Interview mit Thomas von der Osten-Sacken

"Politischer Islam und Verfassung widersprechen sich"

Thomas von der Osten-Sacken
Thomas von der Osten-Sacken

Im Januar besuchte Thomas von der Osten-Sacken Syrien, ließ sich durch Foltergefängnisse führen und sprach mit den Menschen des Landes. Osten-Sacken, der die im Nordirak aktive Hilfsorganisation Wadi leitet, arbeitet seit Jahrzehnten in der arabischen Welt. Die weitere Entwicklung in Syrien ist seiner Ansicht nach offen. Viele würden sich eine bürgerliche Republik und keinen Gottesstaat wünschen.

hpd: Nachdem das Ende des Assad-Regimes im Dezember von vielen Menschen gefeiert wurde, gab es in den vergangenen Wochen Massaker an Angehörigen von Minderheiten. Entwickelt sich Syrien unter dem Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa zu einer islamistischen Diktatur?

Thomas von der Osten-Sacken: Ich halte den Minderheiten-Diskurs vor dem Hintergrund, dass es in Syrien sehr verschiedene Bevölkerungsgruppen gibt, für sehr problematisch. Die Kurden sind in ihrer Mehrheit sunnitische Muslime und unterscheiden sich durch ihre ethnische Zugehörigkeit von den meisten anderen Syrern, die wiederum sich mehrheitlich als Araber sehen. Ihnen geht es vor allem um die nationale Anerkennung des kurdischen Volkes. Für sie geht es deshalb auch, wenn sie als kurdische Parteien oder Organisationen auftreten, um Dezentralisierung des Staates, Selbstverwaltung und Föderalismus, wie es ihn im Irak gibt, in dem die Kurden in ihren Regionen autonom, aber auch Staatsbürger des Irak sind.

Die Drusen sprechen Arabisch und sind eine Religionsgemeinschaft. Die Christen mit ihren vielen unterschiedlichen Konfessionen sind entweder Araber oder wurden in den vergangenen Jahrzehnten arabisiert. Die Alawiten, zu denen auch die Familie Assad gehört, gelten als islamisch, werden allerdings der Schia, der im Iran vorherrschenden islamischen Strömung, zugeordnet, sind aber de facto eine eigene religiöse Gruppe. Die sunnitischen Araber stellen die Mehrheit der Bevölkerung, sind aber nicht in allen Regionen in der Mehrheit.

Nun ist es aber so, dass 80 Prozent der im Bürgerkrieg Vertriebenen sunnitische Araber waren. Vor allem sie wurden mit Fassbomben beworfen und mit Chemiewaffen attackiert. Die Alawiten waren während der Assad-Diktatur dagegen überrepräsentiert im Geheimdienst, dem Militär, der Polizei und dem Gefängnispersonal. Deshalb sind nach den blutigen Jahren des Bürgerkriegs viele Rechnungen offen. Deshalb spielt Rache als Motivation für die Massaker in der Küstenregion sicher eine Rolle, weil sich nach dem Sturz von Assad dorthin sehr viele Täter des Regimes zurückgezogen haben, sich dort verstecken konnten und auch untergekommen sind. Es gab auch vereinzelt Morde an Christen, aber die waren wohl nicht systematisch. Christen waren aber auch keine Folterknechte, und es gab keine christlichen Milizen, die ganze Ortschschaften zerstört haben. Wenn jetzt die vermeintliche Mehrheit an der Macht ist, bedeutet das auch, dass viele auf vergangenes Unrecht so – leider mit neuem Unrecht – reagieren. Dazu kommt, dass für sunnitische Islamisten Alawiten als Abtrünnige gelten, die man zu bekämpfen hat. Das wiederum zieht sich traumatisch durch die alawitische Geschichte der letzten Jahrhunderte, denn es hat immer wieder Massaker an dieser Gruppe gegeben.

Wo siehst du das Problem bei einem Minderheiten-Diskurs?

Es gibt sehr viele verschiedene Gruppen, sehr unterschiedliche Bruchlinien. Die neue syrische Verfassung nennt Syrien eine arabische Republik. Die Kurden wären nach dieser Logik eine Minderheit, aber sie bestehen zu Recht darauf, dass sie keine Minderheit, sondern in Kurdistan das Staatsvolk sind – und sie wollen eine Verfassung und eine politische Realität, in der ihre nationale Existenz anerkannt wird. Wenn jetzt die europäische Politik Ahmed al-Scharaa dazu aufruft, die Rechte der Minderheiten zu achten, begeht sie einen grundsätzlichen Fehler. Sie macht einen Unterschied zwischen dem Staatsvolk und religiösen und ethnischen Gruppen, die in der Minderheit sind. Aber es sollte nicht in erster Linie um Minderheitenschutz gehen, sondern um in der Verfassung geschützte Rechte des einzelnen Bürgers – unabhängig von Gruppenzugehörigkeit und Identität.

