Flüchtlinge

"70 Jahre Menschenrechte – Warum wir sie verteidigen müssen"

Am gestrigen Montag stellte die Giordano-Bruno-Stiftung im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin die "Säkulare Woche der Menschenrechte", ihre Kampagne "Weltbürger statt Reichsbürger", sowie die "Säkulare Flüchtlingshilfe" vor. Mina Ahadi, Rana Ahmad, Dr. Carsten Frerk, Stefan Paintner und Dr. Michael Schmidt-Salomon informierten über Grundlagen der Menschenrechte und boten mit der Säkularen Flüchtlingshilfe ein aktuelles Beispiel für deren Umsetzung.

Differenziertes Bild von Flüchtlingen in der Bevölkerung

Bei ihrer Forderungen nach einer restriktiven Flüchtlingspolitik brüsten sich konservative und rechte Politiker gern damit dass sie "die Sorgen der Bürger ernst nehmen". Ein differenzierteres Bild von der Stimmung in der Bevölkerung zeichnet eine aktuelle Untersuchung der Uni Köln. So bewertet beispielsweise der Großteil der befragten Anwohnerinnen und Anwohner mit einer Flüchtlingsunterkunft in der Nachbarschaft die Einrichtung positiv.

Syrische und irakische Flüchtlinge bei Skala Sykamineas (Lesbos)

Seenotrettung und Migration

Die aktuellen migrationspolitischen Debatten gehen bisweilen wild durcheinander. Für die einen sind die Schlauchboote auf dem Mittelmehr das Menetekel einer untergehenden Kultur der Menschenrechte, andere wiederum stellen die Seenotrettung generell als Hilfe für Schlepperbanden in Frage. Über all dem weht auch noch das Kopftuch; für manche das Symbol für die Machtübernahme des IS in Europa und für andere das Sinnbild weiblicher Emanzipation und schmuckes Modeaccessoire der europäischen Damenwelt.

Operation Triton

Rechte für Flüchtende eingefordert

Anlässlich eines Treffens mit Vertretern der EU appellieren Seenotrettungs- und Menschenrechtsorganisationen in einem offenen Brief an den UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, sich gegen die jüngsten Pläne der EU zu "regionalen Ausschiffungsplattformen" zu stellen.

Irgendwo in diesem Wald verläuft die grüne Grenze zwischen Bayern (Deutschland) und Österreich

CDU/CSU auf Kaffeefahrt im Gau(en)land

Nach Tagen und Nächten voller Flüche und Beschimpfungen erscheint es nun vollbracht. Die Wende der Asylpolitik soll nach Aussage der Granden beider Unionsparteien endlich geschafft sein – ebenso geschafft wie deren Akteure. Was tut man nicht alles, um die Menschen im Freistaat vor der Bayern-Wahl in Entzücken zu versetzen. Da werden sogar Altvordere wie Edmund Stoiber exhumiert, um der Kanzlerin den Schreck in die Glieder fahren zu lassen.

Vor der Flüchtlingsunterkunft in Trier

"An der einen oder anderen Stelle würde gesunder Menschenverstand nicht schaden"

Jana Kropp (Name von der Redaktion geändert) ist bekennende Atheistin. Sie hat Islamwissenschaften studiert und ein Jahr in Ägypten verbracht. Jetzt arbeitet sie für einen kirchlichen Träger und kümmert sich dort um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Im hpd-Interview spricht sie Klartext über ihren Alltag, die deutsche Integrationspolitik und was sich ihrer Meinung nach ändern muss.

Religionsfreie Geflüchtete: Bedrohung setzt sich in Deutschland fort

Menschen, die wegen ihrer Nichtreligiosität aus ihren Heimatländern fliehen, werden hierzulande weiter bedroht. Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg KdöR fordert den Berliner Senat auf, für einen besseren Schutz von religionsfreien Geflüchteten zu sorgen. Daten und Fakten zur weltweiten Verfolgung von Religionsfreien und Säkularen liefert der "Freedom of Thought Report".

Asylbewerberheim in Berlin-Siemensstadt (2013)

Gift für unsere Gesellschaft

In einer gestern verbreiteten Presseerklärung fordert der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat die SPD auf, keinem Koalitionsvertrag zuzustimmen, in dem die die Einführung von "Zentralen Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen" (ANkER) festgelegt werden.