Soziales

Marburger Leuchtfeuer 2011 für Katja Urbatsch

MARBURG. (hpd/hu) Katja Urbatsch erhält das "Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte". Die 32-jährige Gießenerin setzt sich für gleichberechtigte Bildungschancen gerade auch von Menschen aus bildungsfernen Familien ein. Oberbürgermeister Egon Vaupel wird ihr den undotierten Preis am Dienstag (19. April) im Historischen Saal des Marburger Rathauses überreichen.

Unmoralisch – Religionsfreiheit für 30 Euro

HERFORD. (hpd) Man ist sich nah und das bezieht sich nicht nur auf die geografische Nachbarschaft. Die Allianz von Rathäusern und Kirchtürmen funktioniert immer noch sehr gut in Deutschland. Da spielen weltanschauliche Befindlichkeiten von Einzelnen nur eine sehr untergeordnete Rolle.

„Wie wollen wir sterben?“

STUTTGART. (hpd/dhuw) Michael de Ridders Buch „Wie wollen wir sterben? Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur.“ und sein Einsatz für das Achten von Würde und Selbstbestimmung auch bei unheilbar Kranken sorgt seit seinem Erscheinen 2010 für Aufruhr – besonders unter der Ärzteschaft.

Deutschland Deine Kinder (6)

BERLIN. (hpd) "Lieber einen Spatzen in der Hand als die Taube auf dem Dach?" Unter diesem Motto startete der Verein ehemaliger Heimkinder (VEH e.V.) über "Q-SET" eine Umfrage zur Akzeptanz des vorgeschlagenen finanziellen Ausgleichs. Das Ergebnis ist eindeutig.

Frauen in der Neonazi-Szene

(hpd) Die beiden Journalisten Andrea Röpke und Andreas Speit berichten in ihrem Buch „Mädelsache“ anhand von Fallbeispielen über die Rolle von Frauen im Rechtsextremismus. Die Stärken des Buches liegen im plastischen Eindruck als Ergebnis von investigativen Recherchen, die Schwächen im Fehlen differenzierter Einschätzungen zur Entwicklung des Frauenanteils in diesem politischen Lager.

Endstation Sehnsucht

WIEN. (hpd) Kreuze in öffentlichen Kindergärten sind keine christlichen Symbole und verstoßen nicht gegen die Religionsfreiheit und die österreichische Bundesverfassung. Dieses Urteil hat gestern der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) bekannt gegeben. Die Kläger, Eltern eines konfessionsfreien Mädchens, hoffen auf die europäische Ebene.

PID: Menschliches Leid vermindern

HESSEN. (hpd) Der Deutsche Bundestag wird am 17.03.2011 in erster Lesung über die neue Gesetzgebung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) beraten. Vor der Entscheidung des Ethikrats, der sich mit einfacher Mehrheit für eine begrenzte Zulassung aussprach, hatte es auch Schreiben von Bischöfen gegeben, denen der HVD Hessen nun seine Position entgegen gesetzt hat.