Politik

Berliner Humanisten wollen Region entwickeln

BERLIN. (hpd) Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg will sich neu in der Hauptstadt organisieren. Hinter dem Vorhaben steckt die vor kurzem erfolgte Fusion der Verbände in Berlin und Brandenburg sowie das Ziel, mehr Menschen für die praktische Arbeit vor Ort begeistern zu können.

Notizen aus Wien

WIEN. (hpd) Dass Joachim Gauck deutscher Bundespräsident werden soll, wird in Österreich nahezu einhellig begrüßt. Die deutsche Debatte um diese Entscheidung findet einfach nicht statt. Gleichzeitig wäre eine ähnliche Konstellation hierzulande undenkbar.

„Für das christliche Weltbild ist gesorgt“

BERLIN. (hpd) Eine Blitzumfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-Politbarometer ergab gestern, dass lediglich 16 Prozent der Deutschen nicht mit Joachim Gauck als Bundespräsidenten einverstanden sind, 69 Prozent wären mit ihm einverstanden. Die Umfrageergebnisse stehen im starken Kontrast zu den Stimmen aus säkularen und humanistischen Organisationen. Steckt mehr als ein Organisationsdefizit dahinter?

Konfessionsfreie sind dumm

BERLIN. (hpd) Das jeden­falls ist die Meinung der Tagesspiegel-Autorin Claudia Keller. In einem Artikel von gestern “Wer an Gott glaubt, hat den not­wen­di­gen Horizont“ bemüht sie sich, der Ungerechtigkeit “im Namen des Herren” ein Loblied zu sin­gen. Mir ist übel.

Gauckler an der Macht

(kmdd/hpd) Dass die Wahl des neuen Bundespräsidenten letztlich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Alt-Bischof Huber und Pastor Gauck wurde, enthüllt wie kaum ein anderer Sachverhalt die Nöte der deutschen Politik: In einer Zeit, in der rhetorische Phrasendrescherei an die Stelle politischen Sachverstands getreten ist, wendet man sich hilfesuchend an die wahren Meister dieser Kunst: Theologen.

Das Ei neben dem gerupften Adler

DÜSSELDORF. (hpd) In seinem dreißigsten Jahr als Karnevalswagenbauer hat Jacques Tilly seine Position als anerkanntester Wagenbaumeister Deutschlands mit seiner ‚Mannschaft‘ wiederum erfolgreich bestätigen können und Köln hatte wieder einmal das Nachsehen.

Pfarrische Kandidatensuche

BERLIN. (hpd) Auch wenn die Zeit von dreißig Tagen knapp ist, um KandidatInnen für das Amt des Bundespräsidenten zu suchen und zu benennen, erste Vorschläge/Entscheidungen sind derart indiskutabel, dass einem Säkularen sehr bewusst wird, welch Absonderliches derzeit stattfindet.

Uneinsichtig bis zum Schluss

BERLIN. (hpd) Am Freitagvormittag ist Christian Wulff als Staatsoberhaupt zurückgetreten. „Ich war immer aufrichtig“, betonte Wulff in einer knappen Erklärung. Den letzten Ausschlag gegeben hatte ein Antrag der Staatanwaltschaft Hannover, die Immunität des Bundespräsidenten aufzuheben. Angela Merkel nahm die Erklärung „mit größtem Respekt und tiefem Bedauern“ zur Kenntnis.