Internationaler Cradle to Cradle Congress 2021

Die nächste industrielle Revolution

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Anfang 2020 fand der letzte Cradle to Cradle Congress in Berlin statt.
Cradle to Cradle Congress 2020 (C2CC20)

Der Internationale Cradle to Cradle Congress "C2CC21" findet in diesem Jahr in drei Etappen mit drei unterschiedlichen Schwerpunktthemen an drei verschiedenen Orten statt. Der erste Teil startet diese Woche in Freiburg.

Ökonomie und Ökologie sind miteinander vereinbar – wenn wir uns von der linearen Wirtschaftsweise verabschieden und stattdessen in Kreisläufen denken. Das ist die Überzeugung von Cradle to Cradle (C2C) NGO, die zum inzwischen siebten Mal den Internationalen Cradle to Cradle Congress veranstaltet. 2021 findet das Event der gemeinnützigen Organisation in drei Etappen und mit drei Schwerpunktthemen in drei Städten statt. Unter dem Leitthema "Urban Future" diskutieren hochkarätige Speaker*innen, wie wir als Gesellschaft künftig leben wollen und welche Rolle der ganzheitliche Kreislaufansatz "Cradle to Cradle" ("von der Wiege zur Wiege") bei der Gestaltung dieser Zukunft einnimmt. 

Beim Auftakt des C2CC21 am Mittwoch in der Messe Freiburg liegt der Schwerpunkt auf der industriellen Skalierung von "Cradle to Cradle" und "Circular Economy" (Kreislaufwirtschaft). Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze, die das Programm mit einem Grußwort einleitet. Anschließend diskutieren die Klimasachverständige und Abteilungsleiterin Energie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Dr. Claudia Kemfert, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) Holger Lösch, der langjährige Politik- und Unternehmensberater Dr. Martin Stuchtey und die Europaabgeordnete der Grünen Anna Cavazzini darüber, wie die Transformation hin zu einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft gelingen kann und welche politischen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden müssen. Mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter diskutiert die NGO über die Rolle von Klima- und Ressourcenpolitik im Bundestagswahlkampf und was davon nach der Wahl übrig bleiben wird.

CEOs und Nachhaltigkeitsverantwortliche von Unternehmen mit C2C-Produkten wie dem Armaturenhersteller Grohe, dem Autozulieferer ZF Friedrichshafen, dem französischen Bodenspezialisten Tarkett, dem pakistanischen Textilhersteller Soorty und dem Messtechnikunternehmen Lorenz sprechen darüber, wie sie Cradle to Cradle eingeführt haben, welche Hindernisse dabei überwunden wurden und wie C2C zu einem Teil der Unternehmensstrategie und damit skaliert werden kann. Dr. Susanne Kadner von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften und Dr. Henning Wilts vom Wuppertal Institut stellen zudem Studien zur Circular Economy vor. Darüber hinaus haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich in interaktiven Foren zu den Themen Standards und Normen als Beschleuniger für die Circular Economy, C2C in der Quartiersentwicklung sowie Produkt-Service-Geschäftsmodelle in die Diskussion einzubringen.

Hier geht es zum Programm für die erste Etappe in Freiburg.

Der Kongress findet am Mittwoch, 14. Juli 2021, von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Messe Freiburg, Neuer Messeplatz 1, 79108 Freiburg sowie online statt.

Die Teilnahme vor Ort in Freiburg ist unter Einhaltung der geltenden Corona-Maßnahmen noch möglich, zudem bietet die NGO einen Livestream an. Tickets sind hier erhältlich.

Die weiteren Etappen finden am 7. September in Mainz und am 4. November in Mönchengladbach statt.

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