Organisationen

„Sie werden es nicht wagen, uns zu unterstützen“

OSLO. (hpd) David P. Silverman ist Präsident der American Atheists und war Delegierter beim World Humanist Congress 2011 in Oslo. Dort sprach Silverman über die drei aktuellsten Herausforderungen in den Vereinigten Staaten und formulierte die optimistische Hoffnung, dass Atheisten die Religion in der Zukunft besiegen werden.

Konsens ist kein Ende selbstständigen Denkens

OSLO. (hpd) Am Sonntag ging der achtzehnte Welthumanistenkongress zu Ende. Es haben 448 Delegierte aus 50 Ländern teilgenommen. Åse Kleveland, Präsidentin des Humanistischen Verband Norwegens, beurteilte das Ereignis als „inspirierend, lohnend und unterhaltsam“. Die frühere Musikerin und ehemalige Kulturministerin verabschiedete sich mit einem selbst gesungenen Lied. Tagungsort 2014 ist Oxford.

HAMU: Praktischer Humanismus auf Norwegisch

OSLO. (hpd) Humanistinnen und Humanisten in Norwegen scheuen sich nicht, über den eigenen Tellerrand zu blicken. Deshalb existiert HAMU: Humanistisk aksjon for menneskerettigheter i utviklingsland, die „Humanistische Aktion für Menschenrechte in Entwicklungsländern“. Die erst seit 1994 tätige Organisation arbeitet heute bereits mit einem Etat von mehr als einer Viertelmillion Euro pro Jahr.

Sophie in 't Veld erhielt IHEU-Award

OSLO. (hpd) Die niederländische Europaparlamentarierin Sophie in 't Veld wurde am Samstag in Oslo mit dem International Humanist Award der IHEU ausgezeichnet. Die Ehrung wurde mit dem Einsatz für das Recht auf Privatsphäre sowie die Rechte von Frauen und homosexuellen Menschen begründet. Auch die Entstehung der europäischen Plattform für säkulare Politik EPPSP war ein Anlass.

„Wir brauchen breite Allianzen“

OSLO. (hpd) Wenn Humanistinnen und Humanisten beim Streit um Religions- und Weltanschauungsfreiheit vorankommen wollen, sollten sie auf breite Allianzen setzen und ihre Anliegen nicht auf ein Thema beschränken. Das empfiehlt Heiner Bielefeldt, UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, im Interview.

Muslime wollen Atheisten missionieren

OSLO. (hpd) Von manchen Erscheinungen am Rande bleibt auch ein Kongress von Menschen nicht verschont, die in besonderem Maße die Rationalität und naturalistische Perspektive für sich in Anspruch nehmen. Vor dem Eingang zum Kongresszentrum in Oslo bemühte sich Anhänger des Korans, den Verteidigern von säkularen und kritischen Geisteshaltungen ihre ganz eigenen Wahrheiten nahezubringen.

Plädoyers für das Verbindende

OSLO. (hpd) Bei der Eröffnung des achtzehnten Welthumanistenkongress wurde die Bedeutung von Perspektiven betont, die verbindende Ideen und Handlungen fördern. Auf diese sollte in schwierigen Zeiten ein Schwerpunkt gelegt werden. Die Gesellschaft dürfe sich angesichts von Bedrohungen nicht spalten lassen. So lautet ein Tenor in den Eröffnungsreden.