Internationales

Notizen aus Ungarn (2)

UNGARN. (hpd/SzF) Bemerkenswertes aus säkularer Sicht von Mitte März bis Mitte April 2013. Es geht um sinkende Religiosität, rollendes Geld, Aufruf zum Denunzieren, eigenartige Ehrungen, recycelte Werbetafeln, einen liebevollen Malteser, Spitzenleistungen per Dekret, weitere Milliarden und religiöse Erziehung.

Offene Panik bei katholischer Kirche?

WIEN. (hpd) In einer Kolumne im Gratisblatt „Heute“ wirft Kardinal Christoph Schönborn den Initiatoren des Volksbegehrens vor, Neid zu schüren und „Unseriöses zu verbreiten“. So streitet er beispielsweise ab, dass die Kirche „steinreich“ sei und verweist einzig auf Kirchen und Klöster als „steinernen Besitz“. Dass Schönborn persönlich über feudale Besitztümer verfügt verschweigt er jedoch.

Opfer verklagt Padres und Stift Admont

WIEN. (hpd) Mitten in der Eintragungsfrist zum Volks­begehren gegen Kirchenprivilegien verklagt ein Misshandlungs­opfer zwei Padres und das steirische Stift Admont auf Schadener­satz wegen erlittener ritueller Auspeitschungen und Vergewaltigungen. Beide Priester sind bis heute im Amt.

Heute startet die Eintragungswoche

WIEN. (hpd) In der Woche vom 15. - 22. April 2013 können die dazu berechtigten Österreicher am Gemeindeamt bzw. Magistratischen Bezirksamt das Volksbegehren gegen Kirchen-Privilegien unterschreiben. Anlässlich des Beginns der Eintragungswoche haben die Initiatoren des Volksbegehrens inhaltliche und formale Sachinformationen dazu veröffentlicht.

Die sich selbst belügen

WIEN. (hpd) Das Milliarden­geschäft Esoterik macht auch vor Wien nicht halt. Die Szene feierte sich am Wochen­ende selbst, bei den Wiener Esoterik­tagen. Von „Wasserbelebung“ über Tarot­karten und dubiose Heilungs­methoden war alles vertreten. Mit Unter­stützung der Wiener Skeptiker hat hpd-Korrespondent Christoph Baumgarten das Treiben beobachtet. Und sich auf ein schmerz­haftes Selbst­experiment eingelassen.

Wahlfahrt durch ganz Österreich

WIEN. (hpd) Das Volksbegehren gegen Kirchen­privilegien befindet sich in dieser Woche im Endspurt der Vor­bereitungs­aktivitäten. Unter anderem organisiert es Infostände und eine Wahlfahrt durch ganz Österreich. Berichte von der Straße und von den ersten Tagen des Info-Busses, der über zwei Wochen durch ganz Österreich tourt.

Mein Name ist Hase

WIEN. (hpd) Im Zuge der Diskussion um das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien wurde zwar schon einiges von mehreren Seiten gesagt, bisher jedoch oft von den Falschen. Vor allem die politischen Parteien schweigen. Ein Kommentar.

Rom sieht die Welt nicht mehr?

NEW York. (hpd) Die Presseagentur ZENIT ist eine internationale Nachrichtenagentur, die in verschiedenen Sprachen „die außerordentliche Weisheit des Papstes und der katholischen Kirche“ für die „Erleuchtung“ der Aktualität benützt. Ihre Losung: Die Welt durch Rom gesehen. Steht sie nun teilweise vor dem Aus?

Berichte zum Rechtsextremismus in Europa

(hpd) Der Sozialpädagoge Martin Langebach und der Journalist Andreas Speit legen eine Art Reise­bericht über Eindrücke vom Rechts­extremismus in unterschiedlichen Ländern vor. Durch die journalistische Darstellung erhält man einen anschaulichen Eindruck von den verschiedenen Facetten dieses politischen Phänomens, an analytischen Betrachtungen mangelt es dem beschreibend gehaltenen Buch indessen.

„Selig sind, die Verfolgung ausüben“

MÜNSTER. (hpd/exc) Päpste des Mittelalters haben nach Untersuchungen von Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff Theorien zur Rechtfertigung von Gewalt entwickelt. „Die christliche Kirche hatte Phasen, in denen sie Gewaltanwendung im Namen Gottes in Theorie und Praxis guthieß und unter ihrer Aufsicht praktizieren ließ“.