Ukraine

Wladimir Putin und der russische Partriarch Kirill

Allianz von Kirche und Staat in Russland fördert Akzeptanz von Putins Krieg

Der Soziologe Detlef Pollack sagt, die Identifikation mit Orthodoxie und Nationalstolz in Russland sei in den vergangenen Jahrzehnten rasant gestiegen. Die Kopplung von Kirche und Staat begünstige die Unterstützung für Putin. Patriarch und Präsident seien geeint im Geschichtsbild und in der Ablehnung westlicher Werte, ein "hochgefährliches Gefühl der Demütigung einer einstigen Großmacht".

Das Wort "Weltkrieg" gehört nicht in die Gegenwart

Seit einer Woche können wir nun erleben, wie zerbrechlich der Frieden auch in Europa ist. Was über 30 Jahre zusammengewachsen ist, wird wieder auseinandergerissen. Und Schlimmeres könnte passieren, wenn es jemand darauf anlegt. Mut macht auf der anderen Seite die seltene Einigkeit im Protest gegen den russischen Angriff auf die Ukraine.

Nobelpreisträger rufen zum Frieden auf

Mehr als 100 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger verschiedenster Disziplinen rufen angesichts des von russischem Boden ausgehenden Krieges in der Ukraine zum Frieden auf. Dazu haben sie eine Deklaration unter­zeichnet, die von der Max-Planck-Gesellschaft initiiert wurde und die von den Lindauer Nobelpreisträgertagungen unterstützt wird.

Präsentation der Putin-Figur am Montagmorgen

"So dreist und wirr hat noch kaum einer von den großen Demagogen gelogen"

Der bekannte Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly ließ am Rosenmontag eine Putin-Figur durch Düsseldorf fahren, die sich die Ukraine in den Rachen stopft, während diese zerbricht. "Erstick dran!!!" ist darauf zu lesen. Es war eine persönliche Aktion mit seinem Team, zu der sich der Künstler spontan entschlossen hatte, der eigentliche Rosenmontagszug findet coronabedingt erst im Mai statt. Der hpd hat mit Tilly über den Krieg in der Ukraine und einen neu aufgestellten Wagenbaurekord gesprochen.

Kalter Krieg 2.0

Russland marschiert in die Ukraine ein. Zum Entsetzen Vieler hat Putin es tatsächlich gewagt. Er hat damit den Kalten Krieg 2.0 ausgerufen. Ein Kommentar von Daniela Wakonigg.

Ausstellung auf dem Majdan

Eine neue Dimension der Ukraine-Krise

BONN. (hpd) Das politisch fragile Donbass wurde zu einem Experimentierfeld für gefährliche und menschenverachtende Ideologien gemacht. Der mediale Diskurs über die Krise in und um die Ukraine hat in Deutschland indessen eine neue Dimension erreicht. Ein Kommentar von Danylo Bilyk.