Lehrpfad zur Evolution in Leimen eröffnet

4,6 Milliarden Jahre zum Erwandern

MdL Karl Klein, Michael Schmidt-Salomon (gbs), OB Hans D. Reinwald und Dirk Winkler (Regionalgruppe der gbs) (v. l. n. r.)
MdL Karl Klein, Michael Schmidt-Salomon (gbs), OB Hans D. Reinwald und Dirk Winkler (Regionalgruppe der gbs) (v. l. n. r.)
Die Gäste lauschen Dirk Winkler
Die Gäste lauschen Dirk Winkler
Auf dem Evolutionsweg
Auf dem Evolutionsweg
OB Reinwald spricht
OB Reinwald spricht
Ein Team des Rhein-Neckar-Fernsehens war auch vor Ort
Ein Team des Rhein-Neckar-Fernsehens war auch vor Ort
Michael Schmidt-Salomon und Elke Held von der gbs
Michael Schmidt-Salomon und Elke Held von der gbs
Robert Zwilling
Robert Zwilling

Seit Montag, dem 21. Januar 2019, ist das baden-württembergische Leimen um eine Attraktion reicher. In seinem Ortsteil Gauangelloch wurde ein Evolutionsweg eröffnet, der durch Initiative der gbs-Regionalgruppe Rhein-Neckar in Kooperation mit der Kreisstadt dank der Hilfe von Sponsoren entstand: ein sich einen Kilometer gerade erstreckender Wanderpfad entlang des östlichen Ortsrands. Auf 20 Stationen präsentiert er Highlights der Evolution seit Entstehung der Erde bis zum modernen Menschen. Viel Prominenz war gekommen um das Ereignis zu würdigen.

Das Wetter spielte mit; strahlender Sonnenschein empfing die geladenen Ehrengäste, ca. 90 interessierte Bürger sowie Fernsehen und Presse. Der Ort des Geschehens hätte dabei kaum kurioser sein können: ein Feldweg zwischen Wiesen und Äckern im wunderschönen Naturpark Neckartal-Odenwald. Gegen die trotzdem frostigen Temperaturen wurden heißer Glühwein und Kinderpunsch gereicht. Frisch gebackene, als schmackhaft gelobte Glückskekse fanden reißenden Absatz. In ihnen waren natürlich keine Allerweltsprüche eingebacken, sondern Begriffe der Evolution. Dirk Winkler begrüßte in seiner Funktion als Vorsitzender der Regionalgruppe Rhein-Neckar der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), die Besucher und bedankte sich bei der Stadt Leimen für die freundliche Unterstützung des ambitionierten Projekts "Evolutionsweg". Auch der Arbeitsgruppe innerhalb der gbs Rhein-Neckar dankte er und nicht zuletzt den zahlreichen Sponsoren, ohne die es den Evolutionsweg in dieser professionellen Form nicht gäbe.

Das Ganze hat eine Vorgeschichte: Auf Basis ihres temporären Evolutionspfads in Edingen-Neckarhausen (Eröffnung am 17. September 2016) wollte die Arbeitsgruppe "Evolution" eine dauerhafte Installation entwickeln und organisieren. In vielen ehrenamtlichen Treffen erstellten seitdem Dr. Karl-Heinz Büchner, Friedrich Coradill, Stefan Dewald, Marianne Mauch und Dr. Martin Theiß sowie der Bernd Kammermeier Texte und Grafiken, entwickelten didaktische Konzepte und eine informative Homepage, recherchierten Fakten, um den neuesten Stand der naturwissenschaftlichen Forschung wiederzugeben, und entwarfen eine wetterfeste Konstruktion für den Aufbau der einzelnen Stationen. Das Ergebnis dieser zweijährigen Arbeit kann sich sehen lassen: Auf zwanzig 60 x 65 cm großen Tafeln präsentieren formatfüllende Grafiken mit kurzen informativen Erläuterungen besonders wichtige Etappen der Evolution.

