Religion

Ein paar Worte über Gott

"… Was jedermann oft für ausgemacht hält, verdient am meisten untersucht zu werden" (Georg Christoph Lichtenberg). Und am eindeutigsten ausgemacht scheint das Bild zu sein, das Millionen sich von Gott machen. Horst Herrmann nimmt das nicht hin und versucht, andere Perspektiven aufzuzeigen.

Allah und Darwin

Nicht nur evangelikale Christen, sondern auch sehr viele Muslime – wahrscheinlich die Mehrheit – lehnen die biologische Evolutionstheorie ab. Eine solche Geisteshaltung mutet im 21. Jahrhundert in etwa wie die Behauptung an, die Erde sei eine Scheibe. Ernsthafte Bemühungen, die Religion mit der Evolutionstheorie unter einen Hut zu bringen und die religiös bedingten Barrieren abzubauen, verdienen daher Unterstützung.

Roald Dahl BFG-Big Friendly Giant

Gegen Gott und die Masern

Erst vor Kurzem flackerte Spielbergs Verfilmung von Roald Dahls Kinderbuch "BFG-Big Friendly Giant" über die Kinoleinwände. Ein Buch, das der berühmte britische Autor seiner Tochter Olivia gewidmet hat. Mit sieben Jahren starb sie an den Folgen einer Masernerkrankung. Ein Erlebnis, das Dahl zu einem bedeutenden öffentlichen Fürsprecher für Impfungen machte – und zu einem großen Zweifler an der Existenz Gottes. Heute wäre Roald Dahl 100 Jahre alt geworden.

Menschenopfer

Die dunkle Seite der Religion

JENA. (mpg) Rituelle Menschenopfer spielten eine wichtige Rolle beim Aufbau hierarchischer Gesellschaften. Denn sie trugen entscheidend dazu bei, dass die sozialen Eliten ihre Macht über die unteren sozialen Schichten festigen und weiter ausbauen konnten. Das zeigt eine neue in Nature veröffentlichte Studie. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena, der Universität Auckland und der Viktoria Universität Wellington untersuchten dabei den Zusammenhang zwischen der Tötung von Menschen und wie ungleich oder hierarchisch eine Gesellschaft strukturiert war.

Gesegnete Busse

BERLIN. (hpd) Die Augsburger Stadtwerke haben am vergangenen Freitag 13 neue Busse der Allgemeinheit präsentiert. Das ist sehr löblich, handelt es sich doch um umweltschonende Erdgas-Busse. Unklar jedoch bleibt, weshalb jedoch die Fahrzeuge mit frommen Segen auf die Strassen entlassen werden mussten.

"Wenn es schlimm wird, ist es schon zu spät"

BERLIN. (hpd) "Mit Frauen und Untertan umzugehen ist äußerst schwierig", diesen Satz von Konfuzius stellte Karen Duve ihrem neuen Roman voran. Am 18. Februar 2016 erschien das Buch und sozusagen zeitgleich Rezensionen. Der Bogen spannt sich dabei von witzig, böse, prophetisch, aktuell, komisch, finster bis zum Wortspiel einer "Poetologie der Hoffnungslosigkeit" – man stritt und debattierte.