(hpd) Mittelalter-Romane und -Filme erfreuen sich nach wie großer Beliebtheit. Aber diese liefern zumeist nur weichgezeichnete Fantasy-Fiktion. Ein erfreulich anderes Bild bietet ein jetzt erschienenes Buch.
(hpd) Der Politikwissenschaftler Lars Rensmann und der Historiker Julius H. Schoeps legen mit „Feindbild Judentum. Antisemitismus in Europa“ einen Sammelband mit Fallstudien zur Entwicklung der Judenfeindschaft in unterschiedlichen Ländern vor.
(hpd) "...sind die fettesten Äcker" (für diejenigen, die hinieden die jenseitigen Parzellen meistbietend verhökern), formulierte der Freiburger Philosophieprofessor Eugen Fink in den frühen 1960er Jahren zuweilen in einer seiner Vorlesungen an einer Universität, die sich noch an der vom Freiburger Erzbischof angeführten Fronleichnamsprozession in aller Form beteiligt hatte.
(hpd) Richard Dawkins legt mit seinem Buch eine persönliche Zusammenfassung aller Belege dafür vor, „dass es sich bei der ‚Theorie’ der Evolution in Wirklichkeit um eine Tatsache handelt, die so unbestreitbar ist, wie es eine wissenschaftliche Tatsache überhaupt sein kann“. Die von ihm referierten einzelnen Belege aus den unterschiedlichsten Forschungs- und Wissenschaftsbereichen veranschaulichen diese Grundposition in eindrucksvoller Weise.
(hpd) Der ägyptischstämmige Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad legt mit seinem Buch eine Sammlung von Reflexionen in Essay-Form vor, welche auf die Überwindung ineffektiver Bildung, religiöser Herrschaftstreue und verlogener Sexualmoral in der islamischen Welt abzielen.
(hpd) Das Phänomen ist für viele ungewohnt: Seit Jahren werden wir Zeugen (und zum kleineren Teil Mithandelnde) einer Entwicklung nicht nur im deutschen Literaturbetrieb, nicht nur im gegenwärtigen „Medienhandel“. Bücher dezidiert atheistischer Autoren und „Atheismus-Prediger“ werden (zumindest fürs Erste) als Bestseller verkauft, und manche Leute gewinnen den Eindruck, der Erdkreis sei eines Morgens aufgewacht und habe sich wohlig atheistisch gefunden.
(hpd) Es musste kommen: Die skandalösen Missbrauchsfälle in der Catholica, die manche schon wieder als erledigt ansehen und unter den Teppich kehren wollen, verlangen eine Darstellung und Kritik von berufener Seite.
(hpd) An sich ist man ja eher skeptisch, wenn nach nur fünf Jahren schon wieder eine Festschrift zu Ehren desselben Jubilars erscheint. Aber diese Skepsis legt sich bald, denn die neue Festschrift zu Ehren des 70 Jahre alt gewordenen Soziologieprofessors ist keine Lobhudelei, sondern eine weitere Bereicherung der in Deutschland edierten Sachliteratur und unserer Kulturlandschaft überhaupt.
(hpd) Der Biologe und Journalist Werner Siefer geht auf die unterschiedlichsten neuen Forschungsergebnisse ein, welche sich gegen die Deutung des Menschen als von Egoismus und Selbstsucht geprägtem Wesen richten. Als Gegenposition dazu entsteht ein wissenschaftlich gestütztes Bild von einem auf Hilfsbereitschaft und Kooperation im Sinne allseitiger Fairness gründenden Homo sapiens.
(hpd) Die unterhaltsamen „Science Busters“, laut Selbstauskunft die „Chippendales der Physik“, bringen Astrophysik, Beten, Blutwunder, Lichtfasten und Homöopathie, Gulasch, Orgasmus und Wachkoma nicht nur in ihrer renommierten Wissenschafts-Show, sondern nun auch in ihrem Buch unter. Und noch viel mehr.