Kommentar
Bischof Algermissen in Höchstform
Foto: pixabay.com, gemeinfrei
Im katholischen Portal kath.net durfte Bischof Heinz Josef Algermissen einmal mehr seine sehr seltsame Weltsicht darlegen. Für ihn haben allein Christen den rechten Blick auf die Wirklichkeit. Menschen anderer Bekenntnisse schließt er dabei nicht nur aus, sondern er diffamiert sie zudem.
Bischof Algermissen bezeichnet eingangs seines Artikels es als "ein Symptom für die Verfasstheit dieser Gesellschaft", wenn Kruzifixe aus Klassenzimmern und Gerichtssälen entfernt werden. Ob er damit tatsächlich meint, dass sich die Gesellschaft positiv säkular verändert, darf in Frage gestellt werden. Denn er nennt es verantwortungslos, "Kreuze … aus politischen Gründen" abzuhängen.
Nach einem kurzen Ausflug in die (vermeintliche) christliche Geschichte fasst er zusammen: "Die Kniebeuge vor dem Kreuz ist je ein Sich-Hineinknien in die Wirklichkeit der Welt."
Schon durch die Wortwahl ist das ein Satz, der sich wie aus der Zeit gefallen liest. Das Wörtchen "je" erscheint einem, als würde man Grimms Märchen im Original lesen. Und das zeigt, in welchem Jahrhundert sich die Gedankenwelt des Bischofs abspielt.
Als wäre das nicht schon genug, behauptet der Bischof anschließend: "…es gibt keine andere Religion, die so ehrlich den Blick in die Wirklichkeit aushält, wie das Christentum."
Nun ja; man mag vielleicht ehrlich auf die Wirklichkeit schauen; das bedeutet nicht zwingend, dass man begreift, was man sieht. Und noch weniger, welche Konsequenzen man daraus ziehen müsste. So hat die Umfrage der katholischen Kirche zum Thema Sexualität aus dem Jahre 2013 zwar ergeben, dass die Gläubigen sich in keiner Weise mehr an die Sexual-Lehren der kath. Kirche und sie für irrelevant halten - was den Vatikan dazu brachte, nichts zu verändern.
Doch des Bischofs Wirklichkeit sieht anders aus. Gefangen im Denken von vor hunderten von Jahren und arrogant gegenüber allen Menschen, die nicht an seinen ganz persönlichen Jesus glauben, diffamiert er diese mit dem Worten: "…darum ist es (das Christentum) so einmalig wie sein Gründer einmalig ist – überhaupt nicht auf eine Stufe zu stellen etwa mit Mohammed, Buddha oder Konfuzius."
Das nenne ich "Missionierung in Höchstform" - nur vergleichbar mit den jüngsten Äußerungen des Imam Husamuddin Meyer, der öffentlich die Meinung vertrat, dass Ungläubige weniger wert als Tiere sind.
Immerhin: in Bischof Algermissens Artikel kommen Ungläubige nicht einmal vor - soetwas ist ihm einfach unvorstellbar.
Alle Zitate aus: www.kath.net/news/57553
Kommentare (17)
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Ob der letzte Satz hoffen
Ob der letzte Satz hoffen lässt, Jan Weber? Allein, bei Aussagen wie "Kniebeuge vor dem Kreuz" fehlt mir doch etwas der Glaube; verdammt.
Zitat:" ... Kommen Ungläubige
Zitat:" ... Kommen Ungläubige garnicht vor."
Ist doch ganz einfach: Ungläubige/Atheisten sind keine Menschen. Das wissen wir doch schon von dem Religioten Overbeck. Und ja, das Schaffott gehört in jedes Klassenzimmer. Als Drohung. Es war nie ein Zeichen der Liebe. Wie denn auch...
Chr. Nentwig
Dank, immer wieder Dank an
Dank, immer wieder Dank an Bischof Algermissen für sein im Dienste des Christentums wirkendes abschreckendes Beispiel!
