Wissenschaft

Die Website zum Darwin-Jahr

MASTERSHAUSEN. (hpd) Das Jahr 2009 steht gleich in doppelter Hinsicht im Zeichen Charles Darwins: Denn der große Evolutionsbiologe wurde nicht nur vor 200 Jahren geboren, vor exakt 150 Jahren erschien zudem sein bahnbrechendes Werk „Über die Entstehung der Arten". Nun haben die Giordano Bruno Stiftung und die AG Evolutionsbiologie ein Internetportal an den Start gebracht, das kompetent, aber auch unterhaltsam durch das Darwin-Jahr führen wird.

Darwins Einfluss auf unser Weltbild

(hpd) Der niederländische Wissenschaftsphilosoph Chris Buskes liefert in seinem Buch „Evolutionär denken. Darwins Einfluss auf unser Weltbild" einen überaus informativen und sachkundigen Überblick zur Wirkung der Evolutionstheorie auf unser Verständnis von Bewusstsein und Fortschritt, Kultur und Moral, Religion und Sprache. Es handelt sich um eine ausgezeichnete Einführung ins Thema, die anschaulich geschrieben über die Bedeutung von Darwins Lehre für unser heutiges Denken informiert.

17. Jahrbuch für Antisemitismusforschung

(hpd) Die 17. Ausgabe des renommierten „Jahrbuchs für Antisemitismusforschung" enthält 15 thematisch ganz unterschiedliche Beiträge zur Antisemitismus- und Vorurteilsforschung, wobei diesmal auch ein Schwerpunkt zur „Islamphobie" präsentiert wird. In diesen informativen Beiträgen, die sich auch mit dem Wirken des „Islamkritikers" Hans-Peter Raddatz beschäftigen, mangelt es aber an einer Differenzierung von Islamfeindschaft und Islamkritik.

Eine Standortbestimmung der GBS

MASTERSHAUSEN. (hpd) Ricarda Hinz, Beiratsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), hat auf dem Stiftungstreffen im September 2008 in Mastershausen Stimmen der Vorstands- und Beiratsmitglieder der GBS eingefangen und zu einem knapp 10-minütigen Film komponiert.

Kritisches Denken und Parawissenschaften

FRANKFURT. (hpd) Schon seit dem 19. Jahrhundert erfreuen sich Themen am Rande der Wissenschaft großer Beliebtheit. Neben der rasanten Entwicklung der Wissenschaften suchen viele nach "Dingen zwischen Himmel und Erde", für die die Wissenschaft keine Antwort hat. Bis heute finden Astrologie und Homöopathie Zuspruch, aus den USA kommt der Kreationismus als Herausforderung für die Evolution, und Uri Geller hilft, die Kassen der Fernsehanstalten zu füllen.

GWUP: Skeptiker Heft 4/2008 erschienen

ROSSDORF. (hpd/gwup) Das Magazin der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.) „Skeptiker" behandelt in seinem Heft 4/2008 unter anderem Verschwörungstheorien, die „Mondlandungslüge" und auch James Bond

Atheismus als Wunder

(hpd) Das ist schon wundersam, dass der Atheismus als ein Mirakel erklärt und gleich anfangs vom Autor Lutz von Werder im pluralis majestatis die Erfüllung dieses Mysteriums so versprochen wird: „Wir werden zeigen, dass die Wahrheit jenseits von Theismus und Atheismus liegt.“

Angriff mit unsachlichen Zuordnungen

(hpd) Der Berliner Philosophie-Professor Richard Schröder formuliert in seinem Buch „Abschaffung der Religion? Wissenschaftlicher Fanatismus und die Folgen" seine Einwände gegen die Gentheorie und Religionskritik von Richard Dawkins. Durchaus überzeugenden Argumenten zu Auffassungen, Lücken und Widersprüchen im Werk des Evolutionstheoretikers stehen aber unangemessene Polemiken, Unterstellungen und Verzerrungen aus religiöser Sicht gegenüber.

Zugeschnittene besondere Papst-Logik

(hpd) Hans Albert, der bedeutendste deutsche Vertreter des Kritischen Rationalismus, formuliert in seiner Schrift „Joseph Ratzingers Rettung des Christentums" eine vehemente Kritik an den theologischen Werken des heutigen Papstes, die mit einer selektiven und zweifelhaften Inanspruchnahme der Vernunft zur Legitimation von Glaube und Gottesvorstellung dienen sollen.