Am gestrigen Welthumanistentag lud der Humanistische Verband Deutschland (HVD) zum zweiten mal zu einem Strassenfest ein. Wie bereits im Vorjahr war das Fest eine "Leistungsschau" des HVD Berlin-Brandenburg.
Auf der Bühne, die in der Wallstraße vor dem Hauptsitz des HVD stand, wurde getanzt, gesungen und musiziert. Auch Reden wurden dort gehalten. Unter schattigen Bäumen wurde die Straße von Marktständen gesäumt, in denen sich Einrichtungen des HVD-BB präsentierten und Gäste sich vorstellten. Darunter auch der Humanistische Pressedienst sowie die Berliner Regionalgruppe der Giordano Bruno Stiftung: Die Evolutionären Humanisten Berlin-Brandenburg (EHBB).
Zwischen Skateboards, Tischfußball, Büchsen- und Ringewerfen; zwischen frisch gepresstem Orangensaft und russischen Piroggen, Bier und Kuchen gab es viele Gespräche und fröhliche Gesichter.
Alles in Allem: Auch wenn das Strassenfest vor allem der Selbstbestätigung diente und wenige "Fremde" anlockte: Es war ein bunt-fröhlicher Nachmittag unter Gleichgesinnten, die sich selbst für ihre harte Arbeit im letzten Jahr belohnten und den Nachmittag nutzten, miteinander ins Gespräch zu kommen, abseits von Büros, Kitas oder Klassenzimmern.
Bildredaktion des hpd. Arbeitet seit 1983 als freiberufliche Fotografin – bis 2009 mit Studio in Hamburg, seither in Berlin. Sie schrieb/fotografierte u. a.
Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) Niedersachsen hat ab morgen einen neuen Landesgeschäftsführer. Sebastian Kurtz übernimmt die Geschäftsführung des Landesverbands Niedersachsen von Catrin Schmühl, die sich nach rund sechs Jahren neuen beruflichen Aufgaben zuwendet.
Trotz Streiks im Nahverkehr kamen rund 100 Gäste zum dritten Humanistentag in Hamburg zusammen und erlebten ein dichtes Programm mit zwölf Vorträgen und Diskussionen zu aktuellen säkularen Themen. Im Zentrum standen Debatten über Säkularität in der Einwanderungsgesellschaft, religionspolitische Fragen sowie die Forderung nach stärkerer säkularer Ausrichtung der Politik. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten die Keynote von Julian Nida-Rümelin zum "Epochenbruch" sowie ein satirischer Abschluss der Pastafari, der den Tag pointiert ausklingen ließ.
Wie schon in den Jahren 2013 und 2019 wird auch 2026 wieder ein Humanistentag in Hamburg stattfinden. Im Mittelpunkt stehen säkulare und humanistische Themen, die für Hamburg eine besondere Relevanz haben. Damit soll sowohl den weit über 50 Prozent konfessionsfreien Bürgern der Stadt ein Gesprächsangebot gemacht werden als auch der Austausch mit anderen Weltanschauungsgemeinschaften und Religionen gefördert werden.
Kommentare
Netiquette für Kommentare