So beginnt der Weg mit der Entstehung des Sonnensystems und der Erde aus kosmischem Staub. Es folgen die Entwicklung von Zellen und ersten Organismen sowie deren Anpassung an die sich verändernden Umweltbedingungen durch Bildung von Skeletten und Kiefern. Auch die Eroberung des Landes durch die Pflanzen und später die Tiere ist dokumentiert. Natürlich dürfen auch die Saurier und ersten Säugetiere nicht fehlen. Die drei letzten Tafeln sind der Evolution des Menschen gewidmet. Am Schluss, bei der zwanzigsten Station, mussten zwei Lupen als grafische Elemente herhalten, um unsere kulturelle Entwicklung noch maßstabsgetreu darstellen zu können.

Damit sind wir bei der Besonderheit des Evolutionswegs: Der Besucher, der hier entlangwandert, legt mit jedem großen Schritt 4,1 Millionen Jahre zurück. So werden für ihn die ungeheuren Zeiträume erfahrbar, die bei der Entwicklung des Lebens auf der Erde vergangen sind – und die notwendig waren, um die erforderliche Komplexität hervorzubringen. Die einzelnen Stationen sind proportional korrekt auf diese tausend Meter verteilt. Der Besucher erfährt also intuitiv: Am Anfang tut sich relativ wenig, bis die ersten Zellen entstanden sind. Nach und nach beschleunigt sich die Entwicklung diverser Organismen. Sie werden immer strukturierter dank des Grundprinzips der Evolution: Mutation und Selektion. "Survival of the Fittest" nannte dies 1864 der britische Sozialphilosoph Herbert Spencer, also das Überleben der am besten angepassten Lebensformen – die natürliche Selektion. Wer weitergehende Informationen zu den angerissenen und leicht verständlich formulierten Themen sucht, kann bei jedem Schild über einen individuellen QR-Code mittels Smartphone direkt ins Internet gehen und bekommt vertiefende Erläuterungen im entsprechenden Segment der Homepage evolutionsweg.de. Diese Seite wird weiterhin gepflegt, sodass sie stets auf dem aktuellen Stand der Forschung basiert. So kann der Lehrpfad den unterschiedlichsten Informationsbedürfnissen auch in Zukunft Rechnung tragen.

Der Beginn des Weges, Foto: © Bernd Kammermeier
Der Beginn des Weges, Foto: © gbs-Regionalgruppe Rhein-Neckar

Blickfang auf den Schildern sind die großformatigen Grafiken, die exklusiv für den Evolutionsweg von Bernd Kammermeier von Hand gemalt wurden. Jedes Bild, das zur größeren Lebendigkeit als Aquarell ohne Hilfe eines Computers ausgeführt wurde, hat eine Größe von ca. einem halben Quadratmeter. Diese Arbeit zog sich über ein halbes Jahr – was sich jedoch nach dem einhelligen Urteil der Besucher gelohnt habe. So stellen die zwanzig Stationen des Evolutionswegs einen interessanten Mix aus optisch ansprechenden Elementen mit hoch informativen Texten und moderner Internet-Präsentation dar.

Zurück zur Eröffnung: Hans D. Reinwald, Oberbürgermeister der Stadt Leimen, sprach das erste Grußwort. Die Idee des Evolutionswegs sei im Dezember 2017 einstimmig im Gemeinderat der Stadt Leimen beschlossen worden. Des Weiteren hat er die Entwicklung der Erde zur Veranschaulichung auf einen 24-Stunden-Tag zusammengerafft. "Die selbsternannte 'Krone der Schöpfung' verlässt mit seiner aufrechtgehenden Variante um 23 Uhr, 59 Minuten und 57 Sekunden die Bäume der Savanne. Wir existieren also – wenn man das auf 24 Stunden herunterbricht – gerade mal drei Sekunden und haben es in den drei Sekunden schon geschafft, unseren Planeten ganz schön in Schieflage zu bringen." Nachdenkliche Worte eines Politikers. Er bedankte sich noch bei den Machern des Evolutionswegs und zeigte sich sicher, dass er auch eine Attraktion für den Fremdenverkehr sein wird.

