Westsahara
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat Wort gehalten
BERLIN. (hpd) UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte seinen Besuch in der Westsahara für Anfang Januar 2016 angekündigt. Jetzt ist es Anfang März geworden und in dem 10ten Jahr seines für ihn zu Ende gehenden Amtes nimmt Ban Ki-moon noch einmal Anlauf, auch im Nord-Westen Afrikas der UN-Menschenrechtscharta Geltung zu verschaffen. Aber der Dialog zwischen Marokko und den politischen Vertretern des saharauischen Volkes, der Frente Polisario, scheint zum Stillstand gekommen zu sein.
1991 hatten die Vereinten Nationen (UN) als Wächter die Aufgabe übernommen, für einen Waffenstillstand zwischen den Armeen von Marokko und Westsahara zu sorgen. Das ist seither gelungen. Stecken blieb die Vorbereitung des Referendums in Westsahara (MINURSO), mit dem die Bevölkerung zwischen Unabhängigkeit oder Integration in Marokko frei wählen können soll. Dieses Mandat blieb bisher ohne jeden Erfolg. Auf die Wahlberechtigten konnten sich die Kontrahenten nicht einigen.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat die marokkanische Regierung in die Infrastruktur von Westsahara investiert und ansiedlungswilligen Marokkanern finanziellen Anreiz geboten. Diese Zuwanderer sind aus der Sicht von Marokko Teile des saharauischen Volkes und bei einem Referendum stimmberechtigt. Die Einigung auf die Zählung der an der Wahl beteiligten ließ vorerst jeden Schritt in Richtung des Referendums platzen,
Marokkos Position scheint "in Stein gemeißelt". Offizielle marokkanische Kreise bezeichnen Westsahara als "südlichen Provinzen" und genau so stellte sich Marokko 2016 beispielsweise im Januar auf der "Grünen Woche" in Berlin vor und blieb fast ohne Kritik. Die Projektgruppe Westsahara meldete: "Deutschland ignoriert Völkerrrecht (und verkauft Westsahara)."
Gut 30 Jahre zuvor schon hatte der Internationale Gerichtshof in Den Haag dem saharauischen Volk das Recht auf Selbstbestimmung bestätigt. Gleichzeitig erklärt das Gericht die Gebietsansprüche von Marokko auf Westsahara für nichtig und wies diese zurück. Das war im Jahr 1975.
2015 im Dezember gab es durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) eine weitere Weichenstellung. Das Freihandelsabkommen wurde für nichtig erklärt, weil es Westsahara einbezieht. (Volltext Französisch)
In diesem diplomatischen Spannungsfeld begann die Reiseplanung für Ban Ki-moon. Bisherige Reisen von UN-Generalsekretären zeichneten sich durch eine feste Route aus: Erste Station war das Königshaus von Marokko, von Rabatt ging es weiter nach Nouakchott, Hauptstadt Mauretaniens, Algier, dann in die Flüchtlingslager der Saharauis.
2016 war die Reise anders. Mohammed VI, König von Marokko ließ Ban Ki-moon wissen, er sei nicht "verfügbar". Damit nahm die Reise des UN-Generalsekretärs “historische Züge” an. Er landete in Tindouf, dem kleinen Flugplatz im Süd-Westen Algeriens und begegnete den Politikern der Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS) und besuchte die Flüchtlingslager.
Mohammed Khedad, Vertreter der DARS bei der UN, sprach auf einer Pressekonferenz von der Notwendigkeit, das Referendum durchzuführen. Speziell saharauische Jugendliche seien in den Exil-Lagerstätten ohne Hoffnung und bereit zum bewaffneten Kampf, zur Befreiung und Rückkehr der Familien in das von Marokko annektierte und hinter dem „Wall auf Shame“ vor ihnen verschlossene Westsahara.
Der UN Generalsekretär hat seinen Bericht zur Vorlage bei der UN-Vollversammlung für den April 2016 angekündigt. Eine Entscheidung zur Verlängerung des MINURSO-Mandats steht zur Entscheidung an. Die Wahrung des Waffenstillstands durch die UN-Truppen mögen auf die umfassende Überwachung der Menschenrechte erweitert werden.
"Die Saharaouis sollen endlich ihr Recht auf Selbstbestimmung ausüben können" – damit ruft auch eine Initiative aus der Schweiz auf, das Referendum durchzuführen. Das Mitzeichnen ist bis zum 15. August 2016 möglich.
Kommentare (11)
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Die Welt verbessern durch Tee
Die Welt verbessern durch Tee und Kuchen-Kundgebungen ist nicht genug. Baut mindestens richtige Lager, für die ohne Hoffnung und bereit zum bewaffneten Kampf in Kuba ausgebildeten Jugendlichen, wie das die Türkei für die Syrer gemacht hat. Oder besser in Deutschland umsiedeln.
