Papst: Europa wird vom Atheismus bedroht
Im Zusammenhang mit den Tragödien auf dem Mittelmeer, die innerhalb weniger Tage mehr als 1.000 Menschen das Leben kosteten, hat der Papst vor "Säkularismus" und der "Drohung des Atheismus" gewarnt.
Zwar bekannte er sich in einer Rede zur Trennung von Staat und Kirche, warnt aber vor einem sich ausbreitenden Atheismus: "Wir würden riskieren, ein Leben zu führen, 'als ob Gott nicht existiert' - und dann auch die Kirche mit ihren Institutionen keine Bedeutung und Macht mehr hat. Franziskus meint, Juden und Christen hätten hingegen 'die Gabe und Verantwortung, dazu beizutragen, den Sinn für Religion bei den Menschen und in der Gesellschaft lebendig zu erhalten, indem sie die Heiligkeit Gottes und des menschlichen Lebens bezeugen: Gott ist heilig, und heilig und unantastbar ist das Leben, das er schenkt'."
Für Franziskus geht die Gefahr von Atheisten aus, weil diese "sich selbst an die Stelle Gottes zu setzen, sich selbst als das Maß aller Dinge zu verstehen, sie zu kontrollieren und alles nach dem eigenen Willen zu gebrauchen".
Florian Rötzer fragt zu Recht: "Könnte da nicht die Verwechslung vorliegen, dass sich eigentlich die Kirche an die Stelle Gottes gesetzt hat und der Papst mit seiner Eigenschaft der Unfehlbarkeit Glaubensfragen."
Kommentare (12)
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Tausend Menschen ertrinken im
Tausend Menschen ertrinken im Mittelmeer und der Papst hat nichts anderes zu verkünden, der Atheismus ist schuld daran.
Komischerweise wird das Versagen eines Gottes nicht angeprangert und die Untätigkeit und Unfähigkeit des Stellvertreters Gottes auf Erden kommt nicht in die Medien. Pervers, pervers, pervers!
Die Angst schleicht um den
Die Angst schleicht um den Vatikan, was für ein Glaube!
ach ja, der Prügel-Papst und
ach ja, der Prügel-Papst und die bösen Gottlosen. Wenn er nur könnte, er würde so gerne...
"Wir würden riskieren, ein
"Wir würden riskieren, ein Leben zu führen, 'als ob Gott nicht existiert' - und dann auch die Kirche mit ihren Institutionen keine Bedeutung und Macht mehr hat."
Darum geht es, um nichts anderes. Um diese Machtposition zu verteidigen ist jedes Mittel recht und keine Lächerlichkeit zu groß. Dass dies Kleriker nicht aufgeben wollen, ist so verständlich wie der Wunsch eines Geschäftsführers, sein maroder Betrieb möge noch gerettet werden.
Deshalb sind die Vernünftigen aufgerufen, die Welt vor dieser Geschäftsidee zu retten, damit wir die Welt endlich ohne schlechtes Gewissen so sehen können, wie sie ist. Wir müssen erkennen, dass die Religion an sich den Unfrieden in die Welt getragen hat und am Köcheln hält. Praktisch alle derzeit schwelenden oder offen entflammten Konflikte haben einen ethnisch-kulturell-religiösen (= dualistischen/ethnozentrischen) Hintergrund. Warum sollten sich Palästinenser und Juden in Palästina bekämpfen, wenn es dort einfach Semiten gäbe und nicht Juden vs. Muslime? Wie sollte dieser tiefe Hass denn erklärt werden, wenn nicht religiös? Wie sollte der Streit um Jerusalem, um den Tempelberg denn verständlich sein ohne Religion?
Religion ist das Gift der Welt, nicht der Atheismus.
Wie gesagt: Von Päpsten, Oberrabbinern oder Großmuftis brauchen wir hier keine Läuterung erhoffen. Die werden freiwillig ihr lukratives, kapitalistisches System nie in Frage stellen, geschweigedenn aufgeben. Dass dort inzwischen Panik herrscht bezüglich des drohenden Machtverlusts zeigt mir, dass auch dort begriffen wurde, dass das Ende nah ist.
Je enger sich die Schlinge um
Je enger sich die Schlinge um die verlogenen Doktrin der "Religionen" zuzieht, desto heftiger und verzweifelter wird ihre Gegenwehr. Wohl erkennend dass sich die inzwischen größtenteils aufgeklärte Bevölkerung nicht mehr von drohenden Höllenqualen und teuflischer Pein beeindrucken lässt, versuchen sie dennoch die bildungsfernen Gesellschaftschichten mit diesen Legenden zu beeindrucken. Franziskus versucht es auf dem scheinheiligen und pseudodemokratischen Weg und fällt doch immer wieder in mittelalterliche Methoden zurück mit; Kinder schlagen, und vielleicht kommt ihm in einem unkontrollierten Augenblick auch noch die Aufforderung zur Bücher und Hexenverbrennung über die Lippen., der Ratzinger war ja nicht sehr weit davon entfernt mit seinem Freundeskreis aus "Opus Dei".