Anschließend sprach der Abgeordnete des baden-württembergischen Landtags Karl Klein (CDU): "Ich bin dankbar, dass dieser Weg entsteht, denn er ist auch Teil unseres Bildungskonzepts, das wir auch im Land Baden-Württemberg haben, und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele Schulen – von der Grundschule bis zu den Gymnasien – hier die Möglichkeit nutzen, vor Ort mal einen Blick darauf zu werfen, wie unserer Erde, wie unsere Evolution sich in all diesen Tausenden von Jahren entwickelt hat." Nach dem Dank an die Stadt Leimen und den Beteiligten für ihr Engagement schloss er: "Ich wünsche, dass dieser Weg viele Besucher bekommt, von kleinen Kindern bis zu den Senioren und den Erwachsenen. Die Stadt Leimen kann man nur beglückwünschen: Sie ist um eine Attraktion reicher geworden und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das auch in das Tourismuskonzept eingearbeitet werden kann."

Abschließend hielt der bekannte Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Dr. Michael Schmidt-Salomon, einen Kurzvortrag, in dem er einen thematisch weiten Bogen spannte, der das Wissen über Evolution als Quelle für notwendige politische Einsichten einschloss. "Wer die Evolution wirklich verstanden hat, der begreift auch, dass Religionen, Nationen, Völker bloß vorübergehende Konstrukte sind, die eine fundamentale Tatsache des Lebens tragischerweise oft verdecken, nämlich, dass uns Menschen untereinander sehr viel mehr verbindet als trennt."

Damit führte er ein Element ein, dass in der gbs sicher ein wesentlicher Bestandteil ist, nämlich die Aufklärung über falsche und trennende – und deshalb mitunter schädliche – Ideologien. Hierzu sei angemerkt: Gerade der Evolutionsweg – obwohl er das Thema Religion völlig ausklammert und sich auf wissenschaftlich Überprüfbares und Bekanntes konzentriert – versinnbildlicht den Mangel der sogenannten Buchreligionen auf dramatische Weise. James Ussher berechnete im 17. Jh. das Alter der Erde und die Entstehung des Lebens auf ca. 6.000 Jahre. Auf dem Evolutionsweg entspräche dies gerade einmal 1,5 Millimetern. 1,5 Millimeter Bibelfantasie gegen tausend Meter Realität.

Allerdings sieht Schmidt-Salomon in den Erkenntnissen moderner Forschung nichts Negatives: "Der Soziologe Max Weber hat einmal gesagt, dass die Wissenschaft die Welt entzaubert, ihr die Geheimnisse entrissen hat. Aber das ist allenfalls die halbe Wahrheit, denn die Wissenschaft hat der Welt zugleich einen neuen Zauber verliehen, indem sie uns den Blick auf die unendlichen Dimensionen eines Universums eröffnet hat, das sehr viel geheimnisvoller ist, als es sich unsere Vorfahren jemals hätten vorstellen können."

Danach ließ er dem Oberbürgermeister durch Juliana Bernholt von der gbs Rhein-Neckar fünf sogenannte Evokids-Lehrstoffsammlungen für Schulen der Gemeinde Leimen überreichen. Sie werden helfen, Schülern ein Grundwissen über Evolution zu vermitteln. Inzwischen wird das Unterrichtsmaterial im Rahmen des Scientix-Programms der Europäischen Kommission in alle europäischen Sprachen übersetzt und steht so europaweit zur Verfügung. Evokids ist ein weiteres ambitioniertes Projekt der Giordano-Bruno-Stiftung auf höchstem Niveau.

