Staat und Religionen

Trennung von Staat und Religion erforderlich

BERLIN. (hpd) Verfassungsrechtlich verankert ist das Trennungsgebot in Art. 140 Grundgesetz (hier: Art. 137 WRV („Es besteht keine Staatskirche“). Ferner verlangen Art. 3 (3) (Antidiskriminierungsgebot), Art. 33 (3) und Art. 136 (1 bis 4) WRV (innerhalb Art. 140 GG), dass die weltanschauliche Orientierung eines Bürgers seine Rechte und Pflichten weder bedingen noch beschränken dürfen.

„Arabische Welt: Kein Staat ohne Religion“

MÜNSTER. (hpd/exc) In arabischen Ländern lässt sich eine konsequente Trennung von Religion und Staat nach wissenschaftlicher Einschätzung zurzeit nicht durchsetzen. Das säkulare Prinzip werde weithin abgelehnt, längst nicht nur von islamistischen Kräften, sagte die Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Gudrun Krämer am Montag beim Deutschen Orientalistentag (DOT).

SPD-Laizisten senden „Roßdorfer Signal“

ROSSDORF. (hpd) Auf ihrem zweiten Bundestreffen haben die SPD-Mitglieder, die sich für eine Trennung von Staat und Religion einsetzen, eine erfolgreiche Bilanz gezogen: Innerhalb eines Jahres ist die Gruppe von 500 auf über 1.000 UnterstützerInnen angewachsen und nunmehr in sieben Bundesländern in Landesgruppen organisiert.

Ablehnung der Papstrede im Bundestag

BERLIN. (hpd) Die Rede des Papstes im Bundestag wird von einer ganzen Anzahl von Bundestagsabgeordneten nicht widerspruchslos hingenommen. Rolf Schwanitz, MdB der SPD, Staatsminister und Staatssekretär a. D., hat dazu heute eine Erklärung veröffentlicht.

Papstrede: Unpassend und wirklichkeitsfremd

BERLIN. (hpd) Der Sprecherkreis der Laizisten in der SPD fordert alle Bundesbürger auf, sich an den Veranstaltungen und Protesten gegen den Papstbesuch zu beteiligen. Ein Papstbesuch auf Kosten aller Steuerzahler und die Rede vor dem Bundestag passe nicht in unsere Zeit und Verfassungswirklichkeit.

Laizisten in der SPD

NÜRNBERG. (hpd) Am vergangenen Wochenende trafen sich in Nürnberg die Mitglieder einer Vorbereitungsgruppe zur Gründung eines offiziellen „Arbeitskreis Laizisten in der SPD“. Die Anwesenden beschlossen dabei vorläufige Forderungen als Vorschläge für einen Gründungskongress im Herbst 2010.