Kunst und Kultur

AHA! Belletristik

(hpd) „Wir sind hier, um Bier zu trinken.“ „Muttergottheiten sind ebenso blödsinnige Vorstellungen wie Vatergottheiten.“ – Heute stellt der hpd AHA! Belletristen vor, die eloquent ihre Meinungen zum besten geben. Einer von ihnen schreibt preisgekrönte religionskritische Kinderbücher, ein bekennender Ex-Muslim verfasst nicht nur Romane, sondern auch Bollywood-Drehbücher und eine Südafrikanerin erhielt den Literatur-Nobelpreis.

Drei Fragen an ... Leo Igwe

KÖLN. (hpd) Ab heute findet in Köln unter dem Titel „Die Atheistische Perspektive“ die Atheist Convention statt. Im Vorfeld stellt der hpd zwei der internationalen Referenten und ihre zentralen Thesen in Kurzinterviews vor. Heute Leo Igwe. Er ist der Begründer der humanistischen Bewegung in Nigeria und der Vertreter des afrikanischen Kontinents unter den Referenten.

Atheistentagung auf den Philippinen

MANILA. (hpd) Am kommenden Wochenende findet in Köln zum ersten Mal eine internationale Atheistenkonferenz in Deutschland statt. Unter dem Motto „Die atheistische Perspektive“ werden deutsche, deutschsprachige und internationale Referenten drei Tage lang referieren, während rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich austauschen und Kontakte knüpfen.

„Das schwächt unsere Glaubwürdigkeit"

OSLO. (hpd) Die Generalsekretärin der Humanistischen Vereinigung Norwegens, (Human Etisk Forbund, HEF), Kristin Mile, zog eine kritische Bilanz nach der Reform des Staatskirchensystems in Norwegen. Sie sieht darin ein schlechtes Vorbild für Staaten im arabischen Raum, die auf dem Weg zu einer Demokratie sind.

AHA! Business (1)

(hpd) Heute stellt der hpd fünf AHA!-Unternehmer aus drei Kontinenten und vier Ländern vor. Einer von ihnen war einmal ein „wiedergeborener“ Evangelikaler, zwei von ihnen wurden jüdisch erzogen, so gut wie alle sind heute mächtige und einflussreiche atheistische bzw. humanistische Geschäftsleute.

RESPEKT!

TRIER. (hpd) Wo angesichts der Aussprüche real existierender Politiker, „Künstler“, Religionsführer oder sonstiger prominenter Dummbeutel Kabarettisten überflüssig zu werden drohen, macht der Kölner Wolfgang Nitschke aus der Not eine Tugend. In der Tuchfabrik Trier präsentierte er sein aktuelles Soloprogramm „Respekt“, in dessen Zentrum realsatirische Ergüsse seiner Zeitgenossen stehen, die er durch geschickte Auswahl, gewürzt mit eigenen Kommentaren, der verdienten Lächerlichkeit preisgibt.

Overbeck auf dem Weg zum Hassprediger?

BOCHUM. (hpd) In Lourdes erklärte Bischof Overbeck religionsfreie Menschen quasi zu Untermenschen. Als Ruhr- wie auch als Militärbischof ist Overbeck in einer pluralistischen Gesellschaft so nicht tragbar. Die viel propagierte „christliche Toleranz“ zeigt hier ihre gehässige Fratze der Ausgrenzung und Überheblichkeit. Ein Kommentar von Jörg Schnückel

Notizen aus Wien

WIEN. (hpd) Die Befreiungsfeiern im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen zählen zu den wichtigsten Bekenntnissen der Republik und vieler gesellschaftlicher Gruppen zur Mitschuld am NS-Regime und zur Frage des aktiven Antifaschismus. Mit dabei sind immer wieder Trittbrettfahrer. Ihre Basis: Mythologie.

Endlich vorbei

TRIER. (hpd) Die Piusbrüder waren da, Michel Friedman und Frida Gold auch, und Kindergartenkids wurden von ihren Erzieherinnen hingeführt: zum „Heiligen“ Rock. Der war in Übergröße ausgestellt, einen Monat lang, in der Stadt wimmelte es von Absperrungen, riesigen Zelten, Chormeilen, Kakophonien und „Milljuunen“ kleinen, niedlichen, heiligen Röckchen. Das ist jetzt vorbei. Endlich.