Gisa Bodenstein

Die Autorin studierte Kulturgeographie mit den Wahlfächern Politische Wissenschaft, English and American Studies und Physische Geographie in Erlangen. Danach war sie für die Erlanger Nachrichten und die Berliner Morgenpost tätig. Seit 2017 arbeitet sie für den hpd und hat im April 2025 den Posten der Chefredakteurin übernommen.

Artikel der Autorin

Päpstlicher Studiengang soll Missbrauch vorbeugen

An der Päpstlichen Universität kann man jetzt den Studiengang "Kinderschutz" absolvieren. Zwölf Plätze sollen angeboten werden. Inhaltlich geht es um Sexualität und Keuschheit, um den Umgang mit Missbrauch sowie die Aufarbeitung von Fehlern. In Rom fand jetzt die Eröffnungsfeier statt – inklusive Kinderchor.

"Der Söderling" in München auf dem Stachus

Landtagswahl in Bayern: "Kein Kreuz für Söder!"

In den Tagen vor der Wahl tourte die Söder-Karikatur, die anlässlich des Inkrafttretens der Kreuz-Pflicht in Bayern entstand, durch vier bayerische Städte – mit ganz unterschiedlichen Reaktionen. Ob mit oder ohne "Söderling": Die CSU hat beim Urnengang deutliche Verluste hinnehmen müssen und die Karten im Machtgefüge wurden neu gemischt. Säkulare Positionen werden es aber auch weiterhin schwer haben.

Moses

Kirchentag 2023 kommt nach Nürnberg

Im Juli hatte der Ältestenrat der Stadt einer Einladung zugestimmt, jetzt nahm sie der Kirchentagsveranstalter an. Die Frankenmetropole will sich mit insgesamt rund vier Millionen Euro an den Kosten des Protestantentreffens beteiligen, was sich aber für die Stadt auszahlen soll. Die Argumente dafür sind nicht neu – und wurden in der Vergangenheit des Öfteren widerlegt.

Missionierung staatlich erwünscht

Appelle vor einem "lebensgroßen" Holzkreuz und christlich geprägter Lebenskundlicher Unterricht – die Bundeswehr scheint ein Ort der Missionierung zu sein. Lehnt das jemand ab, wird er nicht ernst genommen und muss sogar mit Schikane rechnen. Im Jahresbericht des Wehrbeauftragten der Bundesregierung liest man davon nichts. Aus Dokumenten, die dem hpd vorliegen, ergibt sich jedoch eine schockierende Missachtung der negativen Religionsfreiheit.

Missbrauchsskandal: Erschütterndes Ausmaß

Heute wurden die Ergebnisse der groß angelegten Studie zum Missbrauch Minderjähriger in der katholischen Kirche offiziell vorgestellt. Hier bestätigte sich einiges, was die Kirche lange zurückgewiesen hatte. Kein Fehlverhalten einzelner, sondern spezifische Strukturmerkmale seien es, die sexuellen Missbrauch begünstigten und die Prävention erschwerten. Das Risiko bestehe grundsätzlich fort, resümierte der Verbundkoordinator des Forschungskonsortiums.

"Marsch für das Leben" 2018

Marschieren mit Abtreibungsgegnern – ein Selbstversuch

Am Samstag war es wieder so weit: Der "Marsch für das Leben" lief schweigend durch Berlin. Gegendemonstranten versuchten die Stille nach Kräften zu stören, das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung rief zu einer Gegenkundgebung auf. hpd-Autorin Gisa Bodenstein mischte sich als Pro-Choice-Aktivistin unter die Lebensschützer – ein Experiment mit unerwartetem Ausgang.

Abtreibungen sind kein Mord

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Urteile des Bundesverfassungsgerichts bestätigt: Man darf Schwangerschaftsabbrüche nicht mit dem Holocaust vergleichen und die ausführenden Ärzte nicht als "Mörder" diffamieren.

Der Historiker, der Philosoph und der Theologe

Unter Moderation von Michael Schmidt-Salomon, Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), diskutierten Manfred Lütz und Rolf Bergmeier zum Thema "2000 Jahre Christentum – Skandal oder Chance?". Die Debatte verlief respekt- und anspruchsvoll, verlor aber manchmal das große Ganze aus den Augen.

Ein lebendiges Netzwerk

Vergangenes Wochenende fand am Sitz der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) in Oberwesel das alljährliche Regionalgruppentreffen statt. 70 Teilnehmer aus 31 Regional- und Hochschulgruppen sowie Mitarbeiter der Stiftung kamen zusammen, um sich auszutauschen, über ihre Aktivitäten zu berichten und neue Projekte zu planen.