Wissenschaft

Nachdenken über Risiko & Co.

BERLIN. (hpd) Zufrieden kann der Organisationskreis auf den 6. World Skeptics Congress, der am Wochenende in Berlin stattfand, zurückblicken. Die Vorträge waren spannend, die Veranstaltung gut besucht, das Medienecho enorm.

World Skeptics Congress eröffnet

BERLIN (hpd) In Berlin ist der 6. World Skeptics Congress mit dem deutschsprachigen „Publikumstag“ eröffnet worden. Ab heute geht es – hochkarätig besetzt – in englischer Sprache weiter. Ein Besuch der Vorträge könnte sich schon allein deshalb lohnen, weil die Veranstaltung möglicherweise zum letzten Mal stattfindet.

AHA! Psychologen (1)

(hpd) Auch unter Psychologen finden sich einige bekennende Atheisten und Humanisten, unter ihnen der Vater der Psychoanalyse und die Mutter der Meme. Interessant ist, dass einige von ihnen aus streng religiösen Elternhäusern kamen, was sie wohl nicht nur zur Psychologie, sondern auch zur Kritik an Religion führte. Religion wird vom einen als „Pferdescheiße“, von der anderen als „fiesester Virus des Planeten“ bezeichnet.

Gibt es eine lutherische Ethik?

(hpd) Hubertus Mynarek zeigt in „Luther ohne Mythos“ eindrucksvoll und sachkundig, dass die feste Burg, die Luthers Gott ist, hauptsächlich auf den Säulen schlechten Gewissens und Unterwerfungsbereitschaft steht. Dazu kommen Irrationalismus, Masochismus, Misogynie und Antisemitismus.

AHA! Mathematiker

(hpd) Möglicherweise weil sie logisch denken, finden sich unter Mathematikern recht viele Atheisten, Humanisten und Agnostiker. Der hpd präsentiert heute einige Nobelpreisträger, den Vater der Informatik, den Nachfolger von Richard Dawkins’ „Simonyi Professorship for the Public Understanding of Science“ sowie den Mann, nach dessen Lebensgeschichte der Oscar-prämierte Hollywood-Film „A Beautiful Mind“ gedreht wurde.

Macht Glaube glücklicher als Atheismus?

(hpd) In einem Aufsatz hat die Autorin Sandra Upson für das Wissenschaftsmagazin Scientific American noch einmal genauer die Frage unter die Lupe genommen, inwieweit religiöse Bindungen und persönliches Wohlbefinden wirklich zusammenhängen. Das Thema ist ein Schwerpunkt der neuesten Ausgabe „Mind“.

Aufstieg einer Sekte zur Weltmacht

BERLIN. (hpd) Kaiser Konstantin bekannte sich vor 1.700 Jahren zum christlichen Glauben, weil die neue Kirche seinem ehrgeizigen Charakter und seiner Ambition nach universaler Macht entsprach. So die These des französischen Althistorikers und Atheisten Paul Veyne. Die andere Seite der Medaille, laut Veyne: Ein perfekt aufgestellter Kirchenapparat wusste seinerseits genauso die Macht eines Kaisers zu nutzen.

Die Doofen – zwischen Macht und Ohnmacht

BERLIN. (hpd) Michael Schmidt-Salomon veröffentlichte im März d. J. seine Streitschrift gegen die Macht der Doofen - ein beeindruckender Aufruf zum Aufstand gegen die kulturelle Verblödung. Seine Qualifikation der Schrift als vorläufig und auch fehleranfällig verstehen Rudolf Mondelaers und Wolfgang Hahn als Einladung zur Eröffnung einer inhaltlichen Diskussion.

Wilhelm Ostwalds Erbe

(hpd) Am 11. September 1911 schloss Wilhelm Ostwald vor mehr als 3.000 Zuhörern das erste länderübergreifende Monistentreffen mit den Worten: „Hiermit schließe ich den ersten internationalen Monistenkongress und eröffne das monistische Jahrhundert!“ Drei Jahre später brach der Erste Weltkrieg aus. War der Monismus damit widerlegt?

Forscher: Dualisten essen ungesünder

KÖLN. (hpd) Philosophie zu Tisch: Wer an die Einheit von Körper und Geist glaubt, ernährt sich gesünder. Das legt eine Reihe von Studien von Wissenschaftlern der Universität Köln nahe. Eine Bedeutung könnten die Ergebnisse für Maßnahmen im Gesundheitsbereich haben.