Aber dass er Paulus, den Gründer des Christentums, nicht auf eine Stufe mit Mohammed, Buddha oder Konfuzius stellen will, das verstehe ich schon. Oder verstehe ich da was ganz falsch?
""Kreuze … aus politischen
""Kreuze … aus politischen Gründen" abzuhängen"
Besser als sie aus politischen Gründen hängen zu lassen.
Äh, in welchem Jahrhundert
Äh, in welchem Jahrhundert leben wir? Zwar ist ja bekannt und auch nicht zu leugnen, jeder Mensch hat seinen Vogel aber bei dem besagtem Bischof handelt es sich um eine ganze Kolonie, aber das schlimme daran ist, jener Bischof hat keine Ahnung von Vögeln!
Was für einen Boss hat der Bischof Algermissen? Ich werde ihn nicht vermissen!
"Die Kniebeuge vor dem Kreuz
"Die Kniebeuge vor dem Kreuz ist je ein Sich-Hineinknien in die Wirklichkeit der Welt."
Mir fällt auf, wie der Begriff „Wirklichkeit“ mehr und mehr katholisch gemacht wird. Auch in Bergoglios „Umweltenzyklika“ wird er häufig verwendet als eine mysthische Kategorie, die selbstverständlich nur von Theologen richtig interpretiert werden kann. Nur mal eine dieser „Franziskusperlen“:... Es gibt ein Verständnis des menschlichen Lebens und Handelns, das fehlgeleitet ist und der Wirklichkeit widerspricht bis zu dem Punkt, ihr zu schaden.“ („Wirklichkeit“ ist also sowohl etwas, dem man sowohl widersprechen als auch schaden kann !? Abgesehen von seiner Bedeutung als Synonym für „Wahrheit“ ist „Wirklichkeit“ für mich einfach „das was ist“. Vielleicht nimmt sich ja mal ein professioneller Philosoph und Psychologe dieses Themas an.) Auch in der eingangs zitierten Metapher, so salbungsvoll wie sinnfrei, wird der elitäre Ansatz der Edelkleriker deutlich: sie allein sehen die „Wirklichkeit“ richtig. Eine ganz unbefangene Frage: Wo ist man denn, wenn man von dieser Kniebeuge wieder aufsteht ? Und wo befindet sich die Religion, wenn sie "… so ehrlich den Blick in die Wirklichkeit aushält, wie das Christentum."
In der kath.net-Gemeinde wird allerdings auch die Meinung vertreten, dass dies eine subtile Kritik an dem Verhalten von Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strom sein soll, die bei ihrem Besuch auf dem Tempelberg ihre Brustkreuze abgenommen hatten. Das ist in der Tat eine bemerkenswerte Brücke, die man hier schlagen kann. Begründet wurde dies damit, dass das Tragen des Kreuzes eine „Provokation“ gewesen wäre. Nun kann man doch wohl zu Recht von einer Provokation des säkularen Staates sprechen, wenn in Gerichtssälen und anderen öffentlichen Einrichtungen Kreuze aufgehängt werden. Dieses Verhalten dokumentiert, dass die beiden Bischöfe vor Anders-Gläubigen deutlich mehr Respekt haben als vor den sogenannten Un-Gläubigen, was durchaus daran liegen könnte, dass sie die Anders-Gläubigen im Gegensatz zu Algermissen für erheblich gewaltbereiter halten als die Un-Gläubigen.
Aus konstruktivistischer
Aus konstruktivistischer Sicht ist die Wirklichkeit eine je subjektive. Insofern bin ich schon froh, dass er nicht behauptet hat die Realität zu kennen, sondern er wie auch andere Christen eine, aufgrund derselben Dogmen mehr oder weniger intersubjektiv geteilte Wirklichkeit, im Sinne einer auf bestimmte weise gefärbten Realitätskonstruktion haben.