Angesichts dieser Hetze gegen
Angesichts dieser Hetze gegen Atheisten könnte man als Kabarettist fragen:
- ist der Vatikan noch ein sicheres Reiseland für Atheisten ?
- sind Aheisten in Bayern noch sicher ? (siehe bayerische Verfassung)
Wie Wolfgang sehr richtig bemerkte, ist man fassungslos, dass Bergoglio
angesichts dieser Tragödie solche Schuldzuweisungen trifft.
Aber was sollte beim "Dialog der Religionen" auch anderes herauskommen als gegenseitige Missionierungsversuche und Atheistenfeindlichkeit.
Logik ist Bergoglios Sache nicht, denn warum sollte ich mich an die Stelle von etwas setzen, von dem ich überzeugt bin, dass es das nicht gibt ?
Logisch ist auch dies: wenn ich nicht an einen Allmächtigen (Gott) glaube, dann glaube ich auch nicht daran, dass ich das Maß aller Dinge sei, geschweige denn sie nach meinem Willen gebrauchen könne - was immer das auch bedeuten soll.
Angesichts der Wirkungslosigkeit ihrer Gebete schrecken die Religionsführer offenbar vor keiner Diffamierung zurück, um das Unglück in der Welt glaubenskompatibel zu erklären.
Der Papst verlangte eine
Der Papst verlangte eine schnelle und entschiedene Reaktion der internationalen Gemeinschaft, damit sich solche Tragödien nicht wiederholten. Er rief die mehreren Zehntausend Menschen auf dem Petersplatz zum stillen Gebet auf.
Wo bleibt seine schnelle und entschiedene Reaktion ? Der „Glaubens-Fürst“ und Chef des steinreichen katholischen „Welt-Glaubens-Konzerns“ glaubt wohl, dass es für ihn als Hilfe reicht, wenn er „mahnende Aufrufe“ tätigt, betet und beten lässt, was ja alles nichts kostet.
Der Mann könnte, wenn er wirklich wollte, in großem Ausmaß Hilfe leisten, indem er „seinen“ „Welt-Glaubens-Konzern“ dazu veranlasst, sein Riesenvermögen z. B. dafür einzusetzen, mindestens ein großes Kreuzfahrschiff zu chartern. Das könnte dann dort kreuzen, wo sich die Routen der Flüchtlingsboote befinden. Es könnte weit vor der italienischen Küste in Not befindliche Flüchtlinge aufnehmen.
Es grüßt
Klarsicht
Völlig richtig.
Völlig richtig.
Ich denke hierbei immer an den Film "In den Schuhen des Fischers", der die interne Schwierigkeit eines wirklich hilfsbereit eingestellten Papstes (ich weiß, eine reine Utopie) zeigt, das Vermögen des Vatikans zur Rettung von Menschenleben einzusetzen.
Ich vermute, der Papst würde sich an dem Tag an der Seite seines Bosses wiederfinden, der auf jenen folgt, an dem er Gelder des Vatikans für einen wirklich guten Zweck einsetzte.
Ich kann den Kommentaren
Ich kann den Kommentaren zustimmen, die den Machtanspruch der Kirche sehr negativ sehen - sogar von einem gläubigen Hintergrund betrachtet. Schliesslich ist Kirche nicht notwendig, um zu glauben. Seit der Aufklärung entwickelt sich die Welt zum Glück in eine säkuläre Richtung, allerdings leider nur in Westeuropa und Ozeanien. Die "echten" Gläubigen leben heute in Lateinamerika, in den USA (Evangelikale), den Philippinen und Südkorea - von daher muss sich der Papst wohl von einer Machtbasis in Westeuropa verabschieden. Gemäss Prophezeiungen ist Franziskus ohnehin der zweitletzte Papst überhaupt, mal sehen, was dazu führen wird...
Aßerordentlich abstoßend.
Aßerordentlich abstoßend. Aber im Grunde erwarte ich nichts Anderes vom Franzl, seit er in seiner ersten Messe sinngemäß 'verkündete': "Wer nicht zum Herrn betet, der betet zum Teufel."
Was nimmt sich dieser
Was nimmt sich dieser gestörte Mann überhaupt heraus? Es ist SEIN GOTT, der die Flüchtlinge hat verrecken lassen, obwohl er es in seiner "Allmacht" hätte verhindern können, und er selbst ist hauptberuflich damit beschäftigt, dieses Dreckstück auch noch zu verherrlichen. Welcher Atheist würde sich wie "Gott" oder der Papst oder auch nur ein "normaler" Religiot beschmutzen, der das Böse selbst anbetet und es nicht einmal bemerkt?
Ist es echt oder Satire? O.o
Ist es echt oder Satire? O.o