Soziales

„...aber da redet man nicht drüber.“

BERLIN. (dgpd/hpd) Die „Spiegel“-Journalistin Beate Lakotta hat in diesem Jahr den mit 5.000 Euro dotierten Arthur-Koestler-Preis der DGHS erhalten. Sie wird ausgezeichnet für ihren Artikel „Das Leiden der Anderen“, in dem sie fragt: „Sollen Mediziner Schwerstkranken helfen dürfen, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden?“

Einladung zum christlich-humanistischen Dialog

BERLIN. (hvd/hpd). Der Landesverband Berlin des Humanistischen Verbandes gratulierte dem neuen Bischof der Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, zu seiner Amtseinführung und forderte erneut eine Beendigung des Kirchensteuerstreits.

Streitfall Zogaj

WIEN. (hpd) Ein kosovo-albanisches Mädchen teilt die österreichische Bevölkerung. Die 17-jährige Arigona Zogaj soll nach sieben Jahren in Österreich abgeschoben werden. Trotz Selbstmordgefahr. Das Mädchen ist seit längerem Symbol für den Kampf um ein humaneres Aufenthaltsrecht. Und für die Härte des Rechtsstaates und der Rechtsparteien.

Radikalisierungsprozesse junger Muslime

(hpd) Der Soziologe und Terrorismusforscher Peter Waldmann fragt in seinem Buch „Radikalisierung in der Diaspora. Wie Islamisten im Westen zu Terroristen werden“ nach den Gründen dafür, warum sich bestimmte muslimische Migranten im Westen mitunter gewalttätig gegen ihre Aufnahmegesellschaften wenden.

Der Streit um die Patientenautonomie

STUTTGART. (dhuw/hpd) Mit einer Podiumsdiskussion zu den Themen Patientenautonomie, Patientenwille und Sterbehilfe fand am 3. November im Humanistischen Zentrum Stuttgart eine weitere Veranstaltung im Zusammenhang mit der gemeinsamen Humanistischen Hospizinitiative statt.

Dick, doof und arm?

(hpd) „Die große Lüge vom Übergewicht und wer von ihr profitiert“, untertitelte der junge (und schlanke) Soziologe Friedrich Schorb sein aufklärerisches Buch. Darin räumt er recht gründlich mit Fehlinformationen auf, man wird gezwungen, sich von allerlei lieb gewonnenen Vorurteilen zu verabschieden und gewinnt unter Umständen einen lässigeren Blick auf den Menschen an sich.

Liebe M.

WIEN. (fdbö/hpd) Wenn Menschen sterben, kommt fast immer die Religion ins Spiel. Bei Angehörigen in der Trauerbegleitung, für sie und für Freunde und Bekannte beim Begräbnis. Zweifellos helfen Rituale, die Trauer zu verarbeiten. Aber müssen sie religiös sein? Christoph Baumgarten geht dieser Frage in einem sehr persönlichen Text nach.

Ein Handy ist wie eine Elektronische Fußfessel

MARBURG. (hu/hpd) "Handys sind wie Elektronische Fußfesseln." Seinen überspitzt erscheinenden Vergleich begründete Burckhard Nedden am Dienstag im Hörsaalgebäude der Philipps-Universität. Eingeladen zu seinem Vortrag unter dem Titel "Ich habe doch nichts zu verbergen, oder?" hatten die Humanistische Union (HU) und das Zentrum für Konfliktforschung (ZfK) der Philipps-Universität.

Entscheidungen am Lebensende

NORDENHAM. (hvd/hpd) "Entscheidungen am Lebensende - was ich immer schon mal wissen und fragen wollte" - unter diesem Motto gab es in Nordenham am Mittwoch eine Podiumsveranstaltung der Wesermarschklinik Nordenham in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Wesermarsch.