Kirchenfinanzen

Transparenzoffensive des Bistums Münster

MÜNSTER. (hpd) Unwahrheit, Manipulation eines Wikipedia-Artikels: Mit allen Mitteln ver­suchte das Bistum Münster – ins­beson­dere Presse­sprecher Dr. Stephan Kronenburg – den Eindruck zu er­wecken, der Bischöf­liche Stuhl zu Münster sei nicht Mit­eigen­tümer der Aachener Siedlungs- und Wohnungs­gesellschaft (ASW).

Freidenker rufen zu Spenden für Bistum auf

(hpd) Bistumsfinanzen sind im Wallis weiterhin eine Glaubensfrage. Kürzlich veröffentlichte der "Walliser Bote" einen Artikel mit dem Titel "Der Wert der Kirche lässt sich nicht beziffern". Wir sind überzeugt, dass eine solche Bemessung durchaus möglich ist, aber am Unwillen des Bistums, gepaart mit politischem Filz, scheitert.

Bescheidene Kirche?

BERLIN. (hpd) "Muss die Kirche bescheidener werden?" Diese Frage sollte am Abend des Tages, an dem der Papst dem Limburger Bischof in den "Urlaub" schickte, bei "ZDF log in" diskutiert werden. Sollte sie; wurde sie aber nur am Rande. Trotzdem kamen einige spannende Themen auf den durchsichtigen Tisch, der die Diskutanten trennte.

Bilanzieren à la Hildesheim

BERLIN. (hpd) Das Bistum Hildesheim hält sich nicht an seine eigene Rechnungslegungsordnung. Vielmehr baut das Bistum mit beachtlichem Aufwand ein Blendwerk auf, das den Eindruck vermitteln soll, es sei in Finanzfragen transparent und würde sein Vermögen offenlegen.

Das armselige Leben des Christoph S.

WIEN. (hpd) Die Affäre Tebartz-van-Elst hat auch Österreich erreicht. Mehrere Medien recherchieren, wie es um das Vermögen von Österreichs Bischöfen steht. Die versuchen, mit offensiver PR mögliche Kritik im Vorhinein abzubiegen. Vor allem Kardinal Christoph Schönborn präsentiert sich als Muster an Bescheidenheit.

Kirche: Vermögen höher als bekanntgegeben

(hpd) Angesichts des Finanzskandals im Bistum Limburg haben diese Woche mehrere katholische Bistümer Zahlen zu ihrem Vermögen veröffentlicht, um dem Eindruck von Intransparenz entgegenzuwirken. Allerdings dürften die veröffentlichten Zahlen viel niedriger sein als die tatsächlichen Werte.

Kirchenvermögen und Bischöfliche Stühle

BERLIN. (hpd) Anlässlich der Diskussionen um die Transparenz von Kirchenfinanzen, die durch den Bischof von Limburg ausgelöst wurde, beantwortet Dr. Carsten Frerk Fragen zu den Finanzkreisen der Kirchen und zum Bischöflichen Stuhl und stellt die aktuellen Veröffentlichungen in Frage.

Kundeneinlagen bei Kirchenbanken

DEUTSCHLAND. (hpd) Bei den Kirchenbanken, von denen es derzeit acht (zu den großen Amtskirchen gehörige Banken) in Deutschland gibt, konnten (Ende 2010) rund 26,6 Mrd. Euro Geldeinlagen und eine vermutlich mindestens gleich große Summe von Kapitalanlagen in den Kundendepots ermittelt werden.

Dröges dreiste Desinformation

BERLIN. (hpd) In der Debatte um Kirchenfinanzen fordert der Berliner Landesbischof Markus Dröge „Versachlichung“ und wirft Kirchenkritikern „wenig Ahnung“ vor. Tatsächlich scheint es allerdings so, als sei Bischof Markus Dröge derjenige, der Nachhilfe benötigt. Ein Kommentar von Matthias Krause.

Kirchenfinanzierung in Italien

ROM. (hpd/uaar) Die Union der rationalistischen Atheisten und Agnostiker präsentierte eine detaillierte Aufstellung der staatlichen Kirchenfinanzierung in Italien. Sie umfasst Direktzahlungen wie auch Zuschüsse, Steuern und Subventionen zugunsten der katholischen Kirche. Der aktuelle Stand: mehr als sechs Milliarden Euro.