Fairerweise spreche ich niemanden seine Wirklichkeit ab. Auch Menschen mit Psychosen haben eine eigene Wirklichkeitskonstruktion. Nur wird ihnen diese zum Problem weil sie ihre Wirklichkeit nicht weitreichend genug intersubjektiv mit der Mehrheit der Menschen teilen.
Dasselbe Schicksal hat aber auch diese innerchristlich geteilte Wirklichkeit, die ebenfalls von einer Mehrheit der Menschen nicht geteilt wird. Solange sich diese Subkultur nicht in andere Subkulturen einmischt ist ein friedliches Nebeneinander möglich. Wenn diese aber (in Bälde) eine Minderheit sind und sich weiter übergriffig einmischen bleibt der Mehrheit nur diese Abweichler zu kriminalisieren oder zu pathologisieren um deren Übergriffe zurückzuweisen.
@Jan
@Jan
" "…es gibt keine andere Religion, die so ehrlich den Blick in die Wirklichkeit aushält, wie das Christentum."
Ich schrieb schon des Öfteren: Keine Religion basiert auf Glauben oder Aberglauben. Jede Religion ist logisch konstruierter Aberglauben.
Bischöfe sind intelligente Menschen, die den Aberglauben nur Vorspielen - Schauspieler - böse Schauspieler. Im Grunde ist es eine ART-Diktatur.
Ein Gott ist ein Ding + Gefühle / Gedanken des Theologen, daraus wird das kollektive Über-Ich des Glaubenden.
Quelle: Buch Gottesoffenbarung - Aufklärung ...
Klerikaler Katholizismus in
Klerikaler Katholizismus in der reinsten Form.
Die Kirche darf sich natürlich *niemals* ändern. Der Stagnatismus, dank der "absoluten Wahrheit" im Christentum stets unveränderlich, wird an's Kreuz festgenagelt und verschraubt.
Wärend man bald zur Weihnachtszeit (wieder!) die altbekannte Mär von der christlichen Nächsten- und Feindesliebe erzählt und einen Jesus den lieben Kindern vorliest, der seine beiden Backen hinhielt, arbeiten die Berufschristen weiterhin an der Zementierung ihrer mittelalterlichen Weltanschauung. So wie Gott es will (und wir Berufschristen es auch eindeutig erkennen - im Gegensatz zu euch Schafen!)
Mag dies in einer rein homogenen Gesellschaft unter strenger Aufsicht gelten. Diese Zeiten sind aber seit langer Zeit vorbei. Eine bunte, durch FREIHEITEN ausgezeichnete Gemeinschaft, kann sich dadurch nicht repräsentiert fühlen. Das "vom Himmel" diktierte Menschen- und Weltbild war, ist und bleibt inkompatibel zu unserer polykulturellen Gesellschaft. Und da die RKK absolut keinen Willen besitzen, jemals sich diesbezüglich zu ändern (Stichwort "Relativismus", siehe Ratzinger), kaschieren sie es mit ihrer Rhetorik über ein historisches Christentum. Natürlich ohne eine Erwähnung der klerikalakzeptierten Menschenverfolgung, -vernichtung und -versklavung in ihrer Kirchengeschichte, wie Deschner sie in vielen Bändern berichtete.
Wie stellt sich Herr Algemissen dieses Land nunmal vor? Das Abhängen der Kreuze, als handelnde Konsequenz in einer Welt mit Religionsfreiheit, *darf* es nicht geben. Eher haben religionsferne Menschen die Augen zu verschließen? Man selbst hat das Recht, sich über Ungerechtigkeiten zu echauffieren. Man ist ja (Berufs-)christ und hat die Aufgabe, den salzigen Finger auf die Wunde zu legen und fest zuzudrücken, bis "die Wahrheit" schmerzt. Andere Menschen, da sie nicht der eigenen Religion angehören, sind in diesem Lande *nicht* mit diesem Privileg ausgestattet und haben gefälligst bei einer Ungerechtigkeit still zu sein? Wer z.Bsp. Buddhist ist, stets keinesfalls auf der selben Moralstufe? Hängt einem Aberglauben an und ist nicht fähig, empathisch gegenüber seinen Mitmenschen zu sein? Denkt dies der werte Herr Bischof, der einer Glaubensgemeinschaft angehört, die sich "gottgewollt" finanziell am Tod der Menschen bereichert, Frauen und Ungläubige bewusst verfolgen und ermorden ließ?
