Red.

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Artikel des Autoren

Symbolbild

ALDI beendet nicht die Massentierhaltung

Vor wenigen Wochen hat ALDI mit großem Tamtam angekündigt, zukünftig kein Billigfleisch mehr zu verkaufen. Konkret bedeutet dieser "ALDI-Hammer", wie es in einigen Medien zu lesen war, dass der Discounter ab 2030 kein Fleisch mehr aus der Haltungsstufe 1 und 2 der "Initiative Tierwohl" mehr verkaufen will. Tiefkühlware und Sonderaktionen wie Saisonware sind davon allerdings ausgeschlossen. Warum damit noch nicht vom Ende der Massentierhaltung gesprochen werden kann, erklärt das Deutsche Tierschutzbüro in einer Pressemitteilung.

Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

Mouhanad Khorchide warnt vor Muslimbruderschaft

In der Rheinischen Post bezeichnete der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide die Muslimbruderschaft am Samstag als "Gefahr für die Demokratie". Dabei verwies er auch darauf, dass diese im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) vertreten sei und forderte das Ende "jeglicher Zusammenarbeit mit solchen Organisationen". "Damit hat er natürlich recht, nur hält er sich selber nicht daran", wundert sich Sigrid Herrmann-Marschall. Die Islamismus-Expertin kritisiert seit geraumer Zeit, dass es insbesondere in NRW zur Normalität geworden ist, vor der Muslimbruderschaft zu warnen, aber gleichzeitig mit Personen aus diesem Milieu zu kooperieren.

Negativpreis für sexistische Werbung verliehen

Seit 2014 vergibt die Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES den "Zornigen Kaktus" für sexistische Werbung. In diesem Jahr ging der erste Platz an ein Plakat, auf dem Staubsaugerroboter angepriesen werden. Ebenfalls auf dem Podest: Ein Gartentechnikhändler und ein Bettengeschäft.

DITIB-Zentralmoschee in Köln

Appell gegen Einfluss von DITIB auf den Religionsunterricht

Im Mai hatte die schwarz-gelbe Landesregierung in Nordrhein-Westfalen eine Kommission für islamischen Religionsunterricht eingerichtet, deren Besetzung auf heftige Kritik stieß. Insbesondere die Aufnahme der DITIB sorgte für Proteste. Das Säkulare NetzWerk NRW hat sich nun mit einem Gutachten an die Politik gewendet, in welchem unter anderem die Nähe der DITIB zur Erdoğan-Regierung aufgezeigt wird.

Den Faschismus stoppen!

In den letzten Tagen wurden die Ergebnisse des Wettbewerbs um Zuschüsse aus dem Patriotischen Fonds (Fundusz Patriotyczny) bekannt gegeben. Dabei zeigte sich, dass nationalistische und profaschistische Organisationen bevorzugt werden. Dagegen protestiert die polnische Bürgerrechtsorganisation "Frauen von der Brücke" mit einem Offenen Brief.