Politik

Berliner wollen Ethik plus Religion

BERLIN. (Bündnis/hpd) Der Pro-Reli-Gesetzentwurf zum Wahlpflichtbereich Ethik/Religion beim Volksentscheid am 26. April ist klar gescheitert. Die Berliner Bürgerinnen und Bürger wollen weiterhin den gemeinsamen Ethik- und den freiwilligen Religionsunterricht.

Aufwertung des „Berliner Modells“

BERLIN. (hpd/HVD) Die Niederlage von Pro Reli bei der gestrigen Volksabstimmung in Berlin hat bundesweite Bedeutung, betont der Humanistische Verband Deutschlands (HVD), Bundesverband, in einer Pressemitteilung unmittelbar nachdem das Ergebnis bekannt wurde.

Ein doppelter Sieg der Aufklärung und Vernunft

BERLIN. (hpd) Die Initiative für ein Wahlpflichtfach Religionsunterricht, das dem Ethikunterricht gleichgestellt wird und zwischen denen sich die Eltern / SchülerInnen entscheiden müssen, hat im Volksentscheid keine Mehrheit bekommen und ist damit abgelehnt worden.

Schlussphase der Verwirrung

BERLIN. (hpd) Wohl selten hat es eine Wahlwerbung mit so wenigen Inhalten und so vielen und zudem verdrehten Parolen gegeben, wie im ‚Wahlkampf' für den Volksentscheid am kommenden Sonntag in Berlin. In der Schlussphase zeigten beide Seiten noch einmal deutlich, wofür sie stehen.

Gibt es Wunder?

BERLIN. (hpd) Wirken in Berlin geheimnisvolle Kräfte? Ist das die „Freiheit“, die Pro Reli meint? Da kann man sich doch wirklich nur wundern, wenn plötzlich berlinweit (besonders aber im Westteil) über Nacht Plakate von Pro Ethik auf wundersame Weise verschwinden und an gleicher Stelle neue Plakate von Pro Reli „erscheinen“.

HVD Berlin weist Diffamierungen zurück

BERLIN. (hpd/HVD) Der Schirmherr des Bündnisses Pro Ethik, Walter Momper, hat auf der gestrigen Veranstaltung des Bündnisses öffentlich die, besonders in der FASZ und der WELT, erhobenen Verleumdungen gegen den Landesvorsitzenden des Berliner Humanistischen Verbandes, Dr. Bruno Osuch, zurückgewiesen und in Zusammenhang mit der Agitation von Pro Reli gebracht. Bezogen auf den Rufmordversuch gibt es neue Informationen.