Leider bin ich ungläubig. Ich würde nur allzugerne mit Popcorn und Cola im Himmel sitzen und die Show erleben, wenn der allmächtige und ultragütige Gott, den man ja alltäglich den Kindern erzählt, diesen Berufschristen anschreit und sie mit heruntergelassener Hose in die Hölle schickt! :)
Als Nichtchrist werde ich aber wohl mit anderen ungläubigen Mitmenschen an meiner Seite auf einer Bolognese-Insel liegen und die wunderschöne Aussicht auf den Biervulkan genießen. RAmen :)
Guten Tag, Herr Algermissen!
Guten Tag, Herr Algermissen! Bischof - ist das ein Beruf? Haben Sie auch etwas Vernünftiges gelernt? Dieser Staat, dessen ca. 30% der Bürger Sie nicht für voll nehmen, verachten, diffamieren, dieser Staat gewährt Ihnen (aus mir unbegreiflichen Gründen) Beamtenstatus mit einem beträchtlichen Gehalt und ebensolcher Pension. Diese Gelder für Sie und ihre Kumpanen werden auch von den mittlerweile über 30% Bürger aufgebracht, die Sie so verachten! Das wäre doch des Nachdenkens wert, oder?
Herr Allermissen, weder ich noch andere wollen Ihnen Ihren religiösen Glauben nehmen. Allerdings sollten Sie sich damit abfinden, dass es in dieser unserer heutigen Gesellschaft eben nicht nur "brave (Kirchen-) Schäfchen gibt, sondern auch Menschen mit anderer Denkweise, die sich Ihre "Grimms Märchen" nicht als "Wahrheit" verkaufen lassen. Lassen Sie sich bitte von einem Laien darüber aufklären, dass Jesus zu Lebzeiten niemals "Jesus Christus" hieß, dass er als Jude geboren und gestorben ist, und dass er keineswegs der "Begründer des Christentums" war, sondern dass dieses Ihr Christentum erst ca. 300 Jahre später zu Staatsreligion des Römischen Reiches erklärt wurde.
Da Sie das als studierter Theologe natürlich alles wissen, kann ich nur fragen, warum Sie uns all diese Kirchen-Phantasien als "Wahrheiten" verkaufen wollen?
Fürchten Sie um Ihre Privilegien, wenn Sie sich mit der Realität befassen?
Gehen Sie in sich, Herr Allermissen.
Ach Gottchen, der böse
Ach Gottchen, der böse Bischoff diffamiert die die armen Ungläubigen, wie schlimm!
Selbstverständlich ist dieser im Predigtstil gehaltene Text des Bischofs ein Zumutung. Aber nicht weil die armen Ungläubigen geschmäht werden, sondern weil es in ihm vor Ungereimtheiten und logischen Fehlern so sehr knirscht, dass man mit einer Textkritik gar nicht erst anfangen möchte, weil man nicht weiß, wo man anfangen soll.
Aber das ist doch nur christliche Hausmannskost, was der Bischof hier abliefert. Soetwas wird doch allwöchentlich von tausenden von Kanzeln salbadert.
Sich darüber aufzuregen bedeutet doch, die wehleidige Opferhaltung des Bischofs zu kopieren (die er ja mit vielen Religiösen teilt), der es nicht ertragen kann, dass der böse säkulare Staat seine geliebten Kruzifixe in öffentlichen Gebäuden abhängt.
In dieser Opferhaltung sollten wir uns nicht auf eine Stufe stellen mit dem Bischof. Und dies zu sagen ist keine Diffamierung des Bischofs, sondern eine kritische Meinung.
Was der Bischof nicht verstanden hat, ist, dass es der säkulare Staat ist, der auch seine Religionsfreiheit garantiert. Er sollte ihm deshalb dankbar sein, wenn er auf Neutralität achtet. Das nutzt nicht zuletzt auch der Katholischen Kirche. Wenn in einigen Jahrzehnten die Christen in Deutschland in der Minderheit sind wird man wahrscheinlich solche Predigten von Bischöfen nicht mehr lesen.
Solche Männer braucht die
Solche Männer braucht die kath.Kirche !
Einfach unverbesserlich.
Wer ihm zuhört, kann nur noch mit dem Kopf schütteln.
Nichts Neues unter der Sonne
Nichts Neues unter der Sonne also.
Immerhin sind wir so weit, dass wir, die solche Ansichten lachhaft und/oder widerwärtig finden, "nur" noch teilweise ($$216,217,218) mit Knast bedroht werden können und nicht mehr pauschal verbrannt.
Jesus konnte bekanntlich
Jesus konnte bekanntlich nicht Lesen und Schreiben, dafür gibt es heute studierte Theologen, die behaupten zu wissen, was ein Gott denkt und was ein Jesus gemeint hat und erlauben sich auch noch, Nichtgläubige zu diffamieren und das mit voller Unterstützung des Staates, auch wenn immer weniger Nochgläubige die Kirche besuchen? Wozu benötigt ein Gott eigentlich unfähige Prediger, die nicht eine einzige
Frage eines Atheisten beantworten können und sich stattdessen beleidigt zurückziehen?
Wer an einen Gott glaubt, muss auch an den Teufel glauben. Auch ein Bischof Algermissen kann keinen Respekt von mir erwarten, dem Toleranz ein Fremdwort ist.
Religion hat etwas mit Ehrfurcht zu tun und die gibt es beim Christentum nicht! Ehrfurcht hat nichts mit Furcht zu tun.
Jesus war mit hoher
Jesus war mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Thora-Schule, wie es damals meines Wissens üblich gewesen ist. Und da wird Schreiben und Lesen gelernt, schließlich war es für die jüdische Gemeinschaft sehr wichtig, ihre Überlieferung zu bewahren. Wie hätte er sonst aus dem Jesaja-Buch vorlesen können und sinngemäß sagen "Was ihr heute gehört hab, erfüllt sich vor euren Augen"?
Ob das wirklich stattgefunden hat, und dass er an keiner Stelle in den Evangelien etwas schreibt oder etwas Schriftliches hinterlassen hätte, ist eine andere Sache.
Jesus hat mit hoher
Jesus hat mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht gelebt.
Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert. Es ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde.
Albert Schweitzer
Mir willst du zum Gotte machen
Solch ein Jammerbild am Holze?
Johann Wolfgang von Goethe
"Jesus hat mit hoher
"Jesus hat mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht gelebt."
Der biblische Jesus hat mit Sicherheit nicht gelebt, also der Geistgezeugte, Jungfrauengeborene, Wundertätige, Auferstandene, Himmelgefahrene, Gottesthronsitzige.
Und der klägliche historische Kern des Mythos interessiert Christen nicht die Bohne, da sie nur an seine geistliche Zeugung, jungfräuliche Geburt, sein wundertätiges Auftreten, auferstehen, himmelfahren und neben Gott hocken glauben.
Es ist also völlig gleichgültig, wer Jesus wirklich war. Sein theologischer Gehalt ist gleich Null und das Interesse am "echten" Jesus ist ebenfalls gleich Null. Schnittmenge: Null. Restlos alle "Jesusworte" sind nachträgliche Erfindungen auf Basis uralter Kamellen und realpolitischer Notwendigkeiten. Und was sagt uns das heute? Null!