Internationales

Chronik einer künstlichen Aufregung

WIEN. (hpd) Aufregung zum Abgang, unbeabsichtigte Wahlhilfe für die Rechtsparteien oder der kalkulierte Versuch, sich zum Opfer zu stilisieren. Die Forderung von Anas Shakfeh, Moscheen in jeder der neun Landeshauptstädte zu bauen, sorgt in Österreich für Aufregung. Zumal zwei Landtagswahlen vor der Tür stehen. Eine Analyse von Christoph Baumgarten.

Der Fall Broch und die Systemkrise

MÜNCHEN. (hpd) Michael Broch, der geistliche Leiter des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp), eine so genannte Kaderschmiede der katholischen Kirche, ist nach Papstkritik zum Rücktritt veranlasst worden. Zeigen sich darin nicht nur die Kommunikationsprobleme der katholischen Kirche? Ein Kommentar.

Kulturrelativismus oder Universalismus

(hpd) Die Politikwissenschaftlerin Imke Leicht gibt in ihrem Buch einen Überblick zu aktuellen Debatten zum Thema im Spannungsfeld von Kulturrelativismus und Universalismus. Das Buch verdient sowohl als Einführung in die Thematik aber auch aufgrund seiner kritischen Positionierung Beachtung: Basis eines selbstkritischen Universalismus müssten die individuellen Menschenrechte sein.

Neue Konfessionsfreien-Initiative in Österreich

WIEN. (hpd) Die atheistische und konfessionsfreie Szene in Österreich ist in Bewegung. In Wien hat sich die Initiative "Religion ist Privatsache" vorgestellt. Ihr Sprecher, Michael Franz, versteht sich vor allem als "Volksanwalt der Konfessionsfreien" und will die knapp zwei Millionen Konfessionsfreien in Österreich über ihre Rechte informieren.

Nichts werden wollen, wenn nichts Sinn hat?

(hpd) Guten Kinder- und Jugendbüchern ist eigen, daß sie von Menschen jeden Alters gelesen werden können. Dies trifft in ganz besonderem Maße auch auf Janne Tellers Buch "Nichts" zu. "Nichts"ist eine beklemmende Parabel über die uralte und doch ewig junge Frage nach dem Sinn des Lebens. Seit dem 16. August liegt nun auch eine deutsche Ausgabe dieses dänischen Jugendbuches vor.  

Religiöse Rechte – Notizen Juli 2010

USA. (hpd) Die gute Nachricht vorweg: Nach mehreren Wochen des Chaos ist das Ölleck vor der Küste der USA (vorerst) gestopft. Nachdem im vergangenen Monat mehrere Vertreter der Christlichen Rechten in der Umweltkatastrophe den Zorn Gottes sahen, ist es nicht verwunderlich, dass die Alabama-Sektion der Christian Coalition nun meint, dass das Leck nur mit der Kraft des Gebets geschlossen wurde.