klargestellt. Das Schreiben veröffentlicht der hpd im Wortlaut.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf dem Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund

Kirchentag im Megatrend der Säkularisierung

Zum heutigen Beginn des Kirchentags blickt der Vorsitzende des Zentralrats der Konfessionsfreien, Philipp Möller, mit großem Interesse nach Hannover. "Wir freuen uns, dass die Säkularisierung der Gesellschaft auch den Kirchentag immer stärker erfasst", so Möller. "Als staatlich subventioniertes Pop-Event mit dem Fokus auf Politik statt Religion und einem säkularem Kulturprogramm ist der Kirchentag in Hannover voll im gesellschaftlichen Megatrend: Religion wird zur Nebensache."

Vorstand des bfg Bayern

Tanzverbot und Ethikunterricht

Der Bund für Geistesfreiheit Bayern (bfg) diskutierte auf einer Arbeitstagung in Geretsried-Gelting über Religions- und Ethikunterricht sowie das Verbot von Veranstaltungen an "Stillen Tagen". Der Vorstand und die Vorsitzenden der zehn Ortsgemeinschaften trafen sich dazu am vergangenen Wochenende.

Alexander Wolber

Eröffnung des Humanistischen Bildungs- und Begegnungszentrums Konstanz (hbbk)

Am vergangenen Donnerstag eröffnete das erste Humanistische Bildungs- und Begegnungszentrum (hbbk) in Konstanz. Zur Eröffnungsfeier ab 17 Uhr waren Personen aus dem Umfeld der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), der Stadt Konstanz und der lokalen Presse eingeladen. Während des Sektempfangs und der Buffetverkostung wurden die Gäste von Mitgliedern des gbs Bodensee e.V. durch die Räumlichkeiten geführt und bekamen die geplanten Aktivitäten des hbbk erklärt.

Wie effektiv sind Triggerwarnungen?

Der Schutz von vulnerablen Gruppen gewinnt in der Öffentlichkeit zunehmend an Bedeutung. Doch nicht alle Maßnahmen halten, was sie versprechen. Ob Triggerwarnungen wirklich helfen, negative Emotionen zu regulieren, untersucht ein Artikel im jetzt erschienenen Skeptiker 1/2025. Weitere Themen der Ausgabe sind das Turiner Grabtuch, die spirituellen Wurzeln von Chiropraktik und Osteopathie sowie ein gigantischer Betrugsskandal in der Wissenschaft. Außerdem spricht der bekannte Skeptiker und Buchautor Steven Pinker über die Situation von Wissenschafts- und Meinungsfreiheit.

Frank Nicolai

Wechsel in der Redaktion

Ab dem 1. April 2025 wird der Humanistische Pressedienst von Gisa Bodenstein als neue Chefredakteurin geleitet. Sie löst damit Frank Nicolai nach mehr als 10 Jahren ab. Dieser erklärt in einem Statement seine Entscheidung.

Aufruf zu Fotoaktion gegen Trump & Co.

Der 23. März ist für die säkulare Szene seit einigen Jahren der Atheist Day. An diesem Datum treten Ungläubige, vor allem in den Sozialen Netzwerken, öffentlich sichtbar für ihre Rechte ein. Aus aktuellem politischem Anlass hat "Projekt 48" vorgeschlagen, dieses Jahr die Entwicklung in den USA ins Auge zu fassen.

Wandel gestalten

Nicht einfach weitermachen, sondern Wandel gestalten; Lebensfreude statt Untergangsstimmung; gemeinsames Handeln statt erhobenem Zeigefinger: Der 9. Cradle to Cradle Congress zeigte, wie Zukunft gelingt. Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Steffi Lemke versammelten sich am 13. und 14. März rund 80 Redner und 1.000 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an der TU Berlin.

FC Bayern München

Gedenk- und Erinnerungsarbeit im Fußball und darüber hinaus

Am 1. Februar zeigten die Fans des FC Bayern München beim Bundesliga-Heimspiel gegen Holstein Kiel eine Choreographie zum Erinnerungstag im deutschen Fußball. Sie präsentierten Bilder von FC Bayern-Mitgliedern, die von den Nazis verfolgt wurden. Zwei Banner mit den Aufschriften "In Gedenken an die verfolgten FC Bayern-Mitglieder" und "Nie wieder ist jetzt!" begleiteten die Aktion. Die Fans demonstrierten damit, dass auch auf dem Fußballplatz eine Gedenk- und Erinnerungskultur existiert. Der Fußball trägt eine Verantwortung, und Gedenk- und Erinnerungsarbeit ist gerade in dieser Zeit überall notwendig.