So etwas bildet die neue Verfassung nicht ab?

Die Verfassung ist stark islamistisch und arabisch geprägt, auch wenn es eine Vereinbarung mit den Kurden gibt, denen ein gewisses Maß an Autonomie zugestanden wird. Nein. Diese Verfassung ist ein Witz, sie wurde von sieben Leuten in fünf Wochen zusammengeschrieben. Sie ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Zum Vergleich: Im Irak arbeiteten viele an einem Verfassungsentwurf mit, es wurde lange diskutiert und am Ende wurde die Verfassung in einer Volksabstimmung angenommen.

Ahmed al-Scharaa und seine Hai'at Tahrir asch-Scham (HTS), die ja früher zu Al-Qaida gehörten und sich Al-Nusra-Front nannten, sind Islamisten. Politischer Islam und Verfassung widersprechen sich. Im Politischen Islam ist die Scharia die Verfassung. So ist es im Kern auch in den Golfstaaten und in Saudi-Arabien. Die Muslimbrüder, die ja auch Islamisten sind, arrangieren sich – wie die AKP in der Türkei – mit der Demokratie, haben aber auch das Ziel, letztendlich eine islamische Gesellschaft zu errichten. In der Scharia gibt es einen Herrscher – der kann auch liberaler werden, wie wir es in den Golfstaaten sehen, und tolerant zu Minderheiten sein –, aber Gott und nicht das Volk ist der Souverän. Der Ansprechpartner des Staates ist auch nicht der Bürger, sondern zum Beispiel nach dem saudischen Basic Law der Familienvater. Und Gott hat über die Scharia den Menschen Gesetze gegeben – es sind göttliche Gesetze. Sterbliche Menschen können sie nicht infrage stellen.

"Diese Verfassung ist ein Witz"
Thomas von der Osten-Sacken

Aber in einer Demokratie sind die Bürger der Souverän, sie wählen und sind vor dem Gesetz alle gleich. Das klingt für Europäer banal, ist aber im Nahen Osten die zentrale Frontlinie. Die wichtigste Forderung der syrischen Zivilgesellschaft, aber auch während des Arabischen Frühlings, war "One law for all" – ein Gesetz für alle, alle müssen vor dem Gesetz gleich sein. Dem kommt die syrische Verfassung nicht entgegen. Sie geht auch wieder von einer Ungleichheit durch Geburt aus. Es geht aber darum, dass es auch in Syrien und der arabischen Welt Citizenship gibt – Bürger, die vor dem Gesetz gleich sind und Rechte haben, die der Staat zu achten hat.

Die syrische Verfassung ist widersprüchlich: Sie garantiert Meinungsfreiheit, aber bezeichnet den Staat und nicht den Bürger als Souverän. Nach der syrischen Verfassung gewährt der Staat Rechte – Bürger haben sie nicht qua Geburt. Ich habe mich sehr gefreut, als ich vor wenigen Tagen mitbekam, dass ein Komitee in Syrien Bürgerrechte mit der Parole "Religion für Gott, das Land für alle" eingefordert hat.

Syrien ist also dabei, ein weiterer islamistischer Staat zu werden.

Das ist sicher das Ziel von Ahmed al-Scharaa und der HTS, aber ob das auch so kommt, ist keineswegs klar. Viele Syrer fordern Bürgerrechte und eine demokratische Republik. Mit ihnen muss sich al-Scharaa auseinandersetzen. Und er muss die Frage beantworten, was islamistische Herrschaft im Augenblick in Syrien bedeutet. Gruppen wie die HTS oder der Islamische Staat waren früher für alle Demokraten Feinde. Man konnte nur mit Militär auf sie reagieren. Die US-Armee hat den IS in Syrien geschlagen. Aber die HTS ist im Moment kein Feind, sondern für viele ein politischer Gegner. Die HTS muss sich mit den Syrern auseinandersetzen – und die sich mit der HTS. Und auch al-Scharaa dürfte bewusst sein, dass alle Versuche, den Politischen Islam mit radikalen Maßnahmen durchzusetzen, eher gescheitert sind: zwei Drittel aller Iranerinnen und Iraner zum Beispiel würden lieber heute als morgen die Islamische Republik loswerden. Es ist noch offen, wie er und die anderen Islamisten sich in Zukunft orientieren werden. Aber er muss Gespräche führen, denn die Massaker haben auch gezeigt, dass er seine Macht noch nicht gesichert hat. Wie das ausgehen wird, ob er eine Antwort findet – das ist vollkommen offen. Klar ist: Viele Menschen in Syrien wollen einen demokratisch-republikanischen Nationalstaat und werden dafür auch kämpfen.

