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Angst vor dem Islam - Droht eine Spaltung der Gesellschaft?
Ob Scharia-Polizei, mutmaßliche Hassprediger oder sog. Parallelgesellschaften - der Islam polarisiert die westliche Gesellschaft. Wie offen und tolerant sind wir wirklich? Was müssen wir akzeptieren, und wann ist die Grenze überschritten? Warum fürchten sich so viele Menschen vor dem Islam? Ist die Sorge berechtigt, oder wird die Angst unangemessen geschürt?
Während die einen von Islamophobie sprechen, warnen die anderen davor, eine religiöse Gruppe unter Generalverdacht zu stellen. Was läuft schief beim Miteinander der Kulturen, und wie können wir Parallelgesellschaften verhindern? Muss die islamische Gemeinschaft extremistischen Strömungen stärker entgegentreten? Welche Kritik ist erlaubt, und wo beginnt die Diskriminierung?
Gäste:
Hamed Abdel-Samad - deutsch-ägyptischer Publizist und Islamkritiker
Ramazan Demir - islamischer Gefängnisseelsorger und Religionslehrer
Rainer Maria Schießler - katholischer Pfarrer
Necla Kelek - Islam-kritische Sozialwissenschaftlerin
Tarafa Baghajati - Obmann der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
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Wieder mal musste ich über
Wieder mal musste ich über eine Stunde meines Lebens dem Islam opfern, um einen tapferen Hamed und eine tapfere Necla gegen ein Bollwerk aus widerlichster Religionsverharmlosung argumentieren zu sehen. Ohne Religion auf unserer schönen Welt hätte ich ein gutes Buch lesen oder einfach nur die Füße hochlegen können. Aber ich mache das ja freiwillig, um den Augenblick nicht zu verpassen, an dem ein religiöser Mensch etwas sagt, was mich seine Position annehmen ließe. Wieder nichts! Stattdessen unerträglich larmoyantes, mitleidheischendes Geschwätz bei den drei Kontrahenten, mühsam hinter einer fröhlichen Maske versteckt. Der Knaller war der Gefängnisseelsorger, der, wie häufig bei Muslimen anzutreffen, andere Meinungen niederbrüllte, leider nur unzureichend vom überforderten Moderator im Zaum gehalten. Das hat mich an Jauch und den Imam erinnert. Sinngemäß meinte Herr Demir bei seinem Einspieler: "Wenn es zu wenige islamische Gefängnisseelsorger gibt und die Insassen sich deswegen durch den nicht fachgerecht vermittelten Islam radikalisieren, dann ist der Staat schuld!!!" Hallo? Ohne Islam gäbe es keinen Grund, sich durch einen wie auch immer verstandenen Islam zu radikalisieren. Aber er meinte rotzfrech: "Der Islam ist nicht das Problem, sondern die Lösung!" Klar, die drei Kontrahenten von Hamed und Necla bestreiten ihren Lebensunterhalt durch ihren Glauben an einen Geist aus dem Weltraum. Sie würden ihre Jobs riskieren, wenn sie anderes predigen würden. Diesen Konflikt kann ich nachvollziehen. Trotzdem erwarte ich ein wenig mehr Reflexion und keine dummen Sprüche, wie: "Der Islam ist perfekt, nur die Muslime nicht!" Das sind blödsinnige Worthülsen ohne jede Aussagekraft. Der Kommunismus ist perfekt, nur die Kommunisten nicht. Der Faschismus ist perfekt, nur die Faschisten nicht. Dummes, dummes, unwürdiges Gelaber. Oder "Der Koran ist Gottes unveränderliches Wort!" Aber er weiß genau, wie es zu interpretieren ist! Schon klar! Und die Weigerung, sich von der Scharia für Europa loszusagen. Und und und... Was ich mich bei diesen Diskussionen immer wieder frage: Hoffen diese Religionslehrer und Imame wirklich, dass ihr albernes Gehabe den menschenverachtenden Kern ihrer "Botschaft" wirksam übertüncht? Aber lustig war auch der katholische Pfaffe: Er brachte es fertig, Glaube und Vernunft in einem Satz unterzubringen, ohne rot zu werden. Ja, die Zeiten seit Augustinus haben sich geändert. Wir leben in einem Zeitalter, das beweist, dass uns nur Vernunft die Annehmlichkeiten des Lebens beschert. Also mogelt man sie einfach zwischen die religiösen Offenbarung und denkt nun, die Menschen würden Religion nun eher akzeptieren. Nein, er denkt es nicht, er glaubt es...
Die Menschheit hat sich viele
Die Menschheit hat sich viele Götter und Religionen erschaffen. Warum? Um Menschen zu sozialisieren, führen, kontrollieren ... In Religionen wird man programmiert.