Im Juni sorgte der Bund der Steuerzahler (BdSt) Rheinland-Pfalz für Schlagzeilen, als er die Landesregierung aufforderte, mit den Kirchen endlich eine Ablöse-Regelung für die Staatskirchenleistungen auszuhandeln. Auf Nachfrage des hpd bestätigten die meisten BdSt-Vereine in anderen Bundesländern, ebenfalls für eine Ablösung der Staatskirchenleistungen einzutreten.
Noch gestern wurde die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters auf der Tourismus-Homepage der Stadt Templin unter "Kirchen" aufgeführt. Doch als sich verschiedene Institutionen darüber beschwerten, entschied das Stadtmarketing, die Spaghettimonster-Kirche aus der Rubrik zu entfernen.
Während die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e. V. noch auf ihre Anerkennung als Weltanschauungsgemeinschaft durch das Bundesverfassungsgericht wartet, macht das Stadtmarketing in Templin Nägel mit Köpfen: Seit wenigen Tagen ist die pastafarianische Kirche von Templin gleichberechtigt neben den übrigen Kirchen der Stadt auf der Tourismus-Homepage zu finden.
Das Bistum Münster ist reich. Das lässt der Blick in den im Juli vorgestellten Haushaltsplan 2018 erahnen. Doch eine vollständige Offenlegung des Bistumsvermögens fehlt noch immer.
Vom 15. bis 21. Juli fand im "Jugenddorf hinter der Düne" in Wittow auf Rügen das 25. Sommercamp von Jugendweihe Deutschland e.V. statt. An den Camps haben bisher 7.078 Mädchen und Jungen teilgenommen.
Die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) konnte 2017 nicht nur einen enormen Wachstumsschub bei ihren Fördermitgliedern und Unterstützern verzeichnen, auch die Vielfalt der Stiftungsaktivtäten hat im letzten Jahr rasant zugenommen.
Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e. V. führt seinen Deutsch-Indischen Jugendaustausch fort und hat vom 9. bis 23. August 2018 eine siebenköpfige Jugendgruppe aus dem Atheist Centre in Vijayawada/ Andhra Pradesh zu Gast. Die jungen Inderinnen und Inder sind in deutschen Gastfamilien untergebracht.
Der "Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten" (IBKA) stellte gestern seinen Tätigkeitsbericht 2017 vor. Schwerpunkte im vergangen Jahr waren das "Lutherjahr" sowie das Thema "Flucht und Migration".
Wie vielerorts der Presse zu entnehmen war, klagt der Bund für Geistesfreiheit München (bfg München) mit Unterstützung des Bundes für Geistesfreiheit Bayern, der Giordano Bruno Stiftung und des Bayerischen Freidenkerverbands gegen den Erlass des Kabinetts Söder, in Bayerns Amtsstuben ein Kreuz im Eingangsbereich aufhängen zu lassen. Nun sucht der BfG München noch Mitklägerinnen und Mitkläger in Sachen Kreuzerlass.
Die Sommerausgabe der DGHS-Verbandszeitschrift "Humanes Leben – Humanes Sterben" wirft einen Blick über die Grenzen und informiert, wie beliebte Urlaubsländer mit dem Thema Patientenverfügung und Organspende umgehen.
Mit dem Schwerpunktthema "Menschenrechte" bot der diesjährige Humanistentag in Nürnberg am letzten Wochenende ein buntes Programm mit vielen Highlights.
Lernmythen, die Krise der psychologischen Forschung und der Mythos vom organisierten satanistisch-rituellen Missbrauch – um diese und andere Themen geht es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift SKEPTIKER, herausgegeben von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP).
"Es war ein zähes Ringen", lässt Nicolai Sprekels wissen. Damit meint der Vorstandssprecher von SARAM, der neu gegründeten Stiftung, nicht das Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un, sondern den Aufbau einer Menschenrechtsorganisation in Deutschland, die sich für Nordkoreaner einsetzt und der im Mai 2018 erfolgten Stiftungsgründung.
Wie reagiert man, wenn man erfährt, dass ein approbierter Arzt eine nicht vorhandene Krankheit mit einem unwirksamen Mittel behandelt? Man wird den Kopf schütteln. Wie aber sieht es aus, wenn man zusätzlich erfährt, dass es um einen Arzt geht, der im Rahmen eines "Bundes katholischer Ärzte" offen eine Therapie "gegen Homosexualität" mittels Homöopathie (plus Psychotherapie und religiösem Beistand) propagiert? Das Kopfschütteln verwandelt sich wohl in mehr oder weniger entsetzte Ungläubigkeit.
Hans-Christian Ströbele ist Preisträger des diesjährigen Fritz-Bauer-Preises der Humanistischen Union. Der Preis wird in zweijährigem Abstand an Personen verliehen, "die unbequem und unerschrocken der Gerechtigkeit und Menschlichkeit Geltung verschaffen".