Dieser Forderung läuft der Minderheiten-Diskurs entgegen, den europäische Politiker gerade mit Ahmed al-Scharaa führen. Mit Minderheiten können Islamisten eigentlich sogar ganz gut umgehen, wenn sie als "Religion des Buches" gelten. Bürgerrechte und das Volk als Souverän sind mit der Scharia nicht vereinbar. Syrien wird von der Unterstützung Europas noch lange abhängig sein. Es sollte Bürgerrechte und nicht Minderheitenrechte fordern, denn die sind die Grundlage einer bürgerlichen Republik. Sieht man die Menschen nicht als Individuen, sondern nur als Teil religiöser oder ethnischer Gruppen, zerfällt eine Gesellschaft. Solche Debatten kennen wir ja auch im Westen. Rechte und linke Identitätspolitik zielt ja darauf ab, die Menschen in Gruppen einzuteilen und denen Rechte zuzusprechen – nicht den Individuen.

Aber wie viele Syrer wollen eine bürgerliche Republik? Spielen religiöse und ethnische Identitäten nicht ebenso eine große Rolle wie die Zugehörigkeit zu Großfamilien und regionalen Wurzeln?

Ja, das gibt es alles, und es spielt auch eine Rolle. Aber der Wunsch nach Bürgerrechten ist eine Grundtendenz, die schon den Arabischen Frühling prägte. Es geht auch jetzt um das Konzept des Citizenship. Europäer könnten jetzt wichtige Gesprächspartner auf Augenhöhe sein, verschiedene Verfassungsmodelle vorstellen und die Syrer so dabei unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden. Wir müssen genauer hinschauen, wie Citizenship – also Staatsbürgerschaft – in multireligiösen und multinationalen föderalen Systemen funktionieren kann. Dabei lohnt sich etwa der Blick nach Belgien mit seiner besonderen föderalen Struktur aus Flamen, Wallonen und der Region Brüssel. Auch Kanada bietet ein interessantes Modell – insbesondere, wie dort die Spannungen zwischen französisch- und englischsprachigen Bevölkerungsgruppen gelöst wurden. Und schließlich Deutschland, dessen föderale Struktur ja bewusst als Gegenentwurf zur präsidial geprägten Weimarer Republik und zur Diktatur entstanden ist – was sich unter anderem in einer dezentralisierten Polizei ausdrückt. Spannend bleibt letztlich die Frage: Welche dieser Modelle lassen sich auf die komplexen Realitäten im Nahen Osten übertragen – und dort möglicherweise synthetisieren?

Das Interview führte Stefan Laurin für den hpd.

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Kommentare (36)

Roland Fakler (nicht überprüft)

Mo. 7 Apr 2025 - 19:29

Auf der Homepage einer hiesigen Moschee steht folgender Text: „Demokratie ist ein System, das dem Islam widerspricht, da es die Gesetzgebungsgewalt dem Volk oder seinen Vertretern (wie etwa den Parlamentsmitgliedern) überträgt. Demnach liegt die gesetzgebende Gewalt in der Demokratie nicht bei Allah – erhaben sei Er -, sondern beim Volk und seinen Abgeordneten, und nicht deren Konsens, sondern die Mehrheit zählt. So wird das, worüber sich die Mehrheit einig ist, zu Gesetzen, die für die Nation bindend sind, selbst wenn es dem gesunden Menschenverstand, der religiösen Lehre oder der Vernunft widerspricht. In diesen Systemen wurden Gesetze erlassen, die Abtreibung, gleichgeschlechtliche Ehe und Wucherzinsen (Riba) erlauben; die Regeln der Scharia wurden abgeschafft; Unzucht/Ehebruch und Alkoholkonsum sind erlaubt. Tatsächlich befindet sich dieses System im Konflikt mit dem Islam und seinen Anhängern.”

Mein Kommentar: Der Islam will die Herrschaft der gläubigen Muslime über die sogenannten „Ungläubigen“. Der Islam lehnt die Demokratie ab, weil er glaubt, dass die angeblichen Gesetze Allahs über den von Menschen gemachten Gesetzen stehen sollten. Damit soll die Herrschaft der islamischen Geistlichen mit einem erfundenen, nicht-existierenden Wesen legitimiert werden, wie einst die „Könige von Gottes Gnaden“ ihre Herrschaft im christlichen Abendland mit einem nicht erkennbaren Wesen legitimiert haben. Allah sagt dazu nichts. Er kann dazu nichts sagen, weil er nicht wirklich existent ist. Es gibt keine überzeugendere Legitimation der Staatsmacht, als wenn die Regierenden von den Regierten in freien Wahlen gewählt werden. Weitere Ungeheuerlichkeiten dieser Website habe ich hier untersucht: rolandfakler.de/islamqa

Dipl. Phil. He… (nicht überprüft)

Di. 8 Apr 2025 - 12:24

Antwort auf von Roland Fakler (nicht überprüft)

