Ungarns jetzt abgewählte Orbán-Regierung verstößt gegen grundlegende europäische Werte. Das bestätigte jetzt eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes.
Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) greift in einem Artikel mit dem Titel "Kampf gegen Islamfeindlichkeit. Zum Für und Wider eines neuen Gedenktags" eine Aktion liberaler Muslime und des Arbeitskreis Politischer Islam (AK Polis) anlässlich des in Berlin eingeführten Tags gegen Islamfeindlichkeit auf.
Der Begriff vermische legitime Kritik an real gelebten islamischen Praktiken mit Diskriminierung von Muslimen. Damit würde so getan, als sei Kritik an einzelnen islamischen Praktiken "außerhalb unserer demokratischen Regeln", was eine demokratische Debatte erschwere, findet Martin Hikel (SPD).
In Großbritannien bleibt Sterbehilfe auf absehbare Zeit verboten. Das britische Unterhaus hatte sich 2025 mit knapper Mehrheit für eine Liberalisierung ausgesprochen. Doch es gilt als wahrscheinlich, dass die Abgeordneten in der laufenden Sitzungsperiode zu keiner Abstimmung kommen.
Lamya Kaddor, religionspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, hat den Minister für Katastrophenschutz und Nothilfe des islamistischen Regimes in Syrien empfangen.
Die Stadt Paderborn distanziert sich öffentlich von den beiden früheren, verstorbenen Kardinälen Lorenz Jaeger und Johannes Degenhardt. Vorangegangen war die am 12. März veröffentlichte Studie "Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941-2002)".
Der hpd hatte berichtet, dass die Deutschen beim Thema Homosexualität im Allgemeinen sehr liberal denken. Das Magazin für schwule Männer männer* berichtete nun, dass eine Litfaßsäule in Berlin immer wieder das Ziel von Vandalismus wird.
Beim Thema Geschlechtsidentität im Spitzensport hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) eine Wende vollzogen. Es verlangt ab den Sommerspielen 2028 in Los Angeles einen einmaligen Geschlechtertest von Sportlerinnen für die Teilnahme an Frauen-Wettbewerben.
Kundgebungen von Abtreibungsgegnern in der Nähe von Arztpraxen oder Beratungsstellen für ungewollt Schwangere beschäftigen immer wieder die Gerichte. Mit Gebeten sowie Plakaten von Babys, Föten und Heiligenfiguren versuchen Aktivisten regelmäßig, Einfluss auf Frauen in Konfliktsituationen zu nehmen.
Ein Bremer Polizist im Dienst darf – zumindest vorläufig – in der Öffentlichkeit einen Turban tragen. Mit diesem Beschluss entsprach das Verwaltungsgericht Bremen dem Eilantrag des Kommissaranwärters Jaspinder Singh. Er gehört dem Sikh-Glauben an und der Turban (Dastar) ist ein religiöses Symbol dieser Gemeinschaft. Gegen die Entscheidung ist eine Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht möglich.