Geplante Flüchtlingsunterkünfte niedergebrannt
In mittelfränkischen Vorra (bei Nürnberg) brannten in der letzten Nacht drei geplante Flüchtlingsunterkünfte ab.
In der Nähe des Brandherdes wurden Hakenkreuze und Nazi-Parolen gefunden. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.
"Die Gebäude - eine leerstehende Gaststätte, eine Scheune und ein leerstehendes Wohnhaus - waren umgebaut worden und sollten Flüchtlingen als Unterkunft dienen."
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte, dass die Hakenkreuzschmierereien den Verdacht zulassen, dass es sich bei den Tätern um Rechtsradikale handeln könnte.
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Hier ernten Politiker die
Hier ernten Politiker die braunen, verfaulten Früchte ihres Herumeierns in der Frage der Zuwanderung. Die konservative Haltung bisher hat ein Klima geschaffen, dass viele Deutsche in "Ausländern" praktisch nur noch Wirtschaftsflüchtlinge oder Schmarotzer sehen. Berechtigte Kritik an bestimmten religiös motivierten Handlungen der Migranten werden so in einen Topf dumpfer Ablehnung gerührt, ohne zu differenzieren. Da die Politik diese Differenzierung nicht will (weil dann die religiösen Lobbys sauer werden), fühlen sich selbst friedliche Bürger allein gelassen und nun besteht die Gefahr, dass sie den rechten Rattenfängern auf den Leim kriechen. Was hier dringend fehlt, ist eine Stimme, die klar sagt: Wir nehmen selbstverständlich Flüchtlinge in Not auf, wir sind reich genug dafür. Wir haben auch Verständnis für Menschen, die trotz Ausbildung und Arbeitswillen in ihren Heimatländern keine Perspektive sehen, wenn sie bei uns ihr Glück versuchen wollen. Diese Einwanderer sollten aber auch Verständnis dafür haben, dass sie sich in unsere Gesellschaft entsprechend ihren Fähigkeiten einbringen sollten. Wir können angesichts des demoskopischen Wandels jede Hilfe brauchen. Das dazwischen ein paar sind, die hier nicht Fuß fassen können, wird uns auch nicht schwächen. Der Wille zählt. Das heißt umgekehrt, dass in der Tat ungerechtfertigte Asylanträge abgelehnt werden und dass konsequent in sichere Herkunftsländer abgeschoben wird. Meiner Meinung sollte D an der Grenze mit jedem Einreisenden, der bei uns leben will, einen Vertrag abschließen: Der Staat garantiert ihm Eingliederungshilfen (Deutschkurse, Behelfsunterkunft, Essensgeld etc.), der Einwandernde sichert zu, sich an die Gesetze zu halten und alles zu tun, um sich hier seinen Fähigkeiten entsprechend einzubringen. Andernfalls ist er mit einer Abschiebung einverstanden. Ich fände dies allen Beteiligten gegenüber fair und das könnte auch der Bevölkerung vermittelt werden. Und dann würden die rechten Krakeeler isolierter sein, weil sich der gemäßigte Bürger verstanden fühlt. Vielleicht würden dann sogar ein paar vor Flüchtlingsunterkünften stehen, um sie vor Brandanschlägen zu schützen und um sich klar von braunem Gedankengut zu distanzieren.
Da ging doch vor 2 Wochen die
Da ging doch vor 2 Wochen die ZEW-Studie durch die Medien, dass Einwanderer unter dem Strich mehr einbringen als sie kosten. Eine Klatsche auf die faulen Früchte! Ob Dein Vetragsvorschlag, Bernd, der Richtige ist, weiß ich nicht; verständlich scheint mir einerseits, dass bei steigendem Zuwanderungswunsch eine Einwanderungsregelung (vgl. US, CA, AU) benötigt wird, was von hiesiger Politik sträflich vernachlässigt wurde/wird und Du zutreffend als 'Herumeiern' bezeichnest. - Oder erübrigt sich dies andererseits nicht (s. o.g. Studie), wenn die Kosten überwogen werden? Da sieden dann aber wahrscheinlich Bedenken hoch, unsere deutsche Kultur würde verwässert. Nur was ist das - deutsch? Wesentliche (auch ehemalige) Teile Deutschlands zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Melange aus Zuwanderern darstell(t)en; nur z.B. Ostpreußen oder Berlin. - Die Furcht vor Verlust der Identität erscheint mir persönlich als höchst irrational!