Trotz der Kälte waren viele Gäste zur Einweihung gekommen. Foto: © Bernd Kammermeier
Trotz der Kälte waren viele Gäste zur Einweihung gekommen. Foto: © gbs-Regionalgruppe Rhein-Neckar

Diesen schönen Tag rundete natürlich eine Führung der Gäste über den Evolutionsweg ab. Wegen des großen Andrangs wurden drei Gruppen gebildet, die von den Biologen Prof. Dr. Robert Zwilling, Dr. Karl-Heinz Büchner und Dr. Martin Theiß (alle drei gbs-Rhein-Neckar) fachkundig geleitet wurden. Nach ca. einer Stunde waren die Gäste trotz der spannenden Erkenntnisse froh, der deutlich zunehmenden Kälte entfliehen zu dürfen. Dass wir heute kein wärmendes Fell mehr tragen, haben wir auch der Evolution zu verdanken. Der Lehrpfad ist übrigens Teil des Wanderwegs Römerhof, der wiederum offizieller Teil des Europäischen Fernwanderwegenetzes ist und von vielen Fußgängern und Radfahrern frequentiert wird. Seine Lage ist u. a. bestens für Exkursionen von Schulklassen und Vereinen geeignet. (Siehe auch Wikipedia-Eintrag "Evolutionsweg")

Kommentare (21)

Stefan Dewald (nicht überprüft)

Mi. 23 Jan 2019 - 12:40

Bevor jetzt ein Mensch die Website sucht, hier ist sie: https://evolutionsweg.de

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Mi. 23 Jan 2019 - 16:31

Antwort auf von Stefan Dewald (nicht überprüft)

Ist ja im Text oben (nachträglich?) verlinkt, Stefan. Die wetterfeste Umsetzung muss ich mir unbedingt genauer ansehen.
Und auch den Evolutionsbaum auf der Website; da vermisse ich was.

Bernd Kockrick (nicht überprüft)

Mi. 23 Jan 2019 - 13:39

Herzliche Gratulation! Leider kann ich mir diesen Pfad im Moment noch nicht ansehen, weil mir der Weg zu euch zu lang ist. Aber die gbs-Regionalgruppe Braunschweig sitzt ebenfalls an einem solchen Plan und erhofft sich tatkräftige Hilfe von euch.
Auf jeden Fall ein riesiger Grund zum Feiern!!!
Danke für das Vorbild!
Bernd Kockrick

Kay Krause (nicht überprüft)

Mi. 23 Jan 2019 - 16:55

Herzlichen Glückwunsch den Initiatoren zu dieser wunderbaren Einrichtung!
Leider vermisse ich in dem Artikel, dass auch einörtlicher Pfaffe zur Einweihung eingeladen war?! Die Herren sind doch sonst überall dabei, wo's was umsonst gibt!

Rüdiger Weida (nicht überprüft)

Mi. 23 Jan 2019 - 19:45

Ganz großes Kino.

Ich bewundere euer Durchhaltevermögen und eure Arbeit. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten.

Emmerich Lakatha (nicht überprüft)

Do. 24 Jan 2019 - 06:56

Ach, hätten wir Österreicher auch eine so aktive und einfallsreiche Regionalgruppe!

Danke für die Lorbeeren.

Solche aktiven Regionalgruppen fallen nicht vom Himmel. Sie bestehen aus engagierten Menschen, die etwas bewegen wollen. Die gbs bietet einen guten Rahmen dafür, aber das Bild im Rahmen müssen wir alle schon selbst malen...

Wolfgang Schaefer (nicht überprüft)

Do. 24 Jan 2019 - 10:56

Und vor allen Dingen: Kein Kreuzweg. Gottseidank!