Das Land gehörte und gehört
Das Land gehörte und gehört historisch immer zu Marokko. Die Polisario ist nur ein Werkzeug in den Händen von Algerien. Wollen Sie liebe Autorin das bestreiten. Dieser Konflikt wie viele anderen auch gehört zu den negativen Nachlassenschaften vom Konolialismus, verschärft später durch den kalten Krieg zwischen dem Westen und Osten. Vom Besatzung kann keone Rede sein. Oder wollen durch diese Schlagzeile eonen neuen Bürgerkrieg im Nordafrika anzetteln. Syriens Katastrophe genügt uns momentan. Für die Selbstbestimmung muss eine Volkszählung in Tondouf stattfinden. Das lehnt Algerien vehment ab. Die Polisario besteht aus einem Haufen von Terroristen aus Mali und Umgebung,finanziert ist das Alles durch Allgerien. Wo bleiben diese Tatsachen in Ihrem Artikel. Ein so einseitiger Artikel mit linker Ideologie befrachtet habe ich schon lange nicht mehr gelesen. DDR, das Algerien und Polisatio in 70er und 80er Jahren mit modernem Waffen unterstüzt hat, ist nicht mehr da. Aber DDR existiert immer noch im manchen Journalisten Köpfe und den Köpfen der LINKEN in Deutdchland.
ja, polisario ist von Spanien
ja, polisario ist von Spanien erfunden. Die Geschichte wiederholt sich, 14 Mai gründete England Israel, damit auch Unruhe in Nahost. 10 Mai 1973 gründete Spanien frente Polisario damit auch Unruhe in Nordafrica. wie lange will die westliche Mächte diesen Unsinn mit der restlichen Welt treiben. Ich hoffe, dass Algerien und Marokko diesen Unsinn ein Ende machen. Alleine der Name diese sogenannte Republik bringt mich zum kochen. seit wann gibt es Araber in Nordafrika. Entweder der Einwohner der marokkaniche Sahara Berber (imazighen) also auch automatisch Marokkaner, dann sind sie herzlich willkommen in ihren Heimat, oder sind sie Araber, dann sollen dahin zurück gehen woher sie gekommen sind.
Dem ist nichts zu zufügen.
Dem ist nichts zu zufügen. Danke.
Marokko und Sein Sahara
Marokko und Sein Sahara gehört zu Amazigh Volk. Polisario sind araber, die sind Flüchtlinge bei uns in Nordafrika. liest ihr die Geschichte bitte.
der älteste flüchtlingkamp
der älteste flüchtlingkamp der welt ist eine schande für marokko und die weltgemeinschaft.jeder hat das recht auf selbsbestimmung 40 jahre isolation,hunger... Die sahraouis wollen euch nicht als herren die suchen freiheit
Die wollen uns nicht als
Die wollen uns nicht als herren ? Warum leben dann 150.000 sahraouis in Marokko und haben sich integriert und weisst du die lüge die menschen wie dich glauben ist das die Menschen in tindouf nicht marokko dürfen marokko empfängt diese mit offenen armen aber algerien und die polisario lassen sie nicht gehen damit sie niemanden an den "feind" verlieren WARUM ?! und diese Flüchtlinge sollen "hungern" eher hungern ihre sklaven. Das einzige "Volk" das noch sklaven hält. Es sind sogar Viele Polisario mitglieder nach Marokko geflüchtet um dort ein besseres leben zu führen und haben sie auch jetzt und sie haben sich auch öffentlich geäußert zu denn unaustellichen Bedingungen in den flüchtlingscamp eher gesagt bei der polisario. Und ausserdem solltest du wissen das marokko das land ist, dass am meisten an die flüchtlingscamp spendet mit 60 milionen (s.Rede vom könig von M.) und was tut algerien ? Die spenden kein cent und die polisario ? Die investieren ihre steuer lieber ins militär das sowiso bei weitem Nie so stark werden kann wie das marokkanische. Es wurden millionen wenn nicht schon milliarden dollar in die Infrastruktur der Westsahara investiert und platz für die sahraouische Bevölkerung gemacht und jeder sahaouri wird in marokko behandelt wie jeden anderen marokkaner auch und jetzt willst du mir was anderes sagen
An Simo.
An Simo.
Sie sprechen von Flüchtlingskamp. Zuerst einmal lässt Algerien keine Volkszählung in Tindouf zu,wo die meisten marokkanische Saharauis als Gefangener von den Terror- Milizen von Algerien Polisario in einem engen Raum gehalten werden.Sie dürfen nicht abreisen.Algerien lässt nicht zu,dass diese armen Menschen als Flüchtlinge nach der Genfer Konvention annerkannt werden.Sie werden von Algerien missbraucht,um ihre aussenpolizische Ziele durchzusetzen.Marokko hat am Anfang ein Referendum,die von Ihnen angesprochener Selbstbestimmung,vorgrschlagen.Aber Algerien lehnte es ab.Später will sie es doch.Aber sie sammelt die Wähler dafür aus anderen Länder der Umgebung,Mali,Niger,Lybien...und stempelt sie als wahre Saharauis.Es gab nie eine Saharaui Republik.Und es wird auch in der Zukunft keine geben.Das ist ein Problem der kalten Kriegszeit zwischen dem Stalin-Regim in Algerien und Marokko.Alle Marokkaner werden für ihr Land sterben,um zu verhindern,dass in Stücken zerlegt werden.Wenn Sie als Flüchtling sind,dann lassen sich als Flüchtling registrieren.Aber dann haben Sie ein Problem mit Algerien.Sie werden Sie nicht mehr einreisrn lassen.So ist die Realität.Die Politik von Algerien kennt keine Gnade,um ihre schmutzige Ziele zu erreichen.Lieber kehren Sie heim nach MarokkoSie wie viele es getan haben.Das ist ihre Heimat.
Hallo zusammen, gut das wir
Hallo zusammen, gut das wir eine Gemeinsamkeit haben.Wir genießen die Freiheit und Demokratie in der fremde....
Wenn Sie die Freiheit in
Wenn Sie die Freiheit in anderen Länder geniessen,sollten Sie keinen Terror in anderen Länder gutheissen.Algerien schickt junge Afrikaner nach Kuba und lässt sie als militante Kombatenten ausbilden,dann schleust sie als Terrorgruppen in Marokko ein.die Polisario behebergt diese Terroristen.Ich hoffe,dass Sie sich davon distantieren,wenn Sie von Freiheit und Demokratie sprechen.
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