Internationales

Notizen aus Polen (7)

POLEN. (hpd) Bemerkenswertes in Polen aus säkularer Sicht (April 2013). Ein bioethisches Dokument der Bischofskonferenz richtet sich an die Politik, die Priesterausbildung in Polen ist besonders beliebt, eine Gesetzesvorlage zur Schächtung sowie die skurrile Schelte des Ethikrates.

Beschützenswert sind nur die Christen

WIEN. (hpd) Österreichs und Deutschlands Christkonservative setzten sich für verfolgte Christen ein. Und nur für sie. Am 30. April halten sie einen offiziellen Kongress zum Thema „Christenverfolgung“ ab. An Einseitigkeit ist der kaum zu überbieten.

Ethikunterricht verfassungswidrig?

WIEN. (hpd/irp) Anlässlich der bevorstehenden Ministerratsentscheidung zur flächendeckenden Einführung eines „Strafethikunterrichts" für alle Schüler der Sekundarstufe II, die den Religionsunterricht nicht besuchen, übermittelte die „Initiative Religion ist Privatsache" Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) ein brisantes Positionspapier.

Kein Ende der Diskussion

WIEN. (hpd) Jetzt wissen wir es: Weniger als 100.000 Österreicherinnen und Österreicher sind für die Abschaffung der Kirchenprivilegien. Oder zumindest für die Punkte, so wie sie im Rahmen des Volksbegehrens formuliert wurden. Folglich wird das Thema vom Nationalrat nicht behandelt werden. Zumindest nicht in absehbarer Zeit und schon gar nicht als Gesamtpaket.

Fatwa zur Tötung von Ex-Muslimen

MAROKKO. (hpd) Ein islamisches Rechtsgutachten (Fatwa), das von Marokkos Oberstem Rat der Religionshüter (CSO) veröffentlicht wurde und die Todesstrafe für vom Glauben abgefallene Muslime fordert, hat in dem arabischen Land zu heftigen Kontroversen geführt.

Rechtsextreme und Anti-Homoehe-Aktionen

PARIS. (hpd) Zwei Tage vor der geplanten Schlussabstimmung zur Homo-Ehe im französischen Parlament demonstrierten am Sonntag zwischen 45.000 (lt. Polizei) und 270.000 (laut Organisatoren) Menschen gegen das Gesetz. Bereits während früherer Demonstrationen kam es dabei in Paris und in mehreren Städten Frankreichs zu Zusammenstößen mit der Polizei.

Volksbegehren Kirchenprivilegien gescheitert

WIEN. (hpd) Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien ist gescheitert. Laut vorläufigem Endergebnis erreichte es 56.660 Unterschriften, wie das Innenministerium in der Nacht mitteilte. Um erfolgreich zu sein, hätte es 100.000 gebraucht. An dieser Hürde scheiterte auch das parallel laufende Volksbegehren „Demokratie jetzt“.

Unterschreiben heute noch möglich

WIEN. (hpd) Die Initiatoren des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien weisen darauf hin, dass auch heute noch, am Montag, das Volksbegehren unterschrieben werden kann und rufen dazu auf, diese Chance zu nutzen. Die vorläufigen Ergebnisse der Eintragungswoche werden heute am Abend vorliegen.