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Do. 24 Jan 2019 - 14:58

"gerade mal 3 Sekunden und haben es in 3 Sekunden schon geschafft, unseren Planeten ganz schön in Schieflache zu bringen". Na dann warten wir noch eine zehntel Sekunde und
dann hat sich das mit dem Leben auf der Erde erledigt.
Oder haben Sie schon einmal erlebt, dass die Träumer recht bekommen haben.
Ich hoffe ich habe unrecht.
G.B.

Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Do. 24 Jan 2019 - 15:27

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Es wird irgendwann enden, das steht fest. Wann das für die Menschheit sein wird, entscheiden wir zu einem gehörigen Teil mit. Ein Umdenken würde helfen. Weniger Menschen, mehr Zusammenarbeit, weniger Profitstreben (der letzte Mensch braucht kein Bankkonto mehr) und weniger intolerante, dualistische Ideologien.

Jeder kann in seinem kleinen Bereich etwas beitragen. Und sei es nur, den richtigen Menschen (also nicht den meisten aktuellen Politkern) zur Macht zu verhelfen...

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Do. 24 Jan 2019 - 17:12

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

"... Schieflache ..." - wen oder was zitieren Sie da? Und was hat das mit dem Artikel zu tun?
Oder soll ich einfach nur "Ich lach' mich schief!" schreiben?

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Fr. 25 Jan 2019 - 14:59

Antwort auf von Hans Trutnau (nicht überprüft)

Herr Trutnau was soll das, wenn Sie den Artikel gelesen haben, dann wissen Sie genau das es Schieflage heist, so wie ich's aus dem Artikel zitiert habe. Wie daraus Schieflache entstehen konnte ist mir auch nicht klar. Vermutlich wird beim Speichern ein Korrekturprogramm aktiv
welches das Wort nicht erkennt und es " verbessert ".
Also hören Sie endlich auf mich zu attackieren.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Sa. 26 Jan 2019 - 04:34

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Ach so, werter Herr Baierlein, 'Schieflage' meinten Sie?
Warum schreiben Sie es dann nicht, sondern 'Schieflache'; bzw. warum übernehmen Sie den zu zitierenden Text nicht einfach per copy & paste; bzw., wichtiger, warum prüfen Sie Ihren Text beim/nach dem Schreiben nicht vor dem Absenden? (Letzteres empfahl ich Ihnen schon einmal; ist doch eigtl. ganz einfach.) Nun können _typos_ immer mal vorkommen (passiert mir ja auch...), aber bei Ihnen ist das schon sehr auffällig und macht das Verstehen dessen, was Sie gemeint haben könnten, mitunter etwas schwierig - höflich ausgedrückt (schauen Sie doch mal in die Netiquette neben dem Kommentar-Button).
Und dass nach dem Absenden ein "Korrekturprogramm aktiv" wird (in Form einer Zensur?), ist m.E. eher ziemlich unwahrscheinlich...

Aber zu Ihrem "was soll das": Bestimmte Teile des Artikels hatte ich in der Tat nur überflogen, weil ich das Projekt schon kannte und eher an der verlinkten Website und deren Inhalten interessiert war - und danach an den (meist) erquickenden Kommentaren. Nach Ihrem Kom. suchte ich halt in dieser Seite nach "Schieflache" (ohne " ") - und fand außer in Ihrem Kom. genau nix. Übrigens auch nix bei der Suche nach "3 sek" (Groß-/Kleinschreibung egal) - außer in Ihrem Kommentar, was dann umso suspekter war...
Daher meine simple Nachfrage, wen oder was Sie da zitieren - was mir wohl erlaubt sein darf und keinesfalls eine Attacke darstellen kann. So wichtig sind Ihre oder meine Kommentare nun auch wieder nicht...