Nach 20 Jahren Strafrecht im Kontext der Strafverfolgungsbehörden vollste Zustimmung, lieber Herr Fakler! Eigentlich hätten Staats- und Verfassungsschutz schon längst gegen diese von Ihnen benannte Moschee und deren öffentlich-verlautbarten, staats- und verfassungsfreindlichen Zitate vorgehen müssen. Warum ist dies bislang nicht geschehen? Diese Moschee greift die Grundfesten unserer parlamentarischen Demokratie an. Danke für Ihr Engagement! Ich und viele meiner Kolleginnen und Kollegen sehen dies aus innenpolitischer Sicht analog - der politische Islam ist der größte Feind der westlichen Demokratien und Verfassungen. Ein öffentliches, uneingeschränktes Bekenntnis zu unserem Grundgesetz und dem Vertrag von Lissabon als europäische Verfassung vermisse ich von seiten eines wie auch immer gearteten, "europäischen" Islams bislang.

Roland Fakler (nicht überprüft)

Di. 8 Apr 2025 - 13:58

Antwort auf von Dipl. Phil. He… (nicht überprüft)

Danke für Ihre Zustimmung, auch dem HPD sei Dank, dass das Thema hier besprochen wird, wo es andernorts einfach unter den Tisch gekehrt oder mit einem Tabu behaftet wird.
Ich möchte hier klar machen: Ich bin Humanist und kein Menschenfeind. Meine Aufgabe sehe ich darin, die freiheitlichen Werte, die wir in Deutschland nach viel Blutvergießen in Jahrhunderten gegen ihre Feinde, die Kirchen, die Könige und Kaiser, die Diktaturen, faschistisch und kommunistich, endlich erkämpft haben, zu verteidigen.
Den orthodoxen Islam halte ich, neben linken und rechten Extremisten für den größten Feind dieser Werte. Muslime sind selbst die ersten Opfer dieser Ideologie, denoch bemühe ich mich die Menschen von ihrer Ideologie zu trennen. Es gab auch unter dem Faschismus viele gute Menschen, aber diese Ideologie war menschnfeindlich, genauso ist es mit dem Islam. Er teilt die Menschen, wie der Faschismus, in wertvolle und wertlose ein. Solche Ideologien waren der größte Fluch für die Menschheit…aber sie wird hier siegen, wenn wir unsere Werte nicht entschlossen verteidigen. Leider hat in der Geschichte nicht der Gute, sondern der Dumme und Brutale gesiegt, weil die Guten zu schwach und zu tolerant und zu naiv waren dem Bösen die Stirn zu bieten.
Ich habe inzwischen auch positive Rückmeldung vom Verfassungsschutz und von der lokalen Presse erhalten.

Dipl. Phil. He… (nicht überprüft)

Mi. 9 Apr 2025 - 12:22

Antwort auf von Roland Fakler (nicht überprüft)

Lieber Herr Fakler,

vor dem orthodoxen Islam warnen die in- und ausländischen Sicherheitsbehörden seit Jahzehnten. Nur die bundesdeutsche Politik wird ihrer Verantwortung [immer noch nicht] gerecht. Sie ignoriert diese besorgniserregenden Entwicklungen auf ganzer Linie und subsumiert die permanenten Verstöße gegen die deutschen und europäischen Verfassungen unter "Religionsfreiheit". Solange dies so ist, werden weiterhin unschuldige europäische Bürgerinnen und Bürger zu bitteren Opfern dieser Steinzeitkonfession werden.

- Um nach strafrechtlichen Delikten zu ihrem Nachteil vom Staat in Entschädigungsfragen erneut im Stich gelassen zu werden. Die Opfer der Magdeburger Terrorattacke erhielten aus dem Landesopferfonds pauschal 5.000,-- EUR - eine Herabwürdigung und Beschämung sondersgleichen.

Nach jedem islamistischen Attentat müssten zwingend auch Staats- und Verfassungsschutz ermitteln, da gegen die Grundfesten unserer Verfassung gerichtet. Das sehe ich bislang nicht im Ansatz.

Der Staat muss sich endlich seiner Verantwortung bewusst werden und konsequent rechtsstaatlich auftreten. Anonsten werden wir vor allem in Westeuropa weiterhin Zunahmen radikalislamischer Strömungen mit den zugehörigen Straftaten und eine Abwanderung der Bevölkerung in sichere Länder sehen.

Petra Stein (nicht überprüft)

Di. 8 Apr 2025 - 11:34

Humanismus und Islamfeindlichkeit widersprechen sich. Der "Humanistische Pressedienst" schafft sich mit seiner endlosen Flut islamfeindlicher Artikel also ein gravierendes Problem, für das ich keine andere Lösung sehe, als das Thema zu wechseln, und dann wirklich "humanistisch" zu sein.

Petra Pausch (nicht überprüft)

Di. 8 Apr 2025 - 12:03

Antwort auf von Petra Stein (nicht überprüft)

Kann es möglich sein, dass Sie Islam und Islamismus nicht unterscheiden können?

du wirst sicher das gerne erklären - vor dem Hintergrund der vielen, vielen Artikel beim Humanistischen Pressedienst, die nicht sauber unterscheiden, sondern Stimmung machen, gegen den Islam

Petra Pausch (nicht überprüft)

Mi. 9 Apr 2025 - 09:39

Antwort auf von Petra Stein (nicht überprüft)

1. Weshalb Duzen Sie mich? Kennen wir uns?
2. Stelle ich fest: Sie haben sich nicht die Mühe gemacht, auf meinen Einwand zu reagieren. Sondern auch hier wieder einfach nur etwas behauptet. (Was nach meiner Meinung und der etlicher anderer Kommentator*innen falsch ist.)

Also: Bitte begründen Sie konkret, wo und an welcher Stelle Sie beim hpd festgestellt haben, dass nicht zwischen Islam und Islamismus (politischer Islam) unterschieden wird.

Petra Stein (nicht überprüft)

Mi. 9 Apr 2025 - 11:43

Antwort auf von Petra Pausch (nicht überprüft)

fragen Sie – Sie! – die Redaktion, es wurde gerade ein Kommentar von mir nicht veröffentlicht (gegen die Netiquette hat er sicher nicht verstossen)
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Antwort der Redaktion: Sie, Frau Stein, antworten nicht auf die Ihnen gestellten Fragen sondern reagieren polemisch und inhaltslos. Deshalb haben wir entschieden, Ihren Kommentar nicht zu veröffentlichen. Da Sie uns hier nun aber ins Spiel bringen, antworten wir hier.

(Im Übrigen ist die Bemerkung "fragen Sie – Sie! – die Redaktion..." auch unfreundlich gegenüber der Fragestellering und verstößt damit gegen die Netiquette. Wenn Sie gefragt werden, weshalb Sie das "Du" als Anrede verwenden, könnten Sie darauf antworten anstatt das hier lächerlich machen zu wollen.)

Dipl. Phil. He… (nicht überprüft)

Mi. 9 Apr 2025 - 12:34

Antwort auf von Petra Stein (nicht überprüft)

Sehr verehrte Frau Stein,

darf ich fragen, was Sie beruflich machen?

Verfolgen Sie die regelmäßigen PKS Polizeilichen Kriminalstatistiken, BKA Statistiken und die polizeilichen Berichterstattungen? Ist Ihnen aufgefallen dass, wir seit 2015 einen explosionsartigen Anstieg der Migrationskriminalität insbesondere bei nicht-deutschen Tätergruppen haben? Ist Ihnen aufgefallen, dass die führenden Tätergruppen (an der Spitze syrische, irakische, iranische, türkische Täter) konfessionell, d.h. islamisch, sozialisiert sind?

Ich würde Sie sehr gern einmal mit Opfern islamistischer Delikte konfrontieren (Gruppenvergewaltigungen, Messerattacken, Terroranschläge, etc.). Ihr Vorwurf der "Stimmungsmache gegen den Islam" ist nicht nur schwer auszuhalten, sondern fahrlässig unsubstantiiert.

Petra Stein (nicht überprüft)

Mi. 9 Apr 2025 - 16:33

Antwort auf von Dipl. Phil. He… (nicht überprüft)

@ "Dipl. Phil. Hel..." so erscheint auf meinem PC Ihr Name: die Titel sind wichtiger als Ihr Name? Natürlich dürfen Sie fragen, was ich beruflich mache - und natürlich bekommen Sie darauf von mir keine Antwort. Ich bin - nur mal so am Rande - schon mehrmals Opfer der Gewalt von "Biodeutschen" geworden, was in keiner Statistik erfasst wurde, weil ich a.) keinen Zeugen hatte, mich b.) jemand massiv eingeschüchtert hat: "wenn du mich anzeigst, steh ich bei dir vor der Tür!" Auf der Polizeiwache wurde mir bestätigt, dass im Falle einer Anzeige der Beschuldigte natürlich meine Adresse erhält.

Dipl. Phil. He… (nicht überprüft)

Do. 10 Apr 2025 - 10:16

Antwort auf von Petra Stein (nicht überprüft)

Sehr verehrte Frau Stein,
es ist auffällig, dass Sie sich nicht nur pauschal und unsachlich äußern, sondern dem HPD und einer Vielzahl von Kommentatoren im Forum - völlig faktenfern - Islamfeindlichkeit unterstellen.
Und, ja, Sie werden auch persönlich und kommentieren meinen Hochschulabschluss in Form eines Diploms. Auf diesen bin ich i.Ü. sehr stolz, da er mit 9 Semestern harten NC-Studiums an einer der führenden bundesdeutschen Universitäten verbunden war. Daher wäre ich Ihnen für mehr Respekt und Wertschätzung verbunden.

Petra Stein (nicht überprüft)

Do. 10 Apr 2025 - 12:05

Antwort auf von Dipl. Phil. He… (nicht überprüft)

Fragen Sie doch mal Gläubige des Islam, ob sie Ihre Kommentare "wertschätzen" ... (ich bin evangelisch getauft und ungläubig - nicht, dass Sie sich unnötig verausgaben) Ich hab auch einen "Hochschulabschluss", mach deswegen aber kein Bohei ...

Frau Stein, ich finde, Sie werden zunehmend persönlich. Zum einen duzen Sie andere Foristen, die sich zu Recht dagegen verwehren, zum anderen monieren Sie bei anderen Foristen wie mir die Titelführung. Abgesehen davon fällt Ihre unfreundliche, faktenferne Argumentation auf. Aus meiner Sicht verstoßen Sie damit gegen die HPD-Netikette. Ich werde die Redaktion daher darauf hinweisen.

SG aus E (nicht überprüft)

So. 13 Apr 2025 - 19:33

Antwort auf von Petra Stein (nicht überprüft)

Islam, Islamfeindlichkeit, Islamismus und Stimmung machen gegen den Islam beim 'hpd'? – Ich denke, wer sucht, der findet. Z.B. unter den Leseempfehlungen des Folgeartikels von Stefan Laurin: "Ramadan mit staatlich finanzierter Leuchtreklame – Einen Monat Freifahrtschein für den Politischen Islam" (1). Der Artikel steckt voller Triggerworte für 'Islamkritiker': Verbindungen ins islamistische Milieu, Kindeswohlgefährdung, Anpassungsdruck, Terrorgefahr, vorauseiliender Gehorsam, schrankenlose Machterweiterung einer Religion, die nicht durch die Aufklärung gegangen ist, religiöse Einmischung im zivilen Raum, Akteure aus dem Geflecht der islamistischen Muslimbruderschaft, legalistisch-islamische Unterwanderung im Gewand des Dialogs, die Unvereinbarkeit von Scharia und Demokratie, die groteske Schieflage des Umgangs eines multikulturellen Einwanderungslandes mit dem Islam.

Ja, das alles passiert angeblich, wenn Muslime Ramadan praktizieren und Stadtverwaltungen Lichter dazu aufhängen (lassen). Was ist das jetzt? Islamfeindlich, rechts oder nur spießig? (Ich bin für spießig.)

Artikel, in denen tatsächlich nicht zwischen Islam und Islamismus unterschieden wird, sind selten – aber es gibt sie. Z.B. hier: "Droht liberalem islamischem Religionspädagogen Entzug der Lehrerlaubnis?" (2). Katharina Eggers vom 'Kompetenzzentrum Islamismus' der 'Aktion 3. Welt Saar' behauptet darin, die baden-württembergische 'Stiftung Sunnitischer Schulrat' werde von islamistischen Verbänden dominiert. Wäre es so, müssten die beiden Verbände, um die es hier geht, im Verfassungsschutzbericht genannt worden sein. Dies ist aber nicht der Fall. Wie gedankenlos die 'Aktion 3. Welt Saar' mit schwerwiegenden Vorwürfen umgeht, zeigt sich darin, dass die gleichen Verbände im selben Artikel auch als konservativ und als ultraorthodox bezeichnet werden.

Spießigkeit und Gedankenlosigkeit findet man also in so manchem Artikel zum Thema Islam in Deutschland. Frau Stein schlägt vor, das Thema zu wechseln, ich fände gut, wenn man das Diskussionsniveau etwas anheben könnte.

(1) https://hpd.de/artikel/einen-monat-freifahrtschein-fuer-den-politischen-islam-22033
(2) https://hpd.de/artikel/droht-liberalem-islamischem-religionspaedagogen-dr-abdel-hakim-ourghi-entzug-lehrerlaubnis-19386

Haben Sie jemals beim Humanistischen Pressedienst einen Artikel gelesen, der mit dem Islam sympathisiert? Zeigen Sie ihn mir! Danke! -

SG aus E : "Artikel, in denen tatsächlich nicht zwischen Islam und Islamismus unterschieden wird, sind selten" Es geht um den Gesamteindruck, den Eindruck eines naiven Lesers, oder von jemand, der gerade mal die Überschriften liest, Artikel überfliegt: was kommt da heraus? Ich sage, der Eindruck ist: "der Islam ist die größte Gefahr, die es für die Demokratie und Freiheit gibt! Diese Gefahr muss mit allen - allen! - Mitteln bekämpft werden!" Auch mit undemokratischen, diktatorischen, es kommt regelmässig Popper mit dem "Toleranzparadoxon" als Freifahrtschein, andere diskriminieren zu dürfen, wenn es nur der guten Sache dient. Und das bei "Humanisten"?

Dipl. Phil. He… (nicht überprüft)

Di. 8 Apr 2025 - 12:39

Antwort auf von Petra Stein (nicht überprüft)

Verehrte Frau Stein,
ich weiß nicht, wie Sie sich bislang mit dem islamischen Scharia-Recht und den einzelnen Suren in der "Auslebung" inmitten Ds und Europas auseinandergesetzt haben. Ich gehe davon aus, in keiner Weise. Ansonsten wäre Ihnen glasklar, dass der politische Islam hierzulande grundgesetzwidrig und mithin verfassungsfeindlich praktiziert. Ihren Vorwurf der "Islamophobie" bzw. "Islamfeindlichkeit" gegenüber dem HPD halte ich für fahrlässig naiv. Stellvertretend seien genannt: 1. Juden- und Israelhass, 2. Lesben- und Schwulenfeindlichkeit, 3. Nichtachtung Andersgläubiger und s.g. "Ungläubiger," 4. Unzählige Terroranschläge im Namen dieser Steinzeit-Konfession auf die freien westlichen Gesellschaften, 5. Ungleichheit von Mann und Frau, 6. Femizide, 7. Ehrenmorde, 8. eine Vielzahl weiterer Delikte (Stalking, Nötigung, Freiheitsberaubung, etc.) im Namen dieser "Konfession". Insofern bin ich dem HDP unendlich dankbar, dass er genau diese Thematik immer wieder kritisch aufgreift, da unabdingbar.

Petra Stein (nicht überprüft)

Di. 8 Apr 2025 - 16:14

Antwort auf von Dipl. Phil. He… (nicht überprüft)

"Insofern bin ich dem HDP unendlich dankbar, dass er genau diese Thematik immer wieder kritisch aufgreift" bestätigt, dass der "Islam" Dauerthema beim Humanistischen Pressedienst ist. Tipp: Mansplaining kommt bei Frauen nicht wirklich gut an

Inseljunge (nicht überprüft)

Di. 8 Apr 2025 - 12:46

Antwort auf von Petra Stein (nicht überprüft)

"Humanismus und Islamfeindlichkeit widersprechen sich. ..."
Können Sie das bitte auch inhaltlich etwas ausführen?

Petra Stein (nicht überprüft)

Di. 8 Apr 2025 - 16:20

Antwort auf von Inseljunge (nicht überprüft)

Was halten Sie von Toleranz gegenüber Anders-Lebenden? Sollte "Humanismus" die haben?

"Was halten Sie von Toleranz gegenüber Anders-Lebenden? Sollte 'Humanismus' die haben?"

Ja, sicher, wenn es nur um lässliches Anders-Leben ginge. Das hängt sehr von Art und Grad dieses Anders ab. Hier geht es ja um "Politischer Islam und Verfassung widersprechen sich". Wenn also die weltanschauliche und rechtliche Grundlage einer Gemeinschaft infragegestellt und bekämpft wird, scheint mir Toleranz nicht angebracht. Genauso handhabt es auch jede stark islamisch geprägte Gesellschaft.

"scheint mir Toleranz nicht angebracht. Genauso handhabt es auch jede stark islamisch geprägte Gesellschaft." wenn die das machen, machen wir das auch? Gibt man damit nicht die politischen und ethischen Standards auf, die die eigene - vermeintliche - Überlegenheit begründen sollen?

"wenn die das machen, machen wir das auch? Gibt man damit nicht die politischen und ethischen Standards auf, die die eigene - vermeintliche - Überlegenheit begründen sollen?"
Nein, im Gegenteil, der freiheitlich-demokratische Verfassungstaat wie der z. B. islamische Gottesstaat verteidigen so ihr gesellschaftliches Fundament, eben die 'politischen und ethischen Standards'. Der Unterschied ist nur: Islamisten wollen weder Freiheit noch Demokratie, ich schon. Daher kann ich politischen Islam in seiner fundamentalen und umfassenden Form nicht tolererieren.
Toleranz um jeden Preis ist sicherste Weg, die freiheitlich-demokratische Grundordnung ihren schärfsten Widersachern auszuliefern.

@ Inseljunge Ich sehe in Deutschland zur Zeit nicht die Gefahr eines "islamistischen" Umsturzes. Die "freiheitlich-demokratische Grundordnung" wird meines Erachtens von ganz anderer Seite gefährdet: von "Rechts" und einer sich mit Rechts solidarisierenden, ausser Kontrolle geratenen "Mitte" - mit, zum Beispiel, immer grösser werdender Ausländerfeindlichkeit ("Islamfeindlichkeit"). Wie schätzen Sie die Gefahr durch "Big Tech" für eine demokratische Gesellschaft ein?

Inseljunge (nicht überprüft)

Do. 10 Apr 2025 - 09:10

Antwort auf von Petra Stein (nicht überprüft)

"Ich sehe in Deutschland zur Zeit nicht die Gefahr eines 'islamistischen' Umsturzes. Die 'freiheitlich-demokratische Grundordnung' wird meines Erachtens von ganz anderer Seite gefährdet: von 'Rechts' "
Das eine schließt das andere nicht aus. Daher gilt es gegenüber allen Verfassungsfeinden wachsam und wehrhaft zu sein.

Tschuldigung, ich sag’s mal deutlich: In Deutschland an einen "islamistischen" Umsturz zu glauben, ist paranoid - bzw. rechte Propaganda

"Tschuldigung, ich sag’s mal deutlich: In Deutschland an einen 'islamistischen' Umsturz zu glauben, ist paranoid - bzw. rechte Propaganda"
Diese Strohmann-Formulierung stammt ausschließlich von Ihnen und niemand anders hat dies so geäußert. Das Spektrum der verfassungsfeindlichen Bestrebungen ist breit und bereits kleinste Anzeichen geben Anlass zur Aufmerksamkeit und Abwehr. Dabei ist es vollkommen egal aus welcher Richtung die Feinde agieren: die Extremisten sitzen in allen Ecken, z. B. politisch links UND rechts sowie in allen Religionen, die sich auch fürs Weltliche zuständig fühlen.

"Diese Strohmann-Formulierung stammt ausschließlich von Ihnen" Diese Formulierung ist in der Tat meine Zusammenfassung von dem, was - auch beim Humanistischen Pressedienst - passiert: es werden riesige Gefahren durch den Islam ausgemalt, um ...? Um was eigentlich? Die islamischen Mitbürger in Deutschland ausweisen zu dürfen? Oder doch zumindest hassen zu können? Vielleicht ist es eine willkommene Ablenkung von echten Problemen? Was soll das Ganze?

Hallo? — Es geht hier weder um Islam im Allgemeinen noch um islamische Mitbürger, sondern um politischen Islam: "Politischer Islam und Verfassung widersprechen sich"

Ihre tendenziöse Interpretation des tatsächlich Gesagten ist wenig hilfreich, sie bedient sich in unangemessener Form der klassischen Nazi- und Islamophopie-Keule. Was soll das Ganze?

Dipl. Phil. He… (nicht überprüft)

Mi. 9 Apr 2025 - 12:40

Antwort auf von Petra Stein (nicht überprüft)

Darf ich fragen, verehrte Frau Stein, welcher politischen Strömung, Partei, Sekte oder sonstigen Glaubensrichtung Sie angehören? Dass würde für den HPD und die Kommentatoren hier sicherlich so einiges erklären - und auch erleichtern. Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen!

Dipl. Phil. He… (nicht überprüft)

Mi. 9 Apr 2025 - 12:25

Antwort auf von Inseljunge (nicht überprüft)

Lieber Inseljunge,
auf die Darlegungen von Frau Stein bin ich schon jetzt gespannt. Diese werden sicherlich grundsolide sein.

Roland Fakler (nicht überprüft)

Di. 8 Apr 2025 - 14:25

Antwort auf von Petra Stein (nicht überprüft)

Es gibt doch gute Gründe gegenüber einer Weltanschuung feindlich zu sein, die mich in die Hölle wünscht und die mir, hätte sie hier die Macht dazu, alle Menschenrechte verweigern würde, eine Weltanschauung die Zweidrittel der Menschheit als Ungläubige und Feinde betrachtet.

Monika Müller (nicht überprüft)

Di. 8 Apr 2025 - 17:04

Antwort auf von Petra Stein (nicht überprüft)

Verehrte Frau Stein,

Menschen, die keinen deutlichen Unterschied zwischen Islamismus und Islam machen, und die die Gefahr verharmlosen, die vom politischen Islam für den Rechtsstaat ausgeht, sind es, die in der öffentlcien Debatte den Rechtspopulisten die Bälle vor die Füße legen, aus denen die dann die Tore machen.

SG aus E (nicht überprüft)

Di. 8 Apr 2025 - 21:09

Thomas von der Osten-Sacken: "Diese Verfassung ist ein Witz, sie wurde von sieben Leuten in fünf Wochen zusammengeschrieben. Sie ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht."

Das Urteil klingt angesichts dessen, dass im Interview nur wenig Konkretes über den Inhalt gesagt wird, doch etwas pauschal. Kann schon sein, dass manche da Islamfeindlichkeit wittern. Etwas differenzierter beschrieben wird der Entwurf zur syrischen Übergangsverfassung hier: https://magazin.zenith.me/de/politik/verfassungsrechtliche-erklaerung-und-die-rolle-von-ahmad-al-shara "Was steckt in Syriens neuer Verfassung?", eine Analyse von Naseef Naeem.

Lachmann (nicht überprüft)

Mi. 9 Apr 2025 - 08:10

Ein Leben mit der Pflicht zu glauben, wenn man nicht mit der Hölle bedroht und ein Leben als Minderwertiger leben möchte.
Oder ein Leben ohne die Pflicht kritiklos zu glauben?
Das ist der Unterschied zwischem dem Glauben an eine göttliche Ordnung und einem demokratischem Verfassungsstaat.

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