Politik

Laizismus oder „offene Religionspolitik“?

POTSDAM. (hpd) Das Thema des Verhältnisses von Staat und Kirche in Deutschland wurde diese Woche auch bei der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung diskutiert, wobei gleich eingangs deutlich wurde, dass die Stiftung sich in Fragen der Laizität in Deutschland eindeutig positioniert und klar „Nein!“ sagt.

Säkularität durch Zufall

WIEN. (hpd) Der Wiener Kardinal und Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Christoph Schönborn, wird bald auf ein Privileg verzichten müssen. Der österreichische Nationalrat hat am Mittwochabend beschlossen, Diplomatenpässe nicht mehr so großzügig zu verteilen wie bisher.

Vom Umgang mit Weltanschauungen

MANNHEIM. (hpd/gbs-rn) Anmerkungen zum Thema Säkulare und Katholikentag sowie Evangelikale und Islam in der Öffentlichkeit. Das Zusammenspiel von Oberbürgermeister und Stadtdekan, die nicht nur gemeinsam ins Bett gingen. Alle Menschen sind gleich, aber einige sind gleicher…

Die Mörder der NSU - Zelle

(hpd) Die beiden Journalisten Christian Fuchs und John Goetz legen das erste Buch zu den Serienmorden des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ vor. Sie schildern dabei mehr im Sinne einer Reportage die jeweiligen Ereignisse, ohne aber damit eine eigene Analyse zu verbinden.

Ungereimtheiten mit Papstkreuz

WIEN. (hpd/irp) Einer detaillierten Sachverhaltsdarstellung, die die „Initiative Religion ist Privatsache“ gestern der Wiener Staatsanwaltschaft vorgelegt hat, sind gleich mehrere Ungereimtheiten zu entnehmen, die in Zusammenhang mit dem Bau sowie der aufwändigen Sanierung des Wiener Papstkreuzes stehen.

Wut und Tränen im Hohen Haus

MÜNCHEN. (hpd) Sie ist eine gut aussehende zierliche Person mit attraktivem Kurzhaarschnitt, schwarzgeränderter Brille und modischem Auftritt. Unter den über 200 in den Bayerischen Landtag geladenen ehemaligen Heimkindern, die zwischen 1949 und 1975 in bayerischen Heimen leben mussten, ist ihre dunkle kräftige Stimme mehrfach herauszuhören und ihre Person auf den ersten Blick eine Ausnahmeerscheinung.

Internationaler Kongress zur Sterbehilfe beginnt

ZÜRICH. (hpd) Morgen beginnt in der Schweiz ein internationaler Kongress von mehreren Dutzend Organisationen, die sich für ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben und Sterbebegleitung einsetzen. Etwa 100 Delegierte, darunter der Bestseller-Autor Terry Pratchett sowie mehrere Hundert Besucherinnen und Besucher werden zum Kongress erwartet. Auch in Deutschland steht das Thema ganz oben auf der politischen Agenda.

"Nur wer keine Argumente hat, wird wütend."

KÖLN. (hpd) Hamed Abdel-Samad referierte am 6. Juni 2012 in Köln über „Islam und Menschenrechte“. An kritischen Stellen seines Vortrags nahm er gleich selbst die Rolle eines Salafisten sowie eines liberalen muslimischen Intellektuellen ein. Religion sieht er als einen der größten Menschheitsfehler und verglich sie, anschaulich wie immer, mit Pizza.

„Das Unvermeidliche ignoriert der Mensch gern“

ZÜRICH. (hpd) Am Mittwoch beginnt in Zürich der alle zwei Jahre stattfindende Kongress des Weltverbands für Sterbehilfeorganisationen The World Federation of Right-to-Die Societies. Im Interview spricht Bernhard Sutter, Vizepräsident des Schweizer Vereins EXIT, über die politische Lage in Deutschland aus Schweizer Perspektive und die Frage, ob Sterbehilfe ein Tabu ist.