Organisationen

Briefmarken mit Portraits von Giordano Bruno und Karlheinz Deschner

OBERWESEL. (hpd/gbs) Unzufrieden mit den oftmals religiös geprägten Briefmarkenmotiven der Deutschen Post, hat die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) ein eigenes Briefmarken-Set produziert. Erstmals zum Einsatz kamen die Marken vor einer Woche beim Versand des GBS-Tätigkeitberichts 2014. Aufgrund der hohen Nachfrage aus dem Kreis der Spenderinnen und Spender, stellt die GBS die vier Motive des Sets online zur Verfügung. Wer daran interessiert ist, kann die Briefmarken nun ohne größere Schwierigkeiten über den Online-Shop der Deutschen Post bestellen.

Sterbehilfe-Cars vor dem Bundeskanzleramt

Selbstbestimmung am Lebensende ist ein Grundrecht

FREIBURG. (hpd/ehf) Die Evolutionären Humanisten Freiburg (EHF) haben sich auf ihrer Jahreshauptversammlung am 15.7.2015 dafür eingesetzt, das Selbstbestimmungsrecht des Menschen in vollem Umfang zu gewährleisten, und alle Absichten verurteilt, die gegenwärtige Rechtslage zu verändern: Bisher sind weder die Selbsttötung (Suizid) noch die Beihilfe zum Suizid unter Strafe gestellt.

Neues Heft der HLS erschienen

BERLIN. (hpd) Das aktuelle Heft der Zeitschrift "Humanes Leben Humanes Sterben" (HLS) thematisiert in besonderem Maße die aktuelle Debatte um die Sterbehilfe. Darüber hinaus befasst sich das Heft mit "Sucht im Alter" und berichtet von Aktionen und Veranstaltungen der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS).

Steuerrecht behindert politische Willensbildung

BERLIN. (hpd/ai) Eine Allianz aus mehr als 40 Vereinen und Stiftungen fordert eine Änderung des Gemeinnützigkeitsrechts. Die geltenden Regeln behindern die politische Willensbildung in der Bundesrepublik, da auf ihrer Grundlage die Finanzämter immer wieder die Gemeinnützigkeit von Organisationen in Frage stellen. Nur Spenden an gemeinnützige Organisationen können von der Steuer abgesetzt werden. Zudem sind gemeinnützige Vereine selbst steuerbefreit und können Zuschüsse erhalten. Die nachträgliche Aberkennung ist oft existenzbedrohend.

Bundestag fordert Bericht zur Lage der Religions- und Glaubensfreiheit weltweit

BERLIN. (hpd/hvd) Bis zum 30. Juni 2016 soll die Bundesregierung einen Bericht zur Lage der Religions- und Glaubensfreiheit in den Staaten weltweit vorlegen. Einem entsprechenden Antrag haben am Donnerstagabend alle Fraktionen im Deutschen Bundestag zugestimmt. Der Humanistische Verband Deutschland (HVD) begrüßt die Berücksichtigung nichtreligiöser Weltanschauungen sowie der Freiheit, keinen religiösen Glauben zu haben oder zu bekennen.