Politik

Notizen aus den Niederlanden

(hpd) Widersprüchliches aus einem kleinen Land, wie: Muslime gegen eigene Schulen, böse und gute Affen, Muslime in Frauenhäusern, Humanisten gegen Menschenrechte, Homosexuelle gegen Homosexualität sowie immer wieder etwas Neues von Wilders. Und „Wer hat Angst vor Zwarte Piet?"

„Deutsche Zustände, Folge 7"

(hpd) Zum siebten Mal legt eine Wissenschaftlergruppe um Wilhelm Heitmeyer in „Deutsche Zustände" Ergebnisse ihrer empirischen Analysen zur Verbreitung „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" in Deutschland vor. Obwohl sich in der Tendenz erfreulicherweise ein Rückgang konstatieren lässt, besteht weiterhin noch ein relativ hoher Sockel entsprechender Einstellungen und Ressentiments.

Religions- und Weltanschauungsunterricht

BERLIN. (hpd) Kurz vor der „Weihnachtpause" veröffentlichte die Senatsverwaltung die aktuellen der Zahlen der Teilnahme von SchülerInnen am Religions- und Weltanschauungsunterricht an Berliner Schulen. Die Zahlen schreiben den Trend der vergangenen Jahre fort. Es gibt keine überraschenden Ausreißer.

Kann denn Feiern Sünde sein?

LOSHEIM. (a3ws) Die „Aktion 3.Welt Saar" forderte Hilfsorganisationen auf, den Appell ‚Brot statt Böller' einzustellen. „Der Aufruf trägt eine gehörige Portion Lustfeindlichkeit zur Schau. Mit seinem Appell an das schlechte Gewissen richtet er zudem politischen Flurschaden an", so Roland Röder, Geschäftsführer der „Aktion 3.Welt Saar".

Gespensterjagd auf Humanismus

BERLIN. (hpd) Wer gestern (28.12.2008) die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ aufschlug, dem fiel auf Seite 4 ein Wahlplakat der CDU aus den frühen 1950ern ins Auge, dessen Historie eine eigene Geschichte hat, und man dachte prompt, nicht nur der Kalte Krieg kehrt zurück, sondern von Moskau aus werden nun schon wieder Marionetten – „Pankower Freidenker“ – gesteuert, die mittels des (angeblich atheistischen) Humanistischen Verbandes (HVD) und seinem Schulfach „Lebenskunde“ den Kommunismus und die DDR wach halten.

„Pro Reli“ – üble Nachrede gegen den HVD

BERLIN. (HVD/hpd) Der Vorsitzende des Vereins Pro Reli, Dr. Christoph Lehmann, hat gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ausgabe v. 28.12.2008) behauptet, dass sich der Humanistische Verband (HVD) durch „religionsfeindliche und -diffamierende Äußerungen“ auszeichne. Als Beleg dafür wird ein Text mit dem Titel „Die religiöse Dressur des Kindes“ angeführt, der sich auf der Internetseite des Humanistischen Pressedienstes hpd befinde. Weiterhin wird durch Christoph Lehmann wahrheitswidrig behauptet, im Fach Lebenskunde werde „eine Interpretation von Religion gegeben, die von Religionsfeindlichkeit geprägt sei.“

Frieden und Wahrheit sei auf Erden

BERLIN. (hpd) Zur Einstimmung auf ein paar ruhige Tage zum Jahresende, die jeder nach seinem Gusto und seiner Religion leben wird, sollte man sich entspannen und die Dinge einmal etwas ironischer betrachten. In diesem Sinne eine humanistische Weihnachtsbotschaft an die Initiative „Pro Reli".

Religiöse Ethik - ein Wintermärchen?

BERLIN/BAD RADKERSBURG. (hpd) In den Unterschriftssammlungen zum aktuellen Volksbegehren in Berlin wird immer wieder ein grundsätzliches Thema genannt: „Ohne Religion gibt es keine Werte". Diese Thematik spielt auch außerhalb Berlins eine Rolle und der Philosoph Gerhard Streminger hat dazu ein paar Gedanken formuliert.

Kirchenaustritt wegen „Pro Reli“

BERLIN. (hpd) Der Initiative „Pro Ethik“ sind zwei Protestbriefe von Herrn Uwe Duske zur Kenntnis gegeben worden, gerichtet an Bischof Huber und  den Bundestagsvizepräsidenten Thierse. Sie sind verbunden mit der Ankündigung des Absenders, aus der evangelischen Kirche auszutreten.  Uwe Duske leitete 14 Jahre lang eine Hauptschule und ist mit einer Veröffentlichung einverstanden.

Ein ereignisreiches Jahr für den IBKA

KÖLN. (hpd) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Die vom IBKA unterstützte Klage gegen die Kirchenaustrittsgebühr wurde vom Bundesverfassungsgericht abgewiesen und geht nun vor den Europäischen Gerichtshof; der runderneuerte IBKA-Preis „Sapio" wurde erstmals vergeben, und: einige regionale Gruppen sind entstanden, die „vor Ort" Politik machen.