Religionen

Gegen den Gottesbezug in der Schleswig-Holsteinischen Verfassung

Vor wenigen Monaten hat der Landtag in Schleswig-Holstein eine Reform der Landesverfassung beschlossen. Schon damals wurde vorab über den so genannten Gottesbezug in der Präambel diskutiert, dieser aber dann verworfen. Aktuell macht eine Volksinitiative sich für den Gottesbezug stark, der nachträglich in die schleswig-holsteinische Landesverfassung eingebracht werden soll.

Kubitzas Antwort auf die Frage, warum Theologie keine Wissenschaft sein kann

BONN. (hpd) Der promovierte Theologe Heinz-Werner Kubitza nimmt in "Der Dogmenwahn. Scheinprobleme der Theologie. Holzwege einer angemaßten Wissenschaft" eine inhaltliche Kritik an dem wissenschaftlichen Anspruch der Theologie vor. Deutlich zeigt er dabei, dass Theologie streng genommen keine Wissenschaft sein kann, verliert sich hierbei aber thematisch etwas im Laufe der Kapitel zu unterschiedlichen Themen.

Tanzverbot bedarf an einigen Stellen einer Überprüfung

KONSTANZ. (hpd) Jährlich führt der Karfreitag mit seinem Tanzverbot nicht nur im "Ländle" zu Diskussion und Protest: In einem Antwortschreiben an die "Humanistische Alternative Bodensee" (HABO) betonte der baden-württembergische Ministerpräsident nun nochmals, dass prinzipiell an der Regelung festgehalten werde.

Sendezentrum 1 des ZDFs in Mainz

Mehrheit der Deutschen gegen stärkeren Einfluss der Religionen im ZDF-Fernsehrat

BERLIN. (hpd/gbs/fowid) 60 Prozent der Deutschen lehnen einen größeren Einfluss der Vertreter der Religionen im ZDF-Fernsehrat ab, 61 Prozent sprechen sich dafür aus, dass dort auch Repräsentanten der Konfessionsfreien vertreten sein sollten. Dies geht aus einer repräsentativen EMNID-Studie hervor, die die Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) heute auf ihrer Internetseite veröffentlichte.

Kölner Dom

Nachdenken über nationale Trauerfeiern

BERLIN. (hpd) Jede Gemeinschaft ist zur Festigung ihres inneren Zusammenhalts darauf angewiesen, für besondere Situationen Formen eines gemeinsamen Gedenkens zu besitzen. Das gilt für private, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge ebenso wie für einen Staat. Ihm aufgrund fehlender religiös-weltanschaulicher Gemeinsamkeit der Bürgerinnen das Recht auf Gedenkakte abzusprechen, übersieht durch Verkennung der Bedeutung gemeinsamer Rituale wesentliche Erfordernisse gesellschaftlicher und staatlicher Integrationsprozesse.

Luftaufnahme der Berner Innenstadt, Juni 2005

Trennung von Staat und Kirche muss endlich angepackt werden

BERN (CH). (hpd) Die Schweiz figuriert in der kürzlich veröffentlichten WIN/Gallup-Studie unter den 15 am wenigsten religiösen Ländern der Welt. Nur noch 38 Prozent der Einwohner bezeichnen sich hierzulande als religiös. Die Freidenker fordern deshalb: Die Politik muss diesen gesellschaftlichen Wandel endlich aufnehmen und Staat und Kirche entflechten und die Religionskunde in der Schule modernisieren.