Sterbehilfe

Sterbehilfe-Cars vor dem Bundeskanzleramt

Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS)

Stellungnahme von Strafrechtlern begrüßt

BERLIN. (hpd) Die am 15. April veröffentlichte "Stellungnahme deutscher Strafrechtslehrerinnen und Strafrechtslehrer zur geplanten Ausweitung der Strafbarkeit der Sterbehilfe" wird von der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) ausdrücklich begrüßt.

Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf

Appell der Strafrechtsexperten zum assistierten Suizid

"Wir hoffen auf Einfluss auf Politik und Medien"

BERLIN. (hpd) Gestern wurde die Öffentlichkeit von einem Appell der bedeutendsten deutschen Strafrechtsexperten überrascht, die sich gegen die geplante Strafbarkeit des assistierten Suizids aussprechen. Der hpd sprach mit einem der Initiatoren des Appells, Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf.

StrafrechtslehrerInnen für das Selbstbestimmungsrecht

Dringender Appell gegen Strafbarkeit des assistierten Suizids

BERLIN. (hpd) Wie ein Who-is-Who der deutschen Strafrechtslehrerzunft liest sich die 141 Personen umfassende Unterschriftenliste unter der heute veröffentlichten Resolution gegen die politischen Pläne zur Kriminalisierung des assistierten Suizids. Kaum ein/e namhafter StrafrechtlerIn fehlt unter dieser Stellungnahme.

Warnung vor "Systembruch" mit unabsehbaren Folgen

Strafrechtsexperten gegen Kriminalisierung von Sterbehilfe

BERLIN. (hpd) Einer aktuellen Meldung der FAZ zufolge haben 135 deutsche Strafrechtsexperten einen Aufruf verfasst, in dem sie die Gröhe-Initiative und andere Initiativen von Bundestagsabgeordneten auf Kriminalisierung von Sterbehilfe kategorisch ablehnen.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

Eine kurze Geschichte des Freitods

"Stirb zur rechten Zeit!"

GIESSEN. (hpd) Unser Autor Edgar Dahl hat für den hpd die Geschichte des Freitodes nachgezeichnet. Er zeigt auf, dass sich die Wertung des Suizids im Laufe der Geschichte sehr veränderte: in der griechischen Kultur war es völlig selbstverständlich, dass Menschen über ihr Lebensende selbst bestimmen können. Eine Verurteilung dieses Rechts auf Selbstbestimmung entstand erst mit dem Erstarken des Christentums.

Renate Künast (MdB)

Die Positionspapiere der Parlamentarier auf dem Prüfstand

Kann der Gesetzgeber Rechtssicherheit für Ärzte schaffen

BERLIN. (hpd/dghs) Mit dem Thema Sterbehilfe hat sich der Deutsche Bundestag hat viel vorgenommen. Noch lässt ein konkreter Gesetzes-Text auf sich warten. Der Zeitplan der schwarz-roten Koalition hängt. Deshalb lohnt ein vertiefender Blick in die bislang vorliegenden Positionspapiere, die zumeist fraktionsübergreifend entstanden waren.

Ludwig A. Minelli

Wie wollen wir sterben?

OBERWESEL. (hpd) Ludwig A. Minelli war zu Gast am Stiftungssitz der Giordano-Bruno-Stiftung in Oberwesel. Der Gründer und Vorsitzende der Schweizer Sterbehilfeorganisation DIGNITAS legte in einem Vortrag dar, warum es keine vernünftigen Argumente für ein Verbot der organisierten Freitod-Hilfe gibt. Der Humanistische Pressedienst dokumentiert den Vortrag in voller Länge.

Screenshot: "Goodbye world' Terminally ill cancer sufferer Brittany Maynard ends her life"

Sterbehilfedebatte

Chronik eines angekündigten Todes

GIESSEN. (hpd) Das öffentliche Sterben von Brittany Maynard hat in den USA eine noch nie dagewesene Debatte zur Sterbehilfe entfacht. Allein in diesem Jahr wird es in über zwanzig Bundesstaaten der USA Volksabstimmungen über die Legalisierung des ärztlich-assistierten Suizids geben.

Katarina Barley und Stephan Ackermann

Sterbehilfedebatte

In Würde leben – in Würde sterben

TRIER. (hpd) Die SPD-Bundestagsabgeordnete Katarina Barley diskutierte mit dem Trierer Bischof Stephan Ackermann über den ärztlich assistierten Suizid. Insbesondere die Positionierung von Katarina Barley wäre eine gute Gesprächsgrundlage für tiefer gehende Betrachtungen gewesen. Trotz kontroverser Standpunkte verlief die Diskussion jedoch weitgehend oberflächlich.