Kunst und Kultur

Rückkehr des Religiösen? Nein.

(hpd) Der Religionssoziologe Detlef Pollack legt eine Sammlung von Aufsätzen vor, welche die Kritik an der Säkularisierungsthese einer empirischen Prüfung mit negativem Ergebnis unterziehen. Die jeweiligen Abhandlungen zu diesem Themenkomplex beeindrucken durch die Verkopplung von Daten empirischer Umfragen mit Reflexionen aus religionssoziologischer Perspektive.

Lieber bisexuell als bigott

MÜNCHEN. (hpd/bfg) "Lieber bisexuell als bigott" - die leuchtend rote Stofftasche mit dem schwarzen Schriftzug drauf lag gut sichtbar auf dem Info-Tisch des bfg mÜnchen, zwischen Büchern, Zeitschriften und Aufklebern. Wie sie wohl dahin gekommen war, mitten hinein in den Corso Leopold auf der Leopoldstraße in München?

Historischer Massenmord verhandelt!

DEN HAAG. (hpd) Pfingsten, das liebliche Fest ist gekommen… und über das Hohe Gericht der Vereinten Nationen muss sich der Heilige Geist ergossen haben, denn genau in diese Zeit fällt nun der Abschluss eines Aufsehen erregenden Verfahrens über einen historischen Massenmord, der sich vor etwa 3500 Jahren ereignet hat. Von unserem Gerichtsreporter Dr. Gerd Eisenbeiß, irgendwann in diesem Jahrhundert.

Der Papst kommt!

BERLIN. (hpd/lsvd) Das Bündnis gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes hat anlässlich des Papstbesuches in der Stadt und der vorgesehenen Rede im Bundestag eine Resolution verfasst, die sie jetzt zur Mitzeichnung veröffentlicht hat.

Afrikanisches Kino: Ein Mann der schreit

(hpd) Eine einfühlsame Geschichte um Vater und Sohn, deren beschauliches Leben durch den Bürgerkrieg im Tschad völlig aus den Fugen gerissen wird. Regisseur Mahamat-Saleh Haroun richtet mit „Ein Mann der schreit“ seinen Blick auf die Menschen in einem von Bedrohung und Unsicherheit geprägten Land.

Erkundungsreise zu den Religionen Afrikas

(hpd) Kirchen und Moscheen sind allgegenwärtig in Afrika, liest man in V.S. Naipauls Buch „Afrikanisches Maskenspiel“, besonders in den Elendsvierteln rund um die Metropolen, wo sie sich ausbreiten „wie eine ansteckende Krankheit“. Auch als Prunkbauten am Reißbrett entworfener Hauptstädte, wo sich in ihnen alsbald die Spinnen einrichten. Was macht ihre Attraktion aus?

Genitalverstümmelung ist ein globales Problem

BERLIN/HAMBURG. (hpd) Es scheint, als wäre die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) nicht nur bei Opfern und Tätern ein Tabu, sondern auch in unserer Gesellschaft und der Öffentlichkeit. Es gibt einige wenige Initiativen, die sich des Themas annehmen und versuchen, es in die Medien zu tragen. Dabei ist Genitalverstümmelung ein globales Problem, das z.B. in Teilen des östlichen Afrikas quasi jede Frau betrifft.

Mütter

(hpd) Sie hat Rechte wie sonst keiner und sie hat das schlechteste Gewissen. Denn sie ist immer schuld, wenn etwas schiefläuft. Dabei ist sie grundgut und hat immer nur das Beste für ihre Kinder im Sinn. Das Bild der Mutter ist stereotyp und widersprüchlich. Dem müsste so nicht sein, meint Fiona Lorenz.