Im Übrigen sei angemerkt, dass die anderen Kommentare (aufmerksam gelesen) auf Ihren Kom. durchaus nicht so positiv sind, wie Sie weiter unten darstellen.
Das "Leben" als solches auf der Erde dürfte recht sicher noch 1/10 s (oder übersetzt 5-10.000 Jahre) überleben - ziemlich egal, was passiert; es hat bisher noch jedes noch so große Massenausterben überlebt. Beim _homo sapiens_ wäre ich mir nicht ganz so sicher.
Aber das ist nun auch wieder egal.

lieber Herr Trutnau, der Umgang mit dem Internet ist in meinem Alter nicht gerade einfach
und vieles davon verstehe ich nicht. Ich versuche einfach meine Meinung kund zu tun und habe bemerkt, dass manchmal bei meinen Schreiben anderes in meinen Kommentaren steht als ich geschrieben habe. Da dies so ziemlich mein einziger Kontakt zur Aussenwelt ist, werden Sie vielleicht verstehen das mich Ihre ständigen Belehrungen irritieren und es mir lieber wäre auf die INHALTE meiner Kommentare Antworten zu bekommen. Aber wenn Sie weiter Schulmeistern wollen, bitte von mir aus, wahrscheinlich brauchen Sie das, obgleich ich keinen konstruktiven Sinn darin sehe.

P.S. in dem Absatz unter dem Bild mit der Unterschrift; Beginn des Weges, in dem Artikel, finden Sie was Sie suchen, nämlich den Teil mit den 3 Sekunden. Ich hoffe es befinden sich nicht all zu viele Schreibfehler in meiner Antwort. Bis auf weiteres G.B.

Hallo Herr Trutnau, haben Sie meine Antwort an Sie über den Artikel 4,6 Millionen Jahre gelesen, den ich Ihnen am 26.01.19 um 16:33 Uhr schrieb. Wenn Ja, warum haben Sie darauf nicht geantwortet.
Gerne rufe ich Sie gelegentlich einmal in Eltville an.
MfG G.B.

Ich lese, kommentiere und beantworte schon recht viel im hpd, Herr Baierlein.
Aber was mein Interesse weckt und ich beantworte, wollen Sie bitte schon mir überlassen.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Fr. 25 Jan 2019 - 15:07

Antwort auf von Hans Trutnau (nicht überprüft)

Ausserdem sind Sie der einzige der 3 Beantworter, der sich an dem Schreibfehler störte,
die anderen haben vernünftig geantwortet und positive Kommentare dazu abgegeben.
Anscheinend liegt Ihnen nichts daran und Sie wollen mich nur provozieren, was soll das?

Karl-Heinz Büchner (nicht überprüft)

Do. 24 Jan 2019 - 23:37

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Lieber Herr Baierlein,
wenn mal man von einem nuklearen Overkill absieht, wird es uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gelingen, das Leben auf diesem Planeten auszulöschen. Selbst wenn wir auf ein erneutes Massensterben hinsteuern und der Mensch daran beteiligt sein sollte, diesen Vorgang zu beschleunigen, wird das nicht zum Untergang der Menschheit führen. Die Erde wird nicht mehr die gleiche sein, unsere Zivilisationen werden Schaden nehmen oder untergehen aber, der Mensch als Art wird diese Katastrophe auf jeden Fall überleben, auch weil er als einziges Tier imstande ist, fast beliebige ökologische Nischen so zurecht zu basteln, dass er darin überleben kann.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Fr. 25 Jan 2019 - 15:16

Antwort auf von Karl-Heinz Büchner (nicht überprüft)

Lieber Karl-Heinz-Büchner, ich befürchte, dass es genau darauf hinaus läuft. Der Overkill wird die letzte Wahnsinnstat der Menschheit sein. Denn das es in Richtung Vernunft läuft kann ich
leider nicht erkennen. Auch die "Gläubigen" weltweit lassen lieber alles vernichten, als von
Ihrem "Glauben" abzulassen, auch wenn man Ihnen Beweist, dass sie in die falsche Richtung rennen, nützt das nichts, denn die Logik ist dort längst abgeschaltet.
Und die Geschichte lehrt uns, dass noch jede Waffe die die Menschheit erfunden hat auch benutzt wurde.

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