Gesellschaft

Bundessozialgericht stärkt Entschädigungsrecht

Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass allein der geringe Streitwert einer ursprünglichen Klage nicht dazu führt, dass die Entschädigungspauschale bei überlanger Verfahrensdauer auf den Streitwert des Ausgangsverfahrens abgesenkt wird.

Keita

Keita packt es an

STUTTGART. (hpd) Keita ist 19 Jahre alt, kommt aus Guinea und lebt seit gut einem Jahr als Asylbewerber im Niederrheinischen Kevelaer. Ich hatte und habe die Gelegenheit diesen Asylbewerber auf seinem schwierigen Weg zu begleiten. Ich stellte ihm viele Fragen und hatte auf einige seiner Fragen zunächst keine schlüssigen Antworten.

Nach diesem Entwurf wird kein Wagen gebaut

Sind wir schon Geiseln des Terrorismus?

BERLIN. (hpd) Wird die Gesellschaft zur Geisel des Terrorismus? Diese Frage muss dringend gestellt werden angesichts der Tatsache, dass im heutigen Rosenmontagszug von Köln ein Wagen nicht mitfahren wird, der den Terrorangriff auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" thematisiert. In Braunschweig fiel gar der gesamte Karnevalsumzug aus.

Banken als Zombies?

(hpd) In dem Gesprächsband "Revolution oder Evolution. Das Ende des Kapitalismus?" diskutieren die beiden bekannten Kapitalismuskritiker David Graeber und Tomás Sedlácek über die Entwicklung des ökonomischen Systems. Zwar werden ab und an beachtenswerte Reflexionen vorgetragen, insgesamt erschöpft sich der Band aber in diffusen Monologen.

Macht ein Urteil Frauen zu Freiwild?

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat die fristlose Entlassung eines Mannes wegen sexueller Belästigung für unwirksam erklärt. Es sei nur zu einem Einzelfall gekommen, daher wäre die fristlose Entlassung übertrieben gewesen.

Prof. Dr. Horst Herrmann

Wer lästert da eigentlich?

STEISSLINGEN. (hpd) Denkverbote lockern, Gläubige zum Nachdenken über ihren Glauben anregen? Wer das will, setzt sich rasch dem Verdacht der Blasphemie aus. Die Frage, ob nicht das der eigenen Glaubensrichtung ins Konzept passende Gottesbild die eigentliche Blasphemie, das fundamentale Sakrileg darstellt, soll sich unter diesen Umständen erst gar nicht stellen. Den Gottesfrieden stört in dieser Sicht nur derjenige, der zum Denken anregt, nicht der fraglos Gläubige.