Frank Nicolai

Frank Nicolai

Der Autor schreibt seit 2009 für den hpd. Er war von Oktober 2013 bis zum März 2025 Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes.

Artikel des Autoren

"Ohne Humor hält man das Grauen nicht aus."

Dominik Bauer bezeichnet sich selbst als "eine Hälfte des Cartoon-Duos Hauck & Bauer". Sie haben zusammen mit den Cartoon-Kollegen Schilling & Blum und Hannes Richert eine Veranstaltung für Deniz Yücel organisiert. Am Samstag darf im Festsaal Kreuzberg über Bitterernstes gelacht werden.

Symbolbild

Sexueller Missbrauch in Moscheen

Fälle von sexuellem Missbrauch gibt es nicht nur in der christlichen Kirche. Das stellte ein Richter bereits im Jahr 2012 fest, nachdem ein Imam einen elfjährigen Jungen sexuell missbrauchte. Ein Fall, den das MDR-Magazin "Fakt" aktuell aufgegriffen hat, zeigt beispielhaft, dass es sich auch in der islamische Community nicht nur um Einzelfälle handeln könnte.

Nach der Verhandlung: RA Walter Otte stand den Medien für Interviews bereit.

"Gegen den Beschneider wird gesondert verhandelt"

Am Dienstag dieser Woche wurde vor dem Strafgericht in Berlin über die religiös motivierte Beschneidung eines siebenjährigen Jungen verhandelt. Es ging um die Nichteinhaltung der Regelungen des im Jahr 2012 – nach dem bekannten Urteil des Landgerichts Köln – neu geschaffenen Paragrafen 1631d BGB. Der hpd sprach über den Prozeß mit dem Berliner Rechtsanwalt Walter Otte, der im Auftrag der Mutter die Nebenklage vertritt.

Rosenkranzgebete an den Grenzen

Am Wochenende haben sich zehntausende polnische Katholiken an den Landesgrenzen versammelt, um für die "Rettung Polens und der Welt" zu beten. Die katholische Kirche in Polen wies den Vorwurf von sich, dass es sich dabei um eine rassistische und insbesondere gegen Muslime gerichtete Aktion gehandelt habe.

Bund für Geistesfreiheit in Berlin gegründet

Am Mittwoch Abend gründete sich eine Berliner Ortsgemeinschaft des Bundes für Geistesfreiheit (BfG), einer säkularen Organisation, die bisher vor allem in Bayern zuhause war. Mit der Gründung der Berliner Gruppe soll zum einen eine Interessenvertretung der konfessionslosen Bürger entstehen und zum anderen eine Präsenz in der Bundeshauptstadt geschaffen werden.

Plakat bei der "Kundgebung für sexuelle Selbstbestimmung"

Verschärfung der Abtreibungsgesetze in den USA geplant

Das US-Abgeordnetenhaus hat eine Gesetzesvorlage zur Verschärfung des Abtreibungsrechts verabschiedet. Danach soll ein Schwangerschaftsabbruch ab der 20. Schwangerschaftswoche unter Strafe gestellt werden, betroffene Frauen jedoch nicht strafrechtlich verfolgt werden. Damit konnten die Abtreibungsgegner in den USA einen wichtigen Teilsieg erringen. Allerdings dürfte das Gesetz im Senat scheitern.

Irland

Volksentscheid über Abtreibung geplant

Irland hat das restriktivste Abtreibungsgesetz in Europa. Danach ist ein Schwangerschaftsabbruch selbst nach einer Vergewaltigung verboten. Im vergangenen Jahr hat der UN-Menschenrechtsausschuss das irische Abtreibungsverbot als Verstoß gegen die internationalen Menschenrechtsvereinbarungen kritisiert. Nun hat die Regierung beschlossen, im kommenden Jahr einen Volksentscheid über die Lockerung der strengen Regeln durchzuführen.

Politik für Kinder

Zum Beginn der neuen Legislaturperiode hat das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF Empfehlungen für eine "Politik für Kinder" ausgesprochen. Denn die "kommende Legislaturperiode wird entscheidende Weichenstellungen für Deutschland bringen – und Kinder sollten dabei im Mittelpunkt stehen."