Humanistischer Verband Deutschland (HVD)

Ambivalentes BGH-Urteil zur Suizidhilfe

Ein aktueller Beschluss des Bundesgerichtshofs könnte über den Fall hinaus eine Grenzverschiebung bedeuten: Der BGH sprach eine zunächst verurteilte Frau frei, obwohl sie ihrem chronisch schwerkranken Mann eine tödliche Insulindosis gespritzt hatte. Zuvor hatte dieser eigenständig sämtliche im Haus verfügbaren Tabletten eingenommen, um sein Leben zu beenden. Der Vorstandssprecher des HVD Bundesverbandes, Erwin Kress, sieht in dem Grundsatzurteil des BGH ein "zweischneidiges Schwert", da es einerseits das Selbstbestimmungsrecht stärke, andererseits aber "Beihilfemissbrauch" Vorschub leisten könnte.

Kirchenaustritte – Hauptsache weg?

In den vergangenen Tagen wurde viel darüber berichtet, dass der katholischen (und evangelischen) Kirche die Mitglieder abhanden kommen. Die organisierten Christen stellen damit nicht mehr die Mehrheit der in Deutschland lebenden Bürger. Diese Tatsache scheint jedoch bei den Politikern noch nicht angekommen zu sein kritisiert unter anderem auch der HVD Niedersachsen.

Dr. Manuela Schmidt (Präsidentin des HVD BB)

Eröffnung des "Hauses des Humanismus" in Berlin

Pünktlich und passend zum Welthumanistentag wurde gestern in Berlin-Schöneberg das "Haus des Humanismus" eröffnet. Zur Einstimmung in das, was zukünftig an diesem "Ort der Begegnung" passieren wird, begann nach den offiziellen Eröffnungsreden das ganztägige Festival "Liebe Stadt Revolte".

136. Jugendfeier des HVD Niedersachsen: 50 Jungen Humanisten aus Hannover feierten ihr Erwachsenwerden

Junge Humanisten feiern ihr Erwachsenwerden

Am vergangenen Sonntag fand die 136. Jugendfeier des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) Niedersachsen in Hannover statt. 50 Junge Humanistinnen und Humanisten (JuHus) aus Hannover und der Region feierten mit rund 600 Gästen im Theater am Aegi ihren Einstieg ins Erwachsenwerden.

Tag der Befreiung steht "im Schatten der russischen Aggression in der Ukraine"

Der 8. Mai 1945 gilt als Tag der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. In Brandenburg und in Schleswig-Holstein ist der 8. Mai inzwischen offizieller Gedenktag. Er sollte ein Feiertag für jeden antifaschistischen und friedliebenden Menschen sein. Ein Statement von Erwin Kress, dem Vorstandssprecher des HVD